Wer kennt Sich aus? muffiger Geruch, Dielen auf Holzbalken, Feuchtigkeit in Wänden,

10.12.2004



Meine Frau und ich haben ein altes Bauerhaus gekauft. Es war mehr ein Herzentscheidung, als eine Vernunftsentscheidung. Wie Ihr unter www.bakkes.de seht, sind wir begeistert. Wir werden ganz viel in Eigenleistung ausführen. Die ein odere andere Sache macht mir ein bißchen Kopfzerbrechen. Das wäre Dielen auf Holzbalkenlager und Feuchtigkeit in den Wänden, muffiger Geruch (geht der weg?) ...
Ist hier jemand im Forum, dem wir uns anvertrauen können, oder der uns seinen Besuch anbietet und berät. Natürlich könnte ich auch alle möglichen befreundete Unternehmer fragen, doch denke ich, daß in diesem Forum die Profis der Profis für solche Häuser sind. Kontaktaufnahme wäre nett. Honorar müßten wir fairer Weise vorher vereinbaren, falls gewünscht. Das Objekt findet Ihr unter www.bakkes.de uwe@bakkes.de oder 02737 97898





Hallo Uwe, laß die Leute nicht erst lange suchen.! Schreib auch konkret die Adresse, den Ort hier ins Forum und holt Euch zur Beratung am besten mehrere Fachleute vor Ort zu Rate. Über´s Internet können wir schlecht riechen woher der Modergeruch kommt. - Ich meine es gut mit Euch
Dietmar



Hallo Uwe



Zunächst müßtet Ihr die Ursache finden, es ist meistens die Sperrung die nicht vorhanden ist oder nach solch langer Zeit einfach zerfällt. Die daraus resultierende Feuchtigkeit, Kapillarwirkung u.s.w. zerstört Mauerwerk und Holz besonders im Fußbodenbereich. Ich habe schon Häuser gesehen die hatten eine Glasscheibe als Sperrschicht. Heute gibt es viele verschiedene Möglichkeiten Mauerwerke gegen Feuchte zu sperren. Diese Angelegenheit ist allerdings etwas aufwendiger und müßte vor Ort geprüft werden. Dazu würde ich Euch raten einen erfahrenen Zimmermann und Maurer oder einen Dipl.-Ing. hinzuzuziehen. Vorsicht bei der Sperrung mit chemischen Mitteln Silikon u.s.w. ich halte nicht so viel von. Viele Grüße aus MV.



Danke



Danke für die Hinweise. Werde mich in meiner Region umhören. Hatte gehofft, daß jemand Kompetentes aus dem Forum irgendwann demnächst auf Reisen ist.... Diese interessierte Person hätte sich vorab unter www.bakkes.de informieren können, ob von ihrer Seite aus Interesse an einem Austausch vor Ort (Siegerland, Siegtalstraße 131, 57250 Netphen Grissenbach) besteht.



Baubiologe in Neunkirchen



Stefan Hartmann Baubiologe im Mobau Neunkirchen, Tel. 02735-774214.
Baubiologische Beratungsstelle IBN.
Schönen Gruß von mir!



Das ist ja Sagenhaft, Ein Freak aus der Region



Werde mich melden! Danke und Gruß Uwe



@ Fred Heim



Hatte Kontakt mit Herrn Hartmann. Sehr nett. Er schaut sich unser Haus kommenden Mittwoch an. Zwischenzeitlich haben wir an der Innenseite der, bis 150 cm hoch, im Hang eingelassenen, hausrückseitigen Aussenwand (Norden, feuchter Hang) die Rigipsplatten entfernt. Darunter befand sich Dachpappe. Dahinter fanden wir unverputzte Ziegel,die leicht feucht waren. (Kann auch Schwitzwasser sein, Haus war 3 Jahre nicht beheizt) In den Ecken fand sich eine leichte Schimmelschicht. (Hier wurde in den 60er Jahren versucht das Haus von innen und Außen abzudichten.)Ich vermute mal, daß wir den Hang hinter dem Haus bis ca 50 cm unter Oberkante nicht vorhandene Bodenplatte ausschachten dürfen. Mauerwerk über Winter heizen. Im frühen Sommer isolieren, Drainagen legen, Schotter verfüllen und gut ist.
Ich verspreche mir davon, daß wir alles Hangwasser, das sich unter das Haus spülen könnte ableiten und somit auch auftseigende Feuchtigekeit bei den innenliegenden Erdgeschoßinnenwänden verschwindet. Also somit das ganze Haus trocken legen. Liege ich da richtig?



Kurze Antwort



ich habe jetzt leider weiter keine Zeit, aber wenn mein Kollege zur Baustelle kommt geht alles seinen guten Weg.
Prima!
Ganz kurz noch von mir. Die vorhandenen Fundamente sollten immer min. 15-20 cm in's gewachsene Erdreich einbinden. Also Vorsicht und nicht zu tief graben!