Hausisolierung macht es Sinn wie ist eure Erfahrung

13.03.2013 KuKi



Wie sind an überlegen das Haus zu sanieren.
Es kommt auf jeden Fall einen neue Heizanlage ins Haus um Energie zu sparen.

Das Haus ist aus den 70er und isolationstechnisch nicht auf dem aktuellen Stand.
Es ist ein 1 bis 2 Fam. Haus welches frei steht, somit kommt Wind Wetter Sonne und Kälte an alle Außenwände.

Mit der Sanierung der Außenwände tue ich mir schwer weil ich den Sinn nicht wirklich sehe.
Aktuell ist zwar der Stand von „Fachläuten“ und der Isolation produzierenden Firmen die Meinung Energie spart man mit Isolierung, je besser je mehr.

Theoretisch mit dem Blick auf bestimmte Umstände, mag das auch so sein, aber es gibt Fachleute und auch hier im Forum Beiträge die erahnen lassen, dass es energetisch weniger Sinn macht. Abgesehen von der Wirtschaftlichkeit das ist eine einfache Rechnung die man niemals vor dem Fachfirma machen sollte. ;) meine Erfahrung.

Also zur Sache.
Wenn ich isoliere, isoliere ich immer in zwei Richtungen. Ich sperre zwei Raüme voneinander ab. Somit schließe ich die energetischen Vor und Nachteile der jeweiligen Räume voneinander aus.

Wenn ich isoliere, profitiere ich nicht mehr von der Sonnenstrahlung die mir das Mauerwerk aufwärmt, diese Energie schließe ich aus und muss sie über den Gasbrenner im Haus selber erzeugen.
Dagegen wird die Wärme die im Haus erzeugt wird das Mauerwerk aufheizt eben auch nach außen zum Teil abgeschirmt.
Das Prinzip ist auch bei den Fenstern. Teuer 3Fachverglasung verhindert die thermische Aufladung der Innenräume.

Was ich seltsam finde, meine Eltern haben ein Fachwerkhaus und dort ist nichts isoliert.
Die Wände sind aus Bruchsteinen und Fachwerk. Ein Haus was hinter dem „Altbau“ angebaut wurde ist in Niedrigenergiebauweise gebaut.
Was meine Eltern im Laufe der Zeit beobachtet haben ist, dass das Niedrigenergiehaus genauso viel bzw. mehr Energie pro m² Verbrauch als der Altbau.
Vorab, der Neubau ist genauso bewohnt wie der Altbau und der Neubau ist auch nicht mit Wärmebrücken überseht oder schlecht verarbeitet.

Könnt ihr eure Erfahrungen vor und nach den Isolationsarbeiten schildern.
Achtung bitte beachten wenn ich saniere, die alte Heizung rauswerfe und Isoliere spar ich alleine durch die neue Heizung. Aber ich will wissen wie die Isolierung an sich wirkt.

Danke für eure Erfahrungen die würden mir sehr helfen!!



Wärmedämmung



Da müssen Sie mal die Fakten auf den Tisch legen und z.B. den Energieverbrauch der beiden Häuser in den letzten 3-5 Jahren aus den Abrechnungen vergleichen.

Das Nutzerverhalten spielt eine große Rolle und kann den theoretisch errechneten Verbrauch sehr verändern: gewünschte Raumtemperatur, Lüftungsverhalten,durchgehend Heizung des kompletten Hauses oder nur wirklich genutzte Teilflächen etc. Da sind schon mal 20-25% Unterschied zum Rechenergebnis drin.

Ihr Text auf der Vorstellungsseite zeigt Ihre Skepsis gegenüber allen "Beratern", die Ihnen im Grund immer nur etwas verkaufen wollen. Wenn Sie also eine fundierte Erkenntnis anstreben, müssen Sie sich einige gute Fachbücher über Baukonstruktion und Bauphysik kaufen und sich in die Thematik einlesen.

Letztendlich ist dieses Thema auch sehr weltanschaulich geprägt und bricht regelmäßig fundamentalistisch-dogmatische Beitrags-storms los, die sich dann in den Tiefen des Weltalls und den Niederungen der Umgangsformen im Internet verlaufen.

Sie werden die Fakten suchen, die Ihre Grundannahme bestätigen ...

Ich sitze im Büro meine selbtgebauten Holzrahmenhauses, berechnet seinerzeit als ca. kfw-70 Haus mit 50 kwh/m2a (was der Jahresverbrauch regelmäßig bestätigt) und habe bei gerade -5° Aussentemperatur seit 2 Stunden die Heizung abgedreht. Leichte Sonneneinstrahlung, Daunenweste und eine Vorliebe für eher niedrigere Innenraumtemperaturen (Nutzerverhalten). Ich bin üm übrigen vom Nutzen einer vernünftigen Dämmung sehr überzeugt (empirische Erfahrung)

Es gibt auch Mitglieder hier im Forum, die den Nutzen einer Wärmedämmung kategorisch verneinen. Ob die dann selbst in einem komplett ungedämmten Haus wohnen auf dem Behaglichkeitsstandard des frühen 20. Jhdts und auch bei Kälte keinen Pullover anziehen ( ... weil es so etwas wie Dämmung ja gar nicht gibt ...), ist mir nicht bekannt.

Aber die schreiben bestimmt auch ihren Kommentar dazu. Ich vermute, es wird bestimmt 25 Einträge zu Ihrer Frage geben.

Beim NAchdenken über diese komplexe Thema läuft Ihr Hirn auch auf Hochtouren und strahlt jede Menge Energie ab, die in einem gutgedämmten Haus schon mal die Raumheizung ersetzen kann.

Wohlan ...



… ich bin der eine …



der sagt, dass eine Dämmung sinnlos ist am Haus … Weil der Pulloververgleich für Gläubige ist … unten evtl mehr dazu …

der versucht ganzheitlich zu beraten und auch diese Leistung verkauft … aber ihnen sonst kein X für ein U vormachen will …

der bei einer Beratung immer versucht Ihnen so viel Wissen und Einfachheit zu vermitteln, damit Sie selbst besser entscheiden können … und am Schluss ein nachhaltiges, langlebiges und Schritt für Schritt sicher zu verwirklichendes Gesamtkonzept vorhanden ist …

Neben dem relativ guten Vorbeitrag, der sich auf die Glaubens- und Wissens Thematik bezieht (… sie müssen Bücher über Bauphysik, Baukonstruktion etc. lesen…) weite ich es so aus: Sie müssten aber BEIDE Seiten der Argumentenreihen lesen, verstehen und verinnerlichen um "richtig" zu bauen um eine richtige Entscheidung treffen zu können …
Haben Sie so viel Zeit?

Eine wichtigen Punkt haben Sie ja schon aufgegriffen, dass Ihre Eltern einen 1 zu 1 Vergleich machen können und der eigentlich eindeutig ausfällt …
Wenn man dagegen noch die Kosten für den Mehraufwand einer "Energiesparkonstruktion" dazu rechnet und deren kurze Lebensdauer, wird die rote Zahl am Ende der Rechnung nur noch grösser …

Der Einwand vom Vorschreiber, dass das Nutzerverhalten maßgeblich die Kosten beeinflusst wage ich zu bezweifeln, denn kein Bauherr, der wie hier zwei Gebäude mit gleicher Nutzung hat, mit Absicht bei der "modernen" Konstruktion die Heizung freiwillig höher aufdreht und die Fenster öfter aufreisst nur um eine schlechtere Bilanz zu bekommen … dieses eigenartige Ansinnen ist begründet aus der Lobbyistentätigkeit, die den Gesetzgeber veranlasst hat keine REALEN Verbräuche zu akzeptieren, sondern nur die DIN gerechneten …
… und das ist eigentlich VVA (VolksVerArsche) - finde ich!

