Dämmung von oben oder unten ????

04.08.2007



Hallo, hab schon viel hier im Forum gelesen und gelernt? .
Nun geht es um die Dämmung bei MIR zuHause.
Fachwerkhaus mit Lehm...
BJ 1900
Kelleraufbau:
Lehmboden
Bruchsteinwände
Holzbalkendecke mit Stroh/Lehmlattung
DARÜBER
neue Holzbalken( dazwischen leider nix)
Spanplatten(Ist dann schon Wohnzimmer)
darauf Laminat.
Nun meine Frage:

Im Wohnzimmer zieht es von unten ganz gut rauf

Kann ich die Kellerdecke dämmen?
Wenn ja womit?
Reicht das für warme Füße?
Oder Besser im WZ Laminat raus , Spanplatten raus und die Hohlräume zwischen den Balken auffüllen ?
Wenn ja , mit was ?
Bin absolut Ahnungslos und hoffe ihr könnt mir helfen.

Im Winter habe ich vom WZ-Boden bis zur Fensterban tlw. 5 Grad unterschied.
Da muß was passieren , hilfe meine Heizkosten.
Bin für jeden Tipp dankbar .
cu Pickmueck



wie dick ist die Strohlehmschicht in der Kellerdecke?



Ihrer Beschreibung nach haben Sie wohl eine ineffiziente Konvektionsheizung (normale Radiatoren als Heizkörper) im Haus. Dabei wird die Luft walzenförmig aufgewirbelt, das heißt: am Boden ist es zugig und Kalt, an der Decke sehr warm. Hier lohnt sich das Umrüsten z.B. auf eine Fußleistenheizung (Heizleisten) welche hohe Strahlungswärmeanteile bringt. Evtl. ziehts auch vom Kelleraufgang her. Bitte prüfen Sie darasufhin die Kellertüre. Falls dann noch eine Wärmedämmung notwendig, würde ich diese auf dem vhd. Strohlehm aufbringen.



Häufig



schon habe ich es erlebt, dass der Deckenanschluß an der Wand schlicht kein Anschluß ist. In diesem Bereich lohnt es sich genau hinzusehen und auszustopfen, ggf, luftdicht zu machen. Schöne Grüße Jürgen Maier