Dispersionssilikatanstrich innen wirft Blasen

13.12.2015



Wir haben einen Innenanstrich mit der Silikatdispersionsfarbe/Dispersionssilikatfarbe Kalisil erhalten, nach nur wenigen Wochen treten Blasen in einer ehemals feuchten Wohnzimmerecke auf, die aber von Architekt und Maler mit Feuchtemessgerät (nicht Hygrometer, diese Teile mit der Metallkugel vorn) unabhängig voneinander als trocken deklariert wurde. Was kann das sein? Ich dachte immer Silikatfarben werfen keine Blasen? Ist Außenwand eines neunzigjährigen Backsteingebäudes, nicht isoliert. Danke für einen guten Tipp, wir sind Laien! Viele Grüße Andrea





Das Messgerät misst nur die aktuelle Feuchte an der Oberfläche. Wenn man das überhaupt als "messen" bezeichnen kann.
Dahinter schein es ein Feuchteproblem zu geben.
Was war denn die Ursache für die feuchte Zimmerdecke und wurde diese wirklich richtig beseitigt?





Danke für die Antwort! Ist eine Zimmerecke unten im EG, keine Zimmerdecke. Wir vermuten einen Stau in der Ableitung der Regenrinne unten am Sockel (schließt an Frontfassade außen direkt an), diese erfolgt überirdisch über Bürgersteig, aber mit Metallklappe verschlossen (hier so üblich) und ist so erstmal nicht einsehbar (Decke muss von Gemeinde angehoben werden, da wir erstmal nichts von Problem ahnten, ist das noch nicht geschehen). Fallrohr selbst mit ausreichendem Abstand von Fassade, neu und trocken.

Frage: Wie lässt sich den tatsächliche Feuchtigkeit des Mauerwerks messen, wenn nicht mit diesem herkömmlichen Gerät?

Danke für alle Infos und viele Grüße
Andrea



Was sagt



denn der Maler der den Untergrund geprüft hat?

Grüße



feuchte Wand



Mit einem Bohrer.
Nehmen Sie einen langen, dünnen Steinbohrer und bohren Sie im Bereich des Flecks langsam in die Wand. Wenn Sie Glück haben finden Sie eine Fuge, wenn nicht suchen. Langsam mit wenig Druck bohren, das Bohrgut anschauen. Ist es hell, staubig, lässt es sich wegblasen- trocken. Je dunkler die Farbe, je krümeliger, je feuchter. Wassergesättigt- eine teigige Masse die in den Spiralen des Bohrers hängenbleibt.
Wird es nach außen immer feuchter- die Quelle liegt außen. Ist nur der Putz feucht und wird der Stein immer trockener je tiefer- hygrische Feuchte oder Kondensat durch Materialwechsel.
Überzeugen Sie sich vorher das da wo Sie bohren keine Leitung liegt.



Hmmm



Bin nicht sicher, wie umfassend die Untergrundprüfung war. Mir würde von ihm gesagt, cool bleiben, Salpeterisierung... Das sei auch bei einer trockenen Wand möglich. Aber da es sich ausweitet und ein ca. 4 cm breiter Bläschenstrang immer höher wandert, halte ich das für wenig wahrscheinlich.

An der anderen Seite der feuchten Ecke (Innenwand, grenzt an Nachbarhaus) klingt der Putz hohl. Nachbarn sagen, bei ihnen sei alles gut.

Hat noch jemand Ideen? Dankeschön im Voraus!



Ich denke es



schein Dampf- oder Wasserdruck aus dem Untergrund zu geben und die Farbe kann damit nicht umgehen.

Deshalb frage ich nochmals was sagt denn der Maler der den Anstrich aufgetragen hat?

Grüße