Perliteschüttung als Geschossdeckendämmung???

13.02.2009



Guten Tag,

wir beabsichtigen die Dachgeschossdecke unseres Hauses (Bj. 1960) zu dämmen. Es handelt sich um eine Betondecke, auf der Estrich aufgebracht wurde. Die Holzkonstruktion des Dachstuhls ist nicht verschalt und der Blick auf die Dachziegel ist frei. Somit ist bei Stark-Regen punktuell mit Feuchtigkeitseintrag zu rechnen.

Uns schwebt eine "revisionsfähige" Dachdämmung vor und wir dachten daher an eine Perliteschüttung die zwischen eine Balkenlage geschüttet und mit Rauhspund begehbar abgedeckt werden soll.

...jetzt kommt endlich die Frage: ;o)

benötigt man bei dieser Konstruktion noch irgendwelche Dampfsperr oder sonstige Folien über oder unter der Schüttung?

Wie hoch sollte die Schüttung gewählt werden (Verhältnis Dämmerfolg zu finanziellem Aufwand)?

Mit herzlichem Gruß aus Hamburg


Volker



Dampfbremse mit Sicherheit nicht nötig...



Wenn unter der Dämmung die Betondecke mit Estrich ist, dann braucht es keine Dampfbremse.

"Revisionsfähig" eine Balkenlage mit Rauhspund ist schon ganz schön aufwändig für "revisionsfähig". Einfacher wäre da das Auslegen von Dämmplatten.

Wenn "revisionsfähig" - was ist denn in naher Zukunft geplant, das eine Revision mit sich bringen würde?

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



man muss sie teilweise problemlos zurückbauen



Moin,

danke für die prompte Antwort.

Unter revisionsfähig verstehe ich, Teile schnell aufnehmen und auswechseln zu können. Ich hatte bereits einmal das Vergnügen mit Mineralwolle und sonstigen angeschimmelten Dämmstoffen mehr als mir lieb war in Kontakt zu kommen. Man bekommt das nie richtig dicht und irgendwie zieht immer Feuchte hinein.
Bei Dämmplatten müsste der Untergrund eingeebnet werden und ich stell mir das anpassen mühsamer vor als das Schütten.

Dann ist noch nicht klar, ob der Dachboden doch noch einmal ausgebaut werden soll.

Aber, wie viel Dämmung macht denn jetzt Sinn?

Herzlicher Gruß

Volker



Hier bietet sich



Thermofill, oder Thermofloor von Europerl an, diese lässt sich einfach und schnell verarbeiten, ist unverrottbar und trotzdem naürlich.
Bei Fragen einfach melden

Gruss Thomas



Wenns



um Rückbau und eventuelle Austauscharbeiten geht, den Rauhspund nicht nageln, sondern verschrauben. Und was die eindringende Feuchtigkeit betrifft, so waren diese Dächer in der Regel verstrichen. Diesen Ziegelverstrich eventuell wieder in Ordnung bringen, dann sollte nur noch minimal Flugschnee und Regen eindringen.
MfG
dasMaurer