Altes Backsteinhaus (Dämmung)

25.05.2008



Hallo an alle
Besitzte ein Haus anno 1886 mit einem weiterem Gebäude selben Baujahrs das ich gerne als Haus ausbauen würde. Welche möglichkeiten gibt es bei einer Innendämmung nach ENEV. Da es noch im Rohzustand ist würde ich gerne innen eine Neue Wand setzen?
Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen.

MfG Jörg



Innendämmung



Guten Morgen,

Folgende sinnvolle Möglichkeiten sehe ich alternativ:
a) Sie wollen sich am EnEV-Altbau Standard (=Neubau + 40 prozent) orientieren. Dann rechnen Sie mal mit Ihrem Energieberater das ganze Haus und lassen sich ein Energiekonzept machen, das nicht nur die Wände sondern eben alles beinhaltet.
b) Sie lassen sich befreien, weil die Maßnahme Ihre Möglichkeiten überfordert und unwirtschaftlich ist.
c) es ist ein Denkmal und Sie können das machen, was sinnvoll ist.

In jedem Fall halte ich das Einziehen neuer Außenwände für nicht sinnvoll weil zu teuer.
Eine sparsame Innendämmung aus Holzweichfaser von 4 cm mit Verputz ist für ca. 40,00 € den m² zu haben.
Es wird teurer, wenn Sie Kalziumsilikatplatten oder Schaumglas verwenden.
In jedem Fall sind einbindende Querwände, Fensterlaibungen und Holzbalkendecken im Detail zu berücksichtigen.
Problematischer sind Betondecken.

Grüße vom Niederrhein



Backsteinhaus



Hallo Herr Beckmann

Meine Bau soll kompl. saniert werden, das heißt neuer Dachstuhl incl. Dämmung. Neue Fenster usw. halt alles was möglich ist. Mein problem ist das ich von aussen nicht dämmen kann weil das Haus auf der Grenze zum Nachbarn steht.
Alles andere kann man ja machen. Deshalb die frage ob ich mit einer Wand aus Poroton oder änliches eine zusätliche Dämmung hinbekomme und dadurch kein Feuchtigkeitsprobleme anschaffe.
MfG Jörg



Dämmung



Guten Tag,
Mit einer Wand aus Poroton legen Sie sich ein Problem zu, das haben Sie richtig befürchtet (es liegt am Baustoff).
Sie können aber eine Wand aus Leichtlehmsteinen einziehen, wenn sie diese mit einem Lehmausgleichsputz homogen mit der alten Wand verbinden.
Möglich ist alternativ eine Stampflehmschicht in Sparschalung, die Sie anschließend verputzen.
Die Kosten liegen aber deutlich über die Holzweichfaser-Variante.

Grüße aus Duisburg



Um



den angestrebetn Standart zu erreichen kommt im Wandbereich nur eine Weichholzfaserplatte am besten in Kombination mit Wadheizung in Frage.

Leichtlehmsteine und Stampflehme scheiden wegen der magelhaften Wärmedämmung aus.

Grüße Gerd



Backsteinhaus



Danke für die Antworten werde mich jetzt mal weiter durchlesen bei den genannten Werkstoffen.
MfG Jörg



Innendämmung



Hallo ,
Ich habe gerade Bauherren ,die mit folgendem Material arbeiten:
http://www.redstone.de/innendaemmung-3-1-0-0.htm
viel Grüße