Jetzt noch zu dem tollen Pullover- Vergleich:
Dieses "Killerargument" der Dämmmittelindustrie suggeriert dem "User" dem DAU: Das Haus empfindet warm, wenn Dämmung wie Mensch wenn Pullover!

Ist das aber richtig?

Der Pullover macht nicht den Körper warm sondern das Temperaturempfinden der Epidermis wird windgeschützt.
Das gleiche mit dem Haus - die Aussenfassade wird windgeschützt - und es wird nicht automatisch die Innentemperatur höher im Körper, ganz zu schweigen von den anderen Vorgängen die die Feuchtigkeit etc. betreffen … oder die Abschirmung von der ankommenden Solarenergie … 

Heizung ist ja ein zentrales Thema und der Unterschied von Radiation und Konvektion ist mittlerweile sehr verschwommen (worden) …

Wie aber Herr Pickarz sehr gut und schön formulierte:
Letztendlich ist dieses Thema auch sehr weltanschaulich geprägt und bricht regelmäßig fundamentalistisch-dogmatische Beitrags-storms los, die sich dann in den Tiefen des Weltalls und den Niederungen der Umgangsformen im Internet verlaufen. werden wir auch in diesem Thread nicht des Pudels Kern finden … und zu diesem Thema sind schon unglaublich viele Beschreibungen, Kommentare, Streitgespräche und argumentative Hin und Hers publiziert worden, dass das schon fast etwas ausgelutscht ist … und auch sehr anstrengend ist diese Masse hier rauszufiltern über die Suchmaschine und zu lesen …

Viel Erfolg

Florian Kurz



Nein was Herr Kurz schreibt ist falsch



Natürlich spart eine gut gepante Dämmung der Außenwände Energie.
Wenn Herr Kurz das bezweifelt, rate ich ihm nächste Nacht mal im Zelt zu übernachten.
Es ist auch nicht richtig das die Sonne die Außenwände nicht mehr so stark aufheizt, sondern die Wärme wandert nicht mehr durch die Wand! Aber genau das wollen wir bei einer vernüftigen Dämmung, im Sommer kühl im Winter warm!
Die warme Luft heizt im Winter die Wände von innen auf und lässt diese Dank der Dämmung nicht nach draußen und im Sommer funktioniert das System andersrum.

Wer behauptet es wäre anders sollte das auch der Natur sagen - den die funktioniert, zumindest bislang, so.





Wenn ich die Epidermis meiner Hand durch einen Latex-Handschuh luftdicht schütze, friert sie im Winter trotzdem. Da wähle ich dann doch lieber den zugigen Wollhandschuh...

Das Wärmedämmung Wärme dämmt, kann doch nicht bestritten werden. Man nehme zwei Wärmflaschen mit heißem Wasser, eine bleibt nackig, eine wird in ein kuscheliges Frottee-Handtuch gewickelt. Dann messe man nach ein paar Stunden die Temperaturen.

Genauso unbestritten ist die Tatsache, dass Mensch, auch leicht bekleidet, nicht unbedingt tropische Temperaturen benötigt, siehe Sonnenliegen im eisigen Hochgebirge.

Aber das ist hier nicht wirklich die Frage. Der TE fragt nach Erfahrungswerten der Einsparung durch eine Fassadendämmung alleine.

Selbst wenn sich jemand findet, der relativ präzise Zahlen zu dieser Situation beibringen kann, ist es fast aussichtlos, dies realitätsnah auf ein anderes Gebäude zu übertragen.

Im übrigen gibt es auch unabhängige Energieberater... das Tätigwerden eines solchen kann u.U. gefördert und bezuschusst werden.

MfG,
sh

PS: Wenn der alte Kessel nicht gerade aus den Anfängen des Hauses stammt, solltest Du Dir von einem Neugerät nicht allzuviel versprechen...



Das Argument



das die (Winter)Sonne das Mauerwerk aufheizt hab ich hier schon oft gelesen und frage mich ob das nicht theoretisch völliger Nonsens ist.
Ich habe vorm Haus ca fünf Tonnen gestapelte Ziegel stehen ,eine recht massive Geschichte.
Wenn dort im Sommer den ganzen Tag die Sonne drauf knallt sind die Abends schön warm!
Im Winter bleiben die arschkalt!Da passiert gar nix,jetzt im März ist die Sonne in der Lage die Böden zu trocknen und evtl. auch Mauerwerke aufzuheizen ,diese Periode dauert bis Oktober.
Meine Hauptheizzeit ist aber von Oktober bis März und da wärmt die Sonne durch s Fenster ,aber nicht im Mauerwerk.
Klar ist eine freistehende Mauer nicht gleich umhüllendes Mauerwerk....aber ich bin mir sicher das Wärmeverluste durch fehlende Dämmung nicht von der Wintersonne ausgeglichen werden,in diesem dunklen Winter schon mal garnicht.

Mir kommt hier keine Dämmung an die Wand ,weil wir es auch ohne behaglich haben und Brennholz für uns nie Mangelware werden wird.

Grüße Martin



Ach so!



… wenn das SO ist:
Wer behauptet es wäre anders sollte das auch der Natur sagen - den die funktioniert, zumindest bislang, so.

muss ich mal in der Natur schauen: Der Baum im Garten - ach ja : richtig - gute Dämmung; Die Vögel fliegen ja auch mit ner Styrohaut rum - un ddas Eichhörnchen hat auch ein Pullover an … der Nachbar nen Pullover …

und baugeschichtlich hat man 15.000 Jahre alles falsch gemacht, bis der Herr G+H gekommen ist und ne Umsonst-Software rausgegeben hat …

… schauen Sie doch die famosen Dämmjahre an: erst durchlöchert man die Ziegelsteine bis zur Bedeutungslosigkeit, verkauft Warmluftheizereien jeder physiologischen und medizinischen Vernunft und das wie gesagt alles nach VORSCHRIFT und DIN … und wenn man sich die Buden anschaut wie sie momentan dastehen … da ist jedes Bauernhaus aus dem 17. Jhd noch fit!

Diese Hütten haben nur noch Schrottwert und ich befürchte, dass die heute gebauten Hypersparundgeldrausbekommhäuser keine 30 Jahre stehen bleiben ohne 3fache Sanierungstätigkeit innert …

Nachhaltigkeit und Kosten der Energieeinsparungsmassnahmen werden sich nie und nimmer rechnen … und irgendwann … kommt auch der letzte Bauherr drauf, dass er hinters Licht geführt wurde … aber dann ist kein Geld mehr da

… und diese Zelt, Mittelalter und Pullovevergleiche gehören in den Kindergarten … nein auch da nicht hin, denn da kommen sie her … die gehören auf den Müll … die sind m.E. lachhaft …

Wer mit Luft heizt ist selber schuld!

Florian Kurz



Somit



gehört ihr Vergleich Menschlicher Körper ,beheitztes Haus ebenso dahin......ok ich zieh mich nackig aus ,lege mir eine Winddichte Hülle an und gehe raus ,ich fange an zu frieren,also Bewegung,denn die erzeugt Wärme,je mehr Bewegung je mehr Wärme ,Richtig?
Habe ich in meinem Haus windichte aber sehr dünne Wände,muß ich also nur genug Holz in den Ofen schmeißen ,damit es warm bleibt,auch richtig?
Jetzt könnt ich noch googeln ob Fell oder Federkleid deshalb isoliert weil dort Luft eingeschlossen wird.....

