Die Ecke vom Bruchsteinkeller ist ......



Die Ecke vom Bruchsteinkeller ist ......

Hallo Freunde, eine Ecke unseres Bruchsteinkellers ist, vermutlich durch Schichtenwasser, mehr feucht als der andere Kellerbereich. Keller ist von ca. 1900. Der Keller ist unbenutzt, Belüftungsschächte sind vorhanden und werden witterungsbedingt geöffnet bzw. geschlossen. Die weiteren Kellerwände sind unauffällig.

Der Keller führt das Wasser anhand Rinnen zu einer Vertiefung/Rohr wo es abgeleitet wird.

An der Ecke steigt das Wasser auf und durchfeuchtet die darüberliegende Kappendecke. Über der Kappendecke ist ein weiterer Bodenaufbau geplant. Jedoch erst dann wenn das Problem mit der "nassen Ecke" gelöst ist.

Wir haben vor in dem Bereich eine partielle Dränung zu legen um das dort ankommende Wasser abzuleiten.
Gedacht ist es die Dränung ebenfalls von außen nach Innen zu verlegen, weil dort auch das Wasser abgeleitet wird.

Wie könnte der Aufbau einer solchen Dränung aussehen? Die Erdreich ist lehmig, stark wasseraufnehmend.
Die Durchfeuchtung wird stärker bei Regen, Tauwetter.
Die Anwendung der DIN 4095 haben wir schon in Erwägung gezogen.
Ist dies jedoch bei dem Bruchsteinkeller anwendbar oder sinnvoll ?

bitte schreibt von Euren Ideen.



Weitere Bilder


Weitere Bilder

Dies ist die äußere Kappendecke von Oben fotografiert aus dem Innenbereich.
die weiteren Segmente der Kappendecke sind trocken.



Die Häuserecke und der Außenbereich


Die Häuserecke und der Außenbereich

Hier ein Bild der Außenseite. Die nach vorne stehende Hausecke ist der betroffene Bereich.
Letztes Jahr haben wir dort einen 50cm tiefen Graben mit Rollkies installiert. Warum ? Weil alle , die wir damals fragten, meinten das sollte man so machen.
Doch die Lösung finde ich nicht optimal und bitte auch hier um Eure Meinungen und Ideen.

Vielen Dank



Foto



Hallo,

können sie ein besseres Bild der Ecke einstellen? Aus welcher Richtung kommt meist der Regen?

Die 50cm tiefe Kiesspackung scheint mir weniger optimal, Im ungünstigsten Fall haben sie dort ein Wassersammelbecken direkt an der Hauswand gebaut.
Wurde die Außenwand aktuell verputzt und mit Dickbeschichtung getrichen?
Als Spritzschutz ist ein dünner Kissstreifen rund um das Haus sinnvol, jedoch längst nicht so tief.

Gruß
Selle



Wetterseite


Wetterseite

Hier noch ein Bild der betreffenden Hausecke.

Sie zeigt in nordöstlicher Richtung, diese Seite ist die Wetterseite. Starker Regen perlt an der Giebelseite ab.
Die Hauswand an der Giebelseite wurde letzes Jahr von den Klinkerfliesen befreit. An dieser Stelle ging das wirklich gut.
An den anderen Wänden sitzen die Klinker bombenfest. Auch mit schweren Gerät ging dort keine runter.
Vor unserem Kauf vor 2 Jahren lagen, dort wo der Kies liegt, Gehwegplatten bis an die Wand. Diese waren zersprungen oder neigten sich gegen die Hauswand, somit auftretenenes Wasser eher in die Wand lief statt davon weg.

Weitere Bilder folgen



Die Giebelseite


Die Giebelseite

Die Giebelseite wurde noch nicht weiter behandelt. Zu sehen ist ein normaler Putz.
Das Haus ist massiv aus Ziegelsteinen gemauert.



noch mal im Keller


noch mal im Keller

Links in der Wand befindet sich ein zugemauerter Kellerschacht. Diesen werden wir zur besseren Belüftung wieder öffenen.

Man sieht die feuchten Stellen in der Ecke.

Das Rohr, welches aus der Wand kommt ist eine alte Leitung. Mit dieser Leitung wurde aus einer 300 m entfernten Quelle Wasser zum Haus gepumpt. Für die ehemalige Landwirtschaft. Die Leitung wird nicht mehr benötigt und wird geschlossen. #

Die Baustützen dienen als Provisorium. Die Eisenträger sind eigentlich stabil. Oben drüber wird gearbeitet und man weiß ja nie....



Tongranulat



Hallo,

ich glaube nicht das eine Drainung zum Erfolg führen wird, abgesehen vom enormen Aufwand. ''Sie werden eine recht unebenenes Mauerwerk vorfinden. Sie müßten die Wand ausgraben, reinigen , Verputzen und dann abdichten. plus Drainung. Eine Drainage braucht regelmäßige Wartung und wird hier bestimmt bei mind. 2,2m Tiefe liegen müssen. Wohin mit dem Wasser? Die Rigolen im Kellerboden ,werden noch zu hoch liegen, also Pumpe.

Der Bruchsteinkeller wurder ermutlich direkt gegen das Erdreich gemauert. Später wurden die Bodenerhältnisee gestört durch

- die Hofpflasterung,
- das Wasserrohr samt Rohrgraben
- die 50cm tiefe Kiespackung rund ums Haus.

Wo verlaufen die KG-Rohre zur Niederschlagswasserableitung? Undichtigkeiten?
Wohin entwässert die Pflasterdecke?
Was passiert mit dem Wasser unter der Pflasterdecke, schwimmt dieses auf, bzw. haben sich schon tiefere Spurrillen gebildet?
Verläuft das unbenutzte Wasserrohr in einem mit Bettungssand oder Kiess erfüllten Rohrgraben?
Hat schonmal jemand am Haus gebuddelt und wie in dem feuchten Bereich erfüllt?

Ich vermute eher, für die Wasserbelastung eine der o.g.Eingriffe ursächlich ist.
Einfacher als eine Drainage ist m.e. die Abdichtung des Erdreichs um das Bruchsteinmauerwerk.

Meine Idee wäre der Einbau einer mineralischen Dichtmischung wie z.b. einem Tonriegels entlang der fraglichen Außenwand.

Z.B. http://euratec.de/terragran-bs.html oder http://www.heral.de/produkte/bentofill/index.php

Gruß
Selle