Bodenplate im alten bestehenden Bauernhaus mit Moorboden im Untergund

20.06.2011



Hallo Communty, ich habe eine dringende Frage. Wir haben ein altes Bauernhaus gekauft, das 1926 gebaut wurde. In Grasberg bei Bremen. Das Haus hat im Wohnbreich alte Dielen auf Balkenlage genagelt die aber stellenweise schon durchhängen und abgesackt sind. Im Dielenbereich wo das Kleinvieh stand ist alter Klinker in Sand gelegt und auch alte Dielen. Wir würden jetzt gern eine Bodenplatte einbauen. Und jetzt unsere Frage: Muss man zwingend eine Pfahlgründung machen da wir ja im Moor sind?( Moor ca. 3 meter tief). Oder gibt es Alternativen dazu? Wir möchten natürlich nur eine Lösung wo wir in 20 Jahren auch noch einen geraden Fußboden haben.



Soll ein Trockendock ...



in´s Moor betoniert werden, also eine schwimmende Betonplattenkonstruktion? Ist das Moor 3m tief oder in 3 Meter Tiefe anstehend? Damit alles auch in 20 Jahren noch schön gerade und trocken ist, empfehle ich, den örtlichen Grundwasserstand zu erfragen, einen Bodengutachter dazuzubitten und einen Statiker zu beauftragen. Von selbstgebastelten Konzepten würde ich in diesem Fall dringend abraten. Die kommen schlußendlich teurer.





Hallo,

wahrscheinlich gibt es in 30 Jahren auch keinen geraden Fussboden. Moor bleibt Moor, es wird sich aber ein anderer Wasserhaushalt einstellen. Und dann hebt sich entweder das Haus oder es senkt sich. Glück hat man, wenn das gleichmäßig geschieht, sonst sind stabilisierende Maßnahmen nötig.
Wenn es ein höherwertiges Gebäude sein sollte, könnte es sich lohnen, mal Bohrungen (Bohrkerne) in bis zu 8 m Tiefe zu ziehen. Dann kriegt man näheren Aufschluß. Hierfür brauchen Sie einen Geologen.

Grüße vom Niederrhein