Grüße Martin



Oh Mann Herr Kurz, sie wissen es besser und erzählen so einen Kram



Herr Kurz, ein Vogel hat Federn und bei der Mauser wechselt er dies zum Winter hin zu einem dichterem Fell, das Eichhörnchen geht im Winter nur selten aus seinem "Häuschen" um zu fressen und hat ein Winterfell ein Baum wächst im Winter weniger weil es kalt ist.
Ihr Kreuzzug gegen die Dämmung ist einfach lächerlich, wenn eine Dämmung nicht realsierbar ist dann kommen andere Möglichkeiten in Frage aber grundsätzlich gilt die nicht verbrauchte Energie ist gute Energie



@KuKi





@KuKi





@KuKi





genau so was …



… grundsätzlich gilt die nicht verbrauchte Energie ist gute Energie …

unterschreib ich voll und ganz!

Jede Energiespareinheit kostet schon in der Herstellung, der Lieferung, Montage etc. Geld und vor allem ENERGIE.
Wenn dann das Zeug nach 20 30 oder 40 Jahren abgesoffen ist, Schäden an der Bausubstanz verursacht hat, sich doch rausgestellt hat, dass die Versprechungen auf die langen Jahre nicht eingehalten worden sind, kommt das Ganze wieder weg und - natürlich von der Industrie hoch und heilig versprochen - was viiiiieeeellll Besseres, moderneres wieder drauf … Die Entsorgung kostet Energie, etc.
Und DAS nennen SIE ENERGIESPAREN?
Gut!
Ich nicht!
Jetzt werden wieder die Allgemeinen Säue auf den Dreschpolatz getrieben: wie: Wohnstandart ist eben höher, Ansprüche gestiegen … wir wollen doch nicht wie im MA leben etc. … leben in einer anderen Zeit … moderner … blubberblubberblubber

Nein!
Mit solchen Kreisläufen des Hinmachens und Entsorgens des Wegschmeissens sind wir bald nicht mal mehr im MA sondern im Chaos und Untergang aber der ist wenigstens DIN-konform und ENEV-gerecht!

dann noch was zum physikalischen Verständnis: Energie kann nicht vernichtet werden! - auch nicht verbraucht!

Na ich lass Ihnen ja Ihre Meinung … lassen Sie weiter dämmen … 

mittlerweile gibt es ja schon "gerichtsmässige" Entscheidungen, dass selbst bei Eigentümerversammlungsentscheidungen ein "Nicht-Dämm-Woller" sein Geld zurück bekam und bei Schäden, die durch die Maßnahmen bei Ihm entstehen entschädigt wird …

Is doch doll!

Immer allsgrad nur weiter so …

Florian Kurz

… schöne Mauser und Eichhörnchen-Nestvergleiche … so Sachen mit Tiere hat mir schon als Kleiner gefallen …
;-)



Da Capo ...



..., weiter so ! 12 Beiträge sind´s schon, 25 habe ich geschätzt. Verlauf: tendenziell polemisch, ohne Erkenntniswert, wie vorausgesagt ...



Dämmen oder nicht dämmen



Es erstaunt mich immer wieder, wie die Dämmgegner in Polemik verfallen, anstatt vernünftig zu argumentieren.
Ja, dämmen ist sinnvoll – ist in vorigen Beiträgen auch schon geschrieben und begründet worden.
Nein, Herr Kurz, Ihr Argument bezüglich Energie greift zu kurz! Natürlich kann Energie nicht vernichtet werden; das ist richtig und da sind wir uns einig.
Aber es findet ein permanenter Ausgleich statt. In dem hier diskutierten Fall von warm nach kalt. Also von innen nach außen. Die Wand (um nur die Transmission anzusprechen) setzt dem Wärmefluss einen Widerstand entgegen. Und je höher dieser Widerstand, desto niedriger der Wärmefluss. Und desto weniger muss ich heizen.
SG





Hallo zurück,
ich habe heute einiges im Internet recherchiert, zudem bin ich über einen aktuellen Artikel der Zeit gerstossen (Ich glaube sogar von dieser Woche)
Ich bin weder ein Befürworter noch ein Gegner von Isolierung, ich will lediglich Erfahrungen, da die mir so denke ich mehr bringen als die Zahlen.
Die Physik ist mir klar, der Wärmeaustausch durch ein Medium mit entsprechenden Dämmwerten. Leider ist die Theorie in der Phyik so empfindlich, dass wenn ein einziger wert nur geringfügig abweicht kann das gesammte theoretiche Kostrukt in sich zusammen Fallen.
Ich habe heute mal die Fasade des Haus gemessen, Alleine die Farbe der Oberfläche hat einen extremen Unterschied.
Die Oberfläche ist gleich ein Verbundsmaterial wie ich es angebracht hätte. (corktherm 404 und entsprechenden Putz der Diffusionsoffen ist) ich habe eine Testfläche installiert allerdinds schon vor ca 14Tagen.)
Die Farbe weiß hatte - 4C
die Umbebungstemp. hatte - 5.
die Farbe rotbraun hatte 0C. Nur durch die Sonne.
Diese Unterschiede verannlassen mich zu behaupten, es gibt Spannungen in der Fasade wenn sie so angelegt werden würde. Die Folge kleinste Risse je nach dem wie gut die Aramiierung ist und wie flexiebel der Putz ist.
Die Hausmauer hatte außen auf dem Putz 1C die Innenwand lag bei 10C.
Ich muss sagen das Haus wird gerade nicht bewohnt und nur sehr minimal beheizt.

Ich hatte am Wochenende mit meinem Vater zusammengesessen und nach seinen Erfahrungen gefragt, da wir die Isolierung eben durchführen wollten. Mich hat erstaunt was er gesagt hat deshalb meine Frage.
Er sagt auch das neue Haus würde er genauso wieder bauen. Es ist ein Leichtbau Holskonstruktion mit Zellstoffisolierung. Außen Holzfaßerplatten und innen mit Fermacel. Aber es gibt im Inneren noch einige Wände mit Ziegel und Lehmputz.
Das Fazit so sagte er mir wenn er neu bauen würde würde er es genauso machen wie er es getan hat. nur dass er die Steinwände (Brandschutzwände) als Wärmespeicher planen würde.
Wenn er im Neubau lüftet ist es schnell kalt deshalb brauch man eine Umluftanlage mit Wärmerückgewinnung, sonst sitzt man im Kalten oder im eigenen Mief. Mit Luftfeuchtigkeit gibt es keine Probleme da alles Diffusionsoffen ist.

Was ihm und mir ist klar ist, das Haus ist ein Haus für 70 Jahre dann muss alles, Isolierung erneuert werden. Zumindest ist das der Idealfall da sich die Füllung mit der Zeit setzt. Aber das Haus ist auch nicht für die Ewigkeit geplant.
Das alte Haus dagegen besteht schon seit 1750 das ist eben eine andere Qualität!

Nach seinem Fall ist es egal ob ein altes Haus ohne isolierung oder ein neues mit guter Isolierung. Heiztechnich macht es kein Unterschied. Wichtig ist nur dass es nicht zieht und die Warmluft im Haus ausströmen kann, das gilt aber für beide Fälle.

Morgen kommt der Energieberater den werde ich mal löschern was er dazu meint.
Meine Tendens geht dahin das Haus mit Holz verblendung im Norden hinterlüftet zu schützen und Dreifachverglasung dort einzusetzen wo die Sonne nicht hinkommt. Den Rest will ich mit drei Schichten Putz unterschiedlicher Körnung Verputzen damit die Substanz geschützt wird.

