Fundament nachträglich

02.02.2007


Hallo!
wir sanieren gerade unser (Mehrfamilien-)Fachwerkhaus. Da eine Schwelle angemodert auf der Erde lag, mußten wir nachträglich ein Betonfundament eingringen lassen (28 Tage aushärten, d.h. keine anderen Arbeiten möglich). Leider hat sich nun, als die Reparaturen am Fachwerk fast abgeschlossen sein sollten, nochmals herausgestellt, daß ein Fundament fehlt, diesmal an einer der tragenden Innenwände. Das stellt uns vor große Probleme, da dadurch wieder 4-6 Wochen Verzögerung entstehen.
Gibt es irgendwelche Tips, wie das schneller und trotzdem gut zu lösen ist?
Für Tips sind wir dankbar.
S+U



Wer hat ermittelt, dass Sie ein neues Fundament brauchen?



Das Haus steht doch schon sehr lange.
Ob Sie damit nicht mehr Schaden anrichten?



Fundament nachträglich



Hallo Sabine
Wir hatten ein ähnliches Problem. In unserem Haus haben wir im Stalldielenbereich drei Pferdeboxen. Die Stallgasse zwischenden den Boxen hatte einen Lehmfußboden. Dieser war uneben und zum Teil mit Mauersteinen ausgebessert. Hier sollte nun ein Betonboden hin. Da unsere Pferde Nächtlich in den Stall kommen, konnten wir auch keine 4 Wochen auf das aushärten warten. Unser Estrichbauer konnte uns mit einem Zusatz im Beton die Zeit auf 48 Stunden verkürtzen. War nicht günstig aber es ging. Der Boden konnte nach zwei Tagen mit beschlagenen Pferden belastet werden. Frag doch einen Örtlichen Betonbauer nach den Zusatzmittel.
Mit freundlichem Gruß
Juergen





Hallo nochmal,
danke für die Tips und Fragen. Festgestellt haben das Architekt und Statiker. Allerdings geht es um das Fundament unter einer Mauer, nicht um den Fußboden. Estrich kommt auch noch, kann jetzt aber eben erst, wenn das Fundament fertig ist...



28Tage



Nach 28 Tagen hat der Beton seine Rechenfestigkeit erlangt. D. h. die Festigkeit mit der in einer Statik gerechnet wird. Endgültig ausgehärtet ist er nach Monaten. Belastet werden kann er aber durchaus schon nach 7 Tagen...



unkonventionelle Methoden



sind dem Althaussanierer ja nicht fremd.
Also fragen Sie den Statiker doch, ob man nicht Stahlfundamente (Spundbohlen oder T-Träger) hydraulisch eindrücken kann. Die Beantwortung dieser Frage hängt unter anderem von der Bodenart ab. Aber mit einem sogenannten "silent-piler" z.B. von Mitsubishi kann man Kanalbohlen wunderbar leise, erschütterungsfrei und preiswert einpressen.
das macht: Ihre Tiefbaufirma.

Grüße vom Niederrhein




Fundament-Webinar Auszug


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