Dämmen und Schließen einer Ehemaligen Türöffnung

24.12.2009



Hallo zusammen

Ich Lebe jetzt 1 Jahr in Meinem Haus und nach Sorgfältiger Lüft Heiz Planung Habe ich jetzt an einigen Stellen an Wänden Kondenswasser Probleme!
An den Meisten Stellen kann (muss) ich von Aussen was machen... Drainage etc.
An Einer Stelle muss allerdings was von innen Passieren!!!
Es ist eine Ehemalige Tür im 1. OG Hier ist eine ca. 16 cm Dicke Ziegelwand und darüber ein Fenster eingebaut worden.
da der rest des Mauerweks ca. 60cm Hat ist dieser Wandabschnitt extrem Kalt im Verhältnis zum Rest.
Ich Habe heir aber die möglichkeit diesen abschnitt nach innen noch um 40cm zu Verstärken...
Jetzt die frage mit welchen mitteln sollte ich dies möglichst machen?





Ich würd Das einfach Zumauern mit 36er steinen Und den rest mit Putz Ausgleichen.



Wie kommst Du ...



...auf das schmale Brett das gegen Kondensatausfall eine Drainage hilft?



Kondenswasserprobleme?



Also die Türöffnung kann man auf die Stärke zumauern und verputzen, aber dass Kondenswasser Probleme mit Drainage in den Griff zu bekommen sind, ist mir neu.:-)



Zumauern mit welchen mitteln?



Es ist Grundsätzich ein aus Lehm und Holz gebautes holz ist es also ratsam mit Entsprechenden Lehmziegeln und Lehm-mörtel zu mauern??

Drainage deswegen da erst einmal das Mauerwerk nass ist und zwar extrem nass somit Leitet es die kälte Besser...
an einer anderen stelle weiß ich das ein Regenrohr undicht ist somit ist dort das selbe Problem... ist auch messtechnisch zu beweisen das dort selbst im sommer Höhere Feuchtigkeit Werte sind.





Grundsätzlich würde ich es mit dem Material zumauern und verputzen mit dem auch der Rest des Hauses gebaut wurde.

„Drainage deswegen da erst einmal das Mauerwerk nass“

Mal abgesehen von der Frage, ob an Ihren Haus der Lastfall „aufstauendes Sickerwasser“ anliegt der eventuell eine Drainage rechtfertigt, wird eine Drainage nicht den allgegenwärtigen Lastfall „Bodenfeuchte“ aufheben. Also erst einmal Lastfall, Ursachen sowie den Ist Zustand der Abdichtungen ergründen, dann planen und dann bauen.
Vor selbst gebastelten Drainagen kann ich nur warnen, diese machen all zu oft das Gegenteil von dem was sie eigentlich sollen.



drainage



Das Gröste Problem Stellt hier das Oberflächenwasser das in den Spät aufgetragenen Sandigen Schutthaltigen Schichten rund um das Haus schnell zum Haus hin Transprotiert wird da es in den Lehmigen gewachsenen Boden Schlecht versickern kann.

Deshalb muss ich bis knapp unter das gewachsene Niveau eine Kapilarbrechende Schicht mit Ablauf einbringen um dieses Wasser vom Haus weg zu transportieren...
das wird auch verhindern das bei Tauwetter oder Langem Stark Regen Sickerwasser von unten in den Keller eindringt...
Grundwasser oder Wasserführende Ton/Lehm schichten gibt es hier erst ab einer Tiefe von 10-15m





So laufen Sie aber Gefahr, dass Sie noch mehr Oberflächenwasser an die Kellerwände leiten und dieses sich dann im ungünstigsten Fall dort aufstaut. Oberflächenwasser sollte man so gut es geht oberflächlich ableiten.
Eine Drainage ohne Vertikalabdichtung wird dieses Problem nicht lösen.

Haben Sie denn gelegentlich Wassereinbrüche im Keller?



Drainage



natürlich muss ich die Wand auch direkt durch eine "noppenfolie" schützen da eine abnahme an der oberfläche bedeutet das ich mindestens 600qm Garten der höher als das Haus liegt versiegeln müsste um das Wasser dort sofort abzufangen oder mit anderen mitteln ab etwa 1m nach unten besser durchlässig machen müsste das wasser sicker in den boden und läuft etwa 1m unter der oberfläche über die gewachsene Ton/Lehmschicht in richtung haus



???



"natürlich muss ich die wand auch direkt durch eine "noppenfolie" schützen"

Vor Wasser schützen Sie die Wände mit Noppenbahnen nicht.
Dazu brauchen Sie eine Abdichtung die Noppenbahnen gelten nur als mechanischer Schutz der eigentlichen Abdichtung.

Foto: Aufbau einer KMB Abdichtung gegen "Drückendes Wasser"

[pubimg 20107]



Ergänzung



Wenn man sich für die "schwarze Kunst" (KMB) entscheidet, ist „Noppenbahn“ eine zu ungenaue Bezeichnung. Dann sollte die dreilagige Noppenbahn (mit Gleitfolie) verwendet werden. Oftmals habe ich schon gesehen, dass die Noppenbahn mit den Noppen an die KMB gestellt wurde. Diese drücken sich aber durch den Erddruck ein und zerstören die Abdichtung.
Eine Drainage, die einen freien Abfluß hat, kann im Normalfall nicht zum Wasserstau an der Kellerwand führen!
Wichtig scheint aber am Objekt, erst einmal alle Schadstellen ("Regenrohr undicht ist" - was das auch immer bedeutet; usw.) zu reparieren.