Wirtschaftlich sehe ich z. Zt keinen Sinn für die Isolierung da das Projekt 45000 bis 50000 kosten würde. Finanziert über einen Kredit kostet mich das Ganze dann am Ende fast 90000. Wenn man die 1000€ die man eventuell sparen würde im Jahr rechnet sich das Ganze dann in 90 Jahren. Wobei die 1000 noch nicht mal sicher sind, Dazu kommt dass keine Schäden entstehen dürfen. Und Scheinbar muss die Fasadenpflege mit dem speziällen Putz und Farbe ja alle 5 Jahre aufgefrischt werden sonst gibts Flächten... auf dem Putz da sich die Fungizite ausgespühlt die das verhintern sollen.
Ich glaube rechnerich macht z.Zt mehr Sinn etwas mehr zu heizen statt sich in Schulden zu stürzen.

Ach so mein Architekt hat mir gesagt, ich solle auf keinen Fall Styropor oder Glaswolle verwenden. Styropor soll in Kürze versicherungstechnich negativ auswirken die Versicherungsunternehmen werden diese Häuser anderst einstufen. Gleiches hat mein Bruder angedeutet der ist Bankkaufmann und Versicherungsberater. Glaswolle hat den Nebeneffekt 1 Sondermüll wenn es entsorgt wird, davon kann ich ein Lied singen, Dachsanierung ist durch. und wenn die Wolle nass wird, ist die Isolierung 0, wirkt sich sogar negatiev aus da Feuchtigkeit wärme besser leitet als jeder Stein. Und die Wolle speichert Wasser sehr gut, die Abtrocknung ist sehr schwirig. Der Glaswolle macht wasser nichts aus aber dem umliegenden organichen Material.
Aus diesem Grund kommt nur Kork in Betracht.
Auserdem denke ich auch Nachhaltigkeit sollte für meine Gesundheit und die Umwelt nicht ganz vernachlässigt werden.

Was ich noch erfragen will ist bei meinem alten Lehrer der ist Pysiker was er dazu sagt.
Außerdem muss mir mein Baubiologe Rede und Antwort stehen zu dem Putz und den Fungizite das ist ja die Härte!!! Ich kaufe was Biologiches leite das Wasser in eine Zysterne und gieße damit meine Rasen auf dem mein Kind im Sommer spielt das ist echt aller Hand !! Darüber bin ich schockiert!!!
Vieleicht gibt es da Unterschiede aber das werde ich sehen.

Natürlich freue ich mich weiter über Erfahrungen wie eingangs geschrieben die leider hier etwas vernachläsigt werden.
Ich kenne einige Beiträge und die emotionalen Wettbewerbe.
Bitte nicht falsch verstehen, auch das Gehört dazu! mir würde es allerdings auch etwas bringen wenn ich neutrale kalte emotionslose Erfahrungen zu meiner Frage bekommen würde.

viele Grüße und Danke für eure Teilnahme !!



Ich finde es sehr...



... bedauerlich, dass "Wärmedämmung" i.d.R. in der Öffentlichkeitswahrnehmung fast ausschließlich auf Polystorol mit Kunstharzputz und Sperrfarbe sowie Glasfasermatten mit Dampfbremsfolien reduziert wird. In den oben verlinkten Filmchen ist das teilweise sehr schön nachzuvollziehen.
Es geht auch anders...

Der Vergleich bei den Gebäuden Deines Vaters ist objektiv nach Deiner Beschreibung so nicht nachvollziehbar...
Fakt ist, das es durchaus Gebäude gibt, die bei vergleichbarer Größe und Nutzung als z.B. Wohnhaus zwischen 0 und 400kWh/m²a Energie benötigen, das heißt also, dass die Bauausführung und auch die Gebäudetechnik nicht ohne Einfluss sein KÖNNEN.

Und nochmal zurück zur eigentlichen Frage:
Mir ist kein Fall bekannt, bei dem durch Dämm-Maßnahmen sich der Energieverbrauch erhöht hat...

Was die Kosten für Energie angeht, sollte schon mit einer gegenüber der "allgemeinen" Inflation überproportinal hohen Preissteigerung gerechnetet werden... insofern relativieren sich Deine 90 Jahre wohl ein wenig...

MfG,
sh



Herr Kurz bleiben Sie sachlich



mittlerweile scheinen Sie zumindest mit einig zu sein das eine Dämmung gut ist weil diese Energie spart.
Leider gehen Sie bei Dämmung immer von WDSV in Polystyrol aus - ich gehe erst einmal von einer Wärmedämmung aus
Es gibt viele andere Möglichkeiten
Aber lassen Sie lieber ihre Kunden die Umwelt aufheizen



Fassade



Keine Theorie, sondern Realität; Das Fugenbild in Ordnung bringen und die Flächen hydrophobieren. Gerade dann wenn wir im Norden heizen müssen, haben wir hohe Luftfeuchtigkeit. Kann diese nicht eindringen, braucht sie auch nicht getrocknet werden, und ein trockner Körper wirkt isolierend.

Gleich folgt ein Sturm der Wissenschafler!





Ja ich habe mir die Beiträge angesehen nachdem ich geschrieben habe.
Es ist ja interessant das sich mit dem Tema sogar die Öffentlich Rechtlichen auseinandersetzen.

Der Vergleich mit meinem Vater ja das erstaund mich auch und ich kann es nur bedingt glauben.
Es ist auch so vieleicht muss man noch viel genauer hinsehen.
Wobei es eigentlich ganz einfach ist. wenn 15% Fasade und 4% Fenster laut bericht zum tragen kommt, sprechen wir von ca 20%.
Es kann sein, dass das neue Haus den Wind abhält und somit die Auskühlung über äußeren Luftzug schützt. Weiter ist im Altbau der Dachboden nicht bewohnt. Alleine darüber gehen laut Bericht schon 20% Energie verlohren.

Das relativiert sich dann natürlich und erklärt das Ergebnis.

Wenn dem so ist dann bitte Erfahrungen mit anderen Isolierungen !!
Ich denke allein schon aus opticher Sicht an Holzverkleidungen nach die hinterlüftet werden. Das Holz an der Wetterseite sieht man auch bei altbauten, Fachwerkhäuser. Wie sieht es den mit der Auskühlung durch Luftzug aus? Wenn dadurch die Abkühlung verhindert wird Ja dann ist das doch eine Lösung.

Wenn ich als Handwerker so eine Fasade verkleide würde ich die Hinterlüftung regelbar machen, heißt Nachts wo das Haus am meisten abkühlt wird die Hinterlüftung geschlossen und die Luft dient als Isolator ebenfalls natürlich das Holz.

Welche Arten der Isolierung gibt es denn noch?
Verbundsysteme, Systeme mit Dämmplatten oder Wolle egal welche ob Naturfaseer oder Kunstfaser, vorgestellte Wände hinterlüftet oder fest verbunden.

Klären sie mich auf ich bin dafür Dankbar.

Ich denke natürlich wirtschaftlich, da es auch bezahlt werden muss der Nutzen ist nur dann gegeben wenn es wirtschaftlich ist, die Substanz schützt und für mich persönlich, die Gesundheit und Umweld nicht zu stark belastet.
Was ich erschreckend finde ist die verstümmelung der schönen kunstvollen Architektur das ist ja die Krönung eines Wahnsinns. Aber das Betrifft mich nicht, im Gegenteil wenn ich so ein Objekt hätte würde ich alleine aus Respekt vor der Geschichte mit Stolz die etwas höheren Kosten tragen! (mag total daneben sein aber das ist mein Ideal und Geschmack. Wenn ich einen Mercedes fahren will ist es halt etwas teurer dafür sehe ich den Stern)

Eigentlich bin ich offen für alles wenn es sinn macht aber meine Berechnug denke trifft schon ganz gut den Nagel auf den Kopf. Ich glaube nicht, dass die Energiekosten so explodieren in den nächsten 30 Jahren dass eine Isolierung den Breakeven (also den Zeitpunkt ab dem sich die Isolierungkosten mit den Ersparnissen 0 auf 0 rechnen) von 90 auf 30 Jahre verkürzen.
Dazu habe ich vergessen dass ja noch die Fenster dazu kommen die schlagen vom Material mit 14000 zu buche.
Mir wird schwindelig (Danke für das Video meine Frau ist dafür Dankbar das wir weniger Geld aufnehmen müssen!)
Es ist alles Doppelt verglast mit Thermoglas. Das war geplant alles raus und uw 0,9 Dreifachglas. Und das nur für 4% Ersparnis.
Mein lieber Schieber der Schreiner hat da was anderes versprochen!
DANKE DANKE DANKE !!!
Ich bin ja auf die Erklärungen des Architeken gespannt.
Keine Isolierung in diesem Umfang, keine neuen Fenster.
Mal sehen was die Bank sagt.

Zum Glück habe ich die KFW Förderung schon in den Wind geschossen da ich einiges selber machen will. Ein Haus habe ich mit meinem Vater schon gebaut, eins saniert.
Da kann ich auch bei meinem Haus einiges selber machen.
Wobei hier die Isolierung nicht dazugehört, das ist Sache von Fachleuten!



Vorhangfassade



Bei einer fachgerecht angebrachten Außendämmung, z.B. aus Holzweichfaser oder Hanf, und entsprechendem Luftspalt zur Vorhangfassade inkl. des "Kleintierschutzes" dürfte die Zugluft wohl nicht so sehr ins Gewicht fallen, als dass man deswegen das Risiko von Kondenswasserschäden durch zeitweiliges Verschließen des Luftspaltes eingehen sollte.

Ich frage mich allerdings schon, ob die hier oft empfohlenen 6cm Minimum Luftabstand bei einer senkrechten Verschalung wirklich notwendig sind. Hängt m.E. auch davon ab, ob es nur eine Etage, ein Giebel oder die Gesamtfassade ist.



@ KuKi



Drei grundsätzliche Ansätze sind bei Deinen Gedankengängen irritierend.

1. Nehmen wir die Durchschnitts-Zahlen von C02-online aus dem Filmchen mal als Grundlage. Die Fassadendämmung würde also 15% Einsparung bringen --- von was? Wenn jetzt 60.000kWh durchbrausen, wären das ergo mit Dämmung dann 9.000 weniger. Beim Gaspreis von 8Ct/kWh also eine Kostenersparnis von 720€/a (Kostensteigerungen und Kapitaldienst lasse ich hier einfach mal außen vor). Liegt die Basis aber bei "nur" 30.000kWh ergibt sich also 360€/a.
VORSICHT BEIM PROZENTSPAREN !!!

2. Die Kosten für eine Außendämmung relativieren sich deutlich nach unten, wenn ohnehin Fassadenarbeiten anstehen. Gerüst, Lohnkosten, Putzarbeiten, Farbe fällt sowieso an... das Material und die Mehrarbeit bestimmen somit den Preis und müssen somit Kalkulationsgrundlage für Amortisationsberechnungen sein.
Es wäre unklug, solche Fassadenarbeiten nicht mit einer Wärmedämmung zu kombinieren, wenn das denn grundsätzlich doch eine Option ist.

3. Mit der Idee eine hinterlüftete Fassade ohne Dämmung als regelbaren Windschutz anzusehen verrennst Du Dich. Natürlich gibt es insbesondere im Altbau Wärmeverluste durch "freie Lüftung" (Fugen), aber das bekommt man nicht mit einer vorgehängten ungedämmten Fassade in den Griff.

Allgemein: Nimm diese Durchschnittszahlen aus den Filmchen nicht so ernst und genau. Niemand hier kennt Dein Haus und die Möglichkeiten, allein von daher wird es zu keinem Konsens kommen können.
Eine Vorlesung über allgemeine Dämm-Möglichkeiten und -Materialien mit Bezug auf evtl. Eignung für Dein Haus würde hier den Umfang sprengen.
Setz Dich am WE an den PC, schick' die Frau nach Nußloch zum Handtaschenoutlet, aber glaube nicht gleich alles, was Du im www liest.

Dämmung dämmt! Ob es sich "lohnt", muss man gebäudeweise und nutzungsabhängig betrachten.

Natürlich gibt es auch andere Konzepte, als die auf der DIN EN 12831 aufbauenden anerkannten Regeln der Technik zum Entwurf einer energiesparenden Heizungsanlage im entsprechenden Umfeld. Erst vor ein paar Tagen wurde die Behauptung von 1/2 bis 1/3 der nach DIN EN berechneten Heizlast bei Wahl des entsprechenden Heizsystems pauschal in den Raum geworfen.

http://community.fachwerk.de/index.cfm/ly/1/0/forum/a/listForumSplitt/0,206237$.cfm

Wenn man etwas abschätzen kann, dann gibt es dafür Schätz-Regeln, und dann kann man auch Rechen-Regeln entwickeln, aktuelle DIN hin oder her... dies, oder auch der Versuch dazu, oder auch ein sinnvoller Ansatz, ist bisher seitens der Vertreter dieser Methode, die gänzlich ohne Dämmung auskommen soll, ausgeblieben, nicht nur im Rahmen dieses Forums.
Nebenbei: Auch ein vorhandenes dichtes Mauer- oder Fachwerk "dämmt". Eine winddichte Plastiktüte tut das nur marginär.

MfG,
sh



Ersparnis durch Dämmen



Ein gut gedämmtes Haus hat einen Jahresenergieverbrauch von ca. 50 kWh/m2a, ein ungedämmtes ca. 400 kWh/m2a.
Wenn wir als Beispiel eine Nutzfläche von 100 m2 und Energiekosten von 8 ct/kWh annehmen, liegen die jährlichen Energiekosten zwischen 400€ und 3200€; daraus ergibt sich eine maximal mögliche jährliche Einsparung von 2800€.
Bei steigenden Energiepreisen entsprechend mehr.
Ob und inwieweit sich Dämmmaßnahmen rechnen, hängt vom jeweiligen Objekt ab.
Die in diesem Thread genannten Kosten kann ich nicht nachvollziehen, da erfodrderliche Angaben fehlen.
Sinnvoll ist eine objektbezogene Kosten-/Nutzenrechnung.
PS: Dämmung ist nicht nur Mineralwolle und Styropor…
SG





Kann es nicht sein das noch mehr Faktoren als nur die Dämmung darüber entscheiden welchen Jahresenergieverbrauch man hat?



Jahresenergieverbrauch



@ bpB
Es ist ein Vergleich zweier Häuser mit unterschiedlichem Jahresenergieverbrauch, bedingt durch unterschiedliche Dämmung.
Also eine Kurzfassung und kein Gutachten.
Natürlich spielt u.a. das Nutzerverhalten auch eine Rolle; wenn man gar nicht heizt, braucht man auch keine Heizenergie!

Vielleicht klären Sie mich auf, welche Faktoren Sie meinen.



Dämmsation



Wo haben Sir denn das Beispiel her, von der Dämmindustrie.
Selbst die propagieren nicht annährend Einsparpotenziale wie Sie hier.



Der hier



...kommt auch auf Energieeinsparungen >100%.



@Wegner



… alle anderen nicht lesen …

Sie schreiben:
mittlerweile scheinen Sie zumindest mit einig zu sein das eine Dämmung gut ist weil diese Energie spart.

Leider gehen Sie bei Dämmung immer von WDSV in Polystyrol aus - ich gehe erst einmal von einer Wärmedämmung aus es gibt viele andere Möglichkeiten

Aber lassen Sie lieber ihre Kunden die Umwelt aufheizen


Teil 1:
DAS haben Sie völlig falsch verstanden! Ich bin fürs Energiesparen - Ja! Aber bitte nicht durch den Dämmunsinn! der kostet mehr und wird mehr kosten als Ihre oder die Versicherung zahlen wird … und auch mehr als man je einspart …

Teil 2:
Ich gehe da nicht von Poly oder Chemo aus - jeden Blödsinn gibt es mittlerweile in "Bio" auch die Dämmung! Ob der Vertreter nun mit 4-Kreis-PKW, Sonderschulung in Leutüberdentischziehen mit Zertifikat und solventer Kleidung daherkommt oder mit dem Fahrrad in Latzhose, Jesuslatschen und grünem Selberstrickpulli - ist das selbe … Holzweg … Mehr sog ih ned!
Ob das Gestrüpp nur aus Stein- oder Glasfasern vom Kommerz-Multi ist oder mit der Hand verwoben von Biogestreichelten Bergziegen … das Prinzip ist einfach Sch… und bringt nichts nein niemals … finde ich … ich rede das eine wie das andere dem Bauherrn aus – er spart Geld und potentielle Bauschäden …

Teil 3:
– bei den Temperaturen … ?
Nee … ich versuch, dass die "Kunden" wieder deren eigenen Grips einschalten und sich immunisieren gegen das Geflüster, das Gedrohe der tagtäglich aus alle Medien schallt … Bauherr sei wachsam … es muss verstanden sein …

so … mehr sog ih ned …

Florian Kurz



Dämmen oder nicht dämmen



@ bpB +
@ Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz
statt Antworten Nullaussagen.
Das ist nicht hilfreich.
Wo bleiben die Argumente?
SG



Das Rechenbeispiel von Hans-Paul Esztermann...



... ist doch nicht von irgenwelchen Lobbyisten abgegriffen, sondern rein fiktiv, um der blöden Prozentrechnerei mal ein Ergebnis in Euro entgegenzustellen. In der Größenordnung eher extrem gewählt und ohne Berücksichtigung von Preissteigerungen und Kapitaldienst eher praktisch ungeeignet, ist es doch kein Einzelfall einen Altbau von 400 auf 50kWh/m²a durch bauliche und technische Maßnahmen 'runterzubrigen, nicht nur rechnerisch, sondern auch praktisch.
Ob sich das bei mehren Dutzend Jahren "Amortisationszeiten" "lohnt", muss jeder für sich entscheiden, aber es ist möglich.

Natürlich ist "Dämmung" nicht das alleinentscheidende Kriterium für den Heizenergieverbrauch eines Gebäudes, man könnte gut ein halbes Dutzend weitere Faktoren aus dem Ärmel schütteln.

Und jetzt sind wir denn doch beim lange vermiedenen Thema und Begriff der "Ökobilanz"... welches sehr schnell ausufern kann...

MfG,
sh





@Hans-Paul Esztermann

Als unumstößliche Argumente halte ich Ihre Ausssagen hier nicht.

Ein Teil der Eeingangsfrage hier war:

"Das Haus ist aus den 70er und isolationstechnisch nicht auf dem aktuellen Stand.
Es ist ein 1 bis 2 Fam. Haus welches frei steht, somit kommt Wind Wetter Sonne und Kälte an alle Außenwände.

Mit der Sanierung der Außenwände tue ich mir schwer weil ich den Sinn nicht wirklich sehe.
Aktuell ist zwar der Stand von „Fachläuten“ und der Isolation produzierenden Firmen die Meinung Energie spart man mit Isolierung, je besser je mehr."


Darauf schreiben Sie:

"Ein gut gedämmtes Haus hat einen Jahresenergieverbrauch von ca. 50 kWh/m2a, ein ungedämmtes ca. 400 kWh/m2a"

Das ist kein Argument sondern eine Behauptung die zudem die Fragestellung nicht berücksichtigt. Das ist nicht nur nicht hilfreich, sonder mit unter auch kontraproduktiv.
Sie suggerieren hier das eine “gute Dämmung” allein das achtfache an Heizkosten sparen kann.

Sie können ja mal Argumente liefern in dem Sie vorrechnen wie sie so was mit einer Dämmung allein hinbekommen haben, ganz unpolemisch aber.

Lesen Sie mal was Sebastian Hausleithner geschrieben hat:

"einen Altbau von 400 auf 50kWh/m²a durch bauliche und technische Maßnahmen 'runterzubrigen"

Da geht’s um Baumaßnahmen.



Und...



... genau das ist richtig!

Durch Baumaßnahmen, nichts anderes ist doch der nachträgliche Einbau einer Wärmedämmung, und Änderung in der Gebäude- und Heiztechnik lässt sich eine Menge Heizenergie sparen.

Das genannt Beispiel ist eher extrem, aber nicht grundsätzlich unmöglich zu realisieren.

Wo ist das Problem?

MfG,
sh



Dämmen oder nicht dämmen Nachtrag



@ bpB
Sie verlangen von mir eine Antwort und unterstellen mir Polemik.
Keine meiner Fragen wurde hingegen von Ihnen beantwortet.
Vielleicht lesen Sie ja weiter.
@ all
Ich habe in einem früheren Beitrag in diesem Thread die Eingangsfrage schon beantwortet.
Da ich das Haus nicht kenne, kann ich auch nichts Genaues sagen.
Ich kann gerne eine Energieberatung machen: dazu brauche ich Daten und es kostet.

Zu meinem – extremen – Beispiel:
Das ist mit entsprechenden Maßnahmen zu realisieren.
Ein EFH aus der Mitte des letzten Jahrhunderts kommt, wenn da wärmetechnisch nichts verbessert wurde, locker auf einen so hohen Energiebedarf.
Und nach fünfzig oder sechzig Jahren ist ein solches Haus renovierungsbedürftig. Hierbei fällt von den Gesamtkosten nur ein recht geringer Anteil auf die eigentliche Dämmung. Und das rechnet sich.
Das ist keine Theorie, sondern Praxiserfahrung.
Nehmen wir aber mal ein nicht so extremes Beispiel:
Ein Haus an dem immer das eine oder andere gemacht wurde, hat einen Jahresenergiebedarf (JEB) von 250 kWh/m2a; das ist mit moderaten Maßnahmen auf 120 kWh/m2a zu bringen.
Ergibt eine Ersparnis von 1040€ (bei 8ct/kwh).
Ob sich das rechnet, hängt immer vom jeweiligen Objekt ab und muss jeder für sich entscheiden.

Mein FWH (Bj. ˜1650) hat einen JEB von ˜ 400 kWh/m2a.
Z.Z. renoviere ich es. Der neue Kessel (Gasbrennwert) ist eingebaut und versorgt HKö in den am meisten benutzten Räumen.
Geplant ist eine Wandheizung auf einer Innendämmung; neben anderen Maßnahmen (u.a. Kaminofen mit WT).
Der JEB wird auf ˜ 150 kWh/m2a sinken.
Ich werde dann – frühestens nach der nächsten Heizperiode – berichten, was ich tatsächlich erreicht habe.

Noch ein Wort zur Dämmung:
Es gibt neben EPS und Mineralfaser noch eine riesige Palette und neben WDVS noch weitere Möglichkeiten.
Fassaden, so sie denn erhaltenswert sind, brauchen und sollen nicht verschandelt werden.
Für ein einfaches EFH ist ein WDVS sicher eine gute Maßnahme; da ist i.d.R. auch nichts zu verschandeln. Oft im Gegenteil.
Für ein FWH ist ein solches System ungeeignet.
Hier sehe ich nur die Möglichkeit einer moderaten Innendämmung.
Ggfs. kann von außen gedämmt werden, wenn ein vorhandener Wandbehang saniert werden muss.

Dann frage ich mich, warum sich immer alles rechnen muss.
Tatsache ist: Primärenergie geht zu Ende. Ob das in 10, 20 oder 100 Jahren ist, sei mal dahingestellt.
Deswegen sind alternative Energien gefragt. Auch eine Reduzierung des JEB ist eine Maßnahme.

Beim Lesen verschiedener Threads in diesem Forum erstaunt es mich immer wieder, wie gegen Dämmung polemisiert wird.
Außerdem wird gerne behauptet, es würde sich nicht rechnen. Das kann man pauschal so nicht sagen. Es sollte immer der Einzelfall gesehen werden und wie Sebastian Hausleithner schon schrieb, muss man dabei die Sowiesokosten abziehen.

"Bei einem Auto rechnet auch kaum jemand nach, ob es sich rechnet!"

Wir sollten auch an unsere Nachkommen denken:
Also Energie sparen, das ist ohne Komfortverzicht nur durch moderne Heizsysteme, eine sinnvolle Dämmung und weitere sinnvolle Maßnahmen (deren Aufzählung ich mir hier spare) zu erreichen.
Ferner Primärenergie langsam durch Erneuerbare ersetzen.
SG



Nee Herr Esztermann



ich verlange von Ihnen keine Antworten, das würde anders aussehen.

Sie schreiben ein Haufen wirres Zeug, weiter so.



bpB



"Bei wem wollen Sie denn damit Pluspunkte sammeln?"





Ich muss nicht punkten, ich verkaufe ja nichts ;-)



Haaaalllloooo...



@bpB und Esztermann

... wenn Ihr chatten wollt, dann verabredet Euch bitte bei Facebook oder so...
Dieses "Duell" hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit der Frage zu tun...

MfG,
sh





Danke für die vielen Beiträge.

Ich habe die letzten Tage viel Recherchiert und mit Fachleuten Gesprochen. Fachleute die Vom Fach Bau sind und auch vom Fach Physik und mit dem Bau nichts zu tun haben.

Interesannter Weise gibt es in den Welten viele unterschiedliche, teils verwirrende Argumente.
Ich kann mir das so erklären.
Marketing, Schulung, Lobibi der Hersteller.
Handwerker die ihr Brot mit ihren Händen verdienen aber leider nur die Argumente der Zulieferer, die Werbung wiedergeben. (Schade für das deutsche Handwerk)
Handwerker die sich mit Ihrer Arbeit und der Wirkungen auseinandersetzen.

Unterm Strich wird das Thema so komplex gemacht dass es mehr Verwirrt als Hilft. Die Verwirrung ist natürlich der Nährboden für unnötige Investitionen und für die Wirtschaft.

1 Anreizbildung. (Du musst Isolieren da du sonst so viel GELD Verschleuderst) Diese Aussage ist meinem Erkenntnisstand pauschaler Müll.

2. Psychologischer Zwang nenne ich es mal.
Es werden die Gesetze missbraucht für wirtschaftliche Interessen. Wenn man mal die andere Seite liest steht im Gesetz sogar drin, dass es verboten ist zu isolieren. (Ist natürlich eine begründbare Behauptung von mir, die wie die Entgegengesetzte "DU MUßT ISOLIEREN" im ganzen nicht stimmt aber es steht klar drin dass eine Maßnahme nur dann durchgeführt und unterstützt werden darf wenn sie wirtschaftlich ist.)

3. Bauphysik. Es werden Szenarien geschaffen und Physikalische Grundlagen vorausgesetzt die stimmig sind aber kombiniert ein ganz anderes Bild ergeben.

4. Ego das schöne Haus, die Langlebigkeit, Gruppenzwang, jeder macht es so dann kann es nicht falsch sein...


Unterm Strich fehlen mir leider immer noch die Realen Erfahrungen. Mich interessiert eigentlich nicht was wer glaubt, sondern wie die Erfahrungen sind.
Selbst er Physiker hat mir Wort wörtlich gesagt, dass er es nicht auf Anhieb weiß da zu viele Physikalische Faktoren zusammen kommen. Es ist ein extrem kompliziertes Verfahren mit sehr vielen Faktoren die berücksichtigt werden müssen. Das muss in Studien evaluiert werden da es auf diesem Gebiet fast keine Arbeiten gibt.
A: Isolierung wirkt. Ohne Frage (Kühlschrank als Bsp.)
B: Energieeinsparung ist durch Isolierung vorhanden
C: "Wärmewanderung" Jedes Material ist ein Wärmetauscher im weitesten Sinn mit unterschiedliche Werten natürlich.
D: Diffusion ist ausschlaggebend für biologische Situationen. (Schimmel, Raumklima)
Wanderung der Feuchtigkeit, Kondensat.

E: Thermische Grundlagen, Luft Wasser Zirkulation.
F: Änderung der Verhältnisse unter synergetischen Einflüsse. (Kondenswasser Absenkung der Leitwerte, Wärmestau …

Im Grunde genommen gibt es eigentlich gar nicht so viele grundlegenden Eigenschaften, die berücksichtigt werden müssten.

Der Physiker hat mir geraten mal ein Konzept zu entwerfen um das Haus im Normalgebrauch so schnell wie möglich zu kühlen. (Aber bitte nicht so plump "Dann lass die Isolierung weg und mach die Fenster auf") also das es so viel Energie wie möglich verbrauch. Der Umkehrschluss kann dann ein neuer Weg gefunden werden.

Zusammenfassende Problematiken auf die Leider zu wenig eingegangen wird.

- Grundlage Wärmeaustausch. Wärme durchdringt in einer bestimmten Zeit ein Medium. Die Synergieeffekte werden nicht berücksichtigt die aber absolut wichtig sind.
kapillarer Austausch.

- Transport von Feuchtigkeit durch Materialien. Die Funktionsweiße wird leider nicht berücksichtigt oder sehr stark unterschlagen. Diese Wirkung ist von Material zu material sehr unterschiedlich.
Diffusion benötigt Energie.

Beide Faktoren bestimmen den Energieverbrauch
Beide Faktoren bestimmen auch den Substanzverschleiß! Dieser kommt mir zu kurz! Hier spreche ich von Nachhaltigkeit.

Wenn wir wie Diskutiert von einer Nachträglichen Dämmung reden sprechen wir von einem System verschiedener Materialien. Diese Materialien haben unterschiedliche Wärmeleitwerte (Energieaufnahme, Abgabe). Bedingt durch ihre unterschiedliche Struktur unterschiedliche Leitfähigkeiten von Feuchtigkeit (Kondensat). Unterschiedliche Resistenzen auf mikrobiologischer Ebene (Schimmel, Flechten, Moose)

Wasser und Wärme wandert immer von warm zu kalt durch ein Medium bis gleiche Verhältnisse auf beiden Seiten des Mediums erreicht sind, dran stagniert der Austausch.

Wenn wir jetzt ein Verbundsystem haben mit unterschiedlichsten Eigenschaften kommt es dazu das die Wärmewanderung und die Feuchtigkeit bis zu einem Punkt kommt in dem Verbundsystem aber nicht weiter.
Bei der Isolierung für Wärme gut, bei Gummistiefel auch gut.
Jetzt haben wir in unseren Räumen Wärme und Feuchtigkeit.
Ziel ist die Substanz zu schützen, Energie zu sparen. wie weit ist das möglich, das ist eigentlich die Kernfrage.
Wenn ein Stein feucht ist kann man die Abtrocknung beschleunigen durch Zugabe von Energie, Wärme. Man erwärmt den Stein und somit die Feuchtigkeit, Im kapillaren System entsteht ein Druck der die Durchwanderung der Feuchtigkeit beschleunigt. Aber es wird natürlich auch die Wärme zwangsläufig durch das Medium entweichen. Mikrobiologisch ist es so, je länger die Feuchtigkeit gegeben desto besser entwichet sich der Nährboden und baut die Substanz ab, durchdringt sie. Pilze, Schimmel ernähren sich von der kapillaren Feuchtigkeit und wachsen in das Kapillarsystem ein. Je Tiefer sie in der Substanz sind desto größer werden die Schäden.
Ich kann also niemals in unseren realen Umgebungen, Wohnungen Feuchtigkeit von Wärme Trennen durch bauliche Maßnahmen.
Wo Feuchtigkeit und Wärme aufeinander trifft gehen sie gemeinsame Wege!!!!!
Im Wahrsten Sinn des Satzes!

Verheirate ich zwei Materialien miteinander wie es im Verbundsystem stattfindet, hemme oder beschleunige ich die Wanderung der Wärme, des Wassers.
Habe ich ein leitendes Medium, einen schneller Wärmeaustausch, habe ich in den meisten baulichen Substanzen (Ausgeschlossen Metalle) und verbinde es mit einem dämmenden Material verbleibt auf Grund der physikalischen Gegebenheiten, Wasser und Wärme unterschiedlich lange in der Schicht des Systems. Also Dämmt es mir die Wärme dämmt es mir auch den Wasseraustausch.
Ein riesiger Schwachpunkt in den üblichen Systemen ist meiner Meinung die solare Aufladung der Putzschicht die man ja so toll mit dem Thermograph sichtbar machen kann.
Fassade Bild nachts und Tags, bei Sonne.
Die Fassade wärmt sich schnell auf in einer sehr geringen Tiefe, der Wärmespeicher ist gleich null. Sobald die Sonne nicht mehr auf die Fassade Scheint kühlt sie aus.

Betrachtet man sich den Wasser Wärmeaustausch. Von warm nach kalt ist der Grundsatz!
Die Energie, Wasser Wärme durchläuft die Wand (Ziegelsteine) vom Warmen Innenraum zur Umwelt. Es trifft auch ein neues Material. 1. Probleme Kapillarer unterschied der Materialien. 2 unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit. Dieser Faktor verzögert die Diffusion.
Dann ist es nach X Stunden soweit, dass das Wasser die Wand fast durchlaufen hat. Leider kommt jetzt die Sonne und erzeugt einen enorme Hitze auf dem Putz.
Jetzt wandert nach dem Grundsatz von Warm zu Kalt die Feuchtigkeit in die andere Richtung wie eigentlich sinnvoll. Somit verbleibt extrem viel Feuchtigkeit im Verbundmaterial.
Dazu kommt noch, dass die Hitze der Sonne den Zustand der Feuchtigkeit verändert, sprich die Feuchtigkeit, das Wasser dehnt sich auf ein X-faches aus. In den Kapillaren entsteht ein Druck der die Feuchtigkeit enorm viel schneller wieder zurück in den Wohnraum drückt.
Dann ist die Sonne wieder weg und nach der Abkühlung des Putzes entsteht wieder die Wanderung der Feuchtigkeit und Wärme im Kapillaren System.

Einfache Versuche
Bimsstein mit wasserfestem hitzebeständigem Zement, und idealer weise mit Armierung an 4 gegenüberliegenden Seiten einputzen, sodass 2 gegenüberliegende Seiten ohne Putz ist.
Dann versengt man den Stein im Wasser. Nach einer Zeit (bei mit einen halben Tag) holt man des Stein aus dem Wasser. (Man kann es auf die Spitze treiben und das Gewicht vor und nach der Versenkung wiegen dann weiß man wie viel Wasser aufgesogen wurde)
Dann misst man die Feuchtigkeit auf beiden Seiten.
dann holt man sich eine Wärmequelle Gasbrenner und erhitzt nur eine Seite und misst auf der gegenüberliegenden Seite die Feuchtigkeit. Bei meinem Versuch ist die Feuchtigkeit extrem angestiegen. Ich habe es sogar gesehen da das Wasser aus dem Stein geflossen in Tropfen ist. Der Betonmantel verhindert das entweichen auch dem kurzen Weg durch den Stein, Damit ist die Mauersituation simuliert. Die Armierung verhindert das Platen des Putzes. Ist bei mir passiert. Aus dem Riss ist dann die Feuchtigkeit entwichen.
Dieser Versuch ist zwar nur ein Model unter extremen Situationen aber es findet genauso statt.
Die Messtechnik die ich besitze ist nicht ausrechend um zu simulieren wie der Feuchtigkeits- und Wärmestrom im Verbundsystem ist.

Vielleicht wiederhole ich das Ganze noch mal und drehe ein Video.

Zum Schluss.
Die Berechnungen in Qm sind Müll und total, haltlos, sogar im pauschalen Vergleich finde ich sie mittlerweile Daneben nach meiner Recherche.
Geheizt wird nicht der Fußboden sondern der gesamte Raum, dazu gibt es den Maßstab Kubikmeter . Dem entgegen steht die Fläche die den Raum abkühlen kann hier QM. Das Verhältnis von Raumvolumen zu der Abkühlenden Fläche Außenwände Decke … gibt einen recht verlässlichen Überblick und einen Richtwert den man verallgemeinern kann.
Wie das im Energieberatungs- Vorgang berechnet wird ??? dazu könnten ja die Energieberater unter uns was sagen, würde mich freuen!!

Mein Haus ist ca. 90qm x 2 zu 2,6m plus Dach umgerechnet 50qm x 2,5 . Im Worstcas bevor die Heizung abgestellt wurde weil Kessel undicht…wurde, hat das Haus 40000 kwh p. Jahr verbraucht. Das ist enorm viel wenn man sich die Effizienz des Kessels angesehen hat und den Zustand. Rost im Wärmetauscher das isoliert 1A die Energie geht zum Schornstein raus. Als er neu war hat er fast 10000kwh weniger verbraucht. Baujahr 1985.

Jetzt will ich einen Oertlianlage haben und alle Heizkörper intelligent automatisch steuern.
Heizkörper bleiben drin da ich die Anlage auf Niedertemperatur fahren kann. Neue Heizkörper mit Volumen angepasst auf die Raumverhältnisse sind zwar schöner aber kosten auch. Das hat Zeit.
Die Isolierung spar ich mir für die kommenden 5 Jahre und werde dann entscheiden ob ich mir den Schimmel ins Haus hole oder ob ich lieber etwas mehr Energie verbrauche um die Bausubstanz zu schützen. Oder ob ich es mit Holz verkleide. Mal sehen 280 qm Außenwände sind eben etwas teuer.

Frage Welche Farbe auf dem Dach Mode oder Umwelt?

Ein Test den ich schon länger mal gemacht habe.
Mich interessierte damals, wie stark wir die Umwelt und unsere Dachböden aufheizen mir schwarzen Dachziegel.
Im Sommer ist das echt Grass was wir an Isolierung brauchen um die Hitze die um die Dachziegel entsteht zu isolieren. Ich habe dazu ein Gartenhaus mit hellen Ziegeln gedeckt das war in Planung und es machte kein Unterschied ob dunkel oder hell.
Das Dach vom Nachbar ist fast genauso groß also super Vergleichswert.
Die Energie, Wärme in dem dunklen ach so modernen schwarz gedecktem Haus ist enorm!!

Da ich mir die Isolierung spare werde ich eventuell das Dach in hellen Ziegel eindecken lassen mal sehen.

Vielen Dank für eure rege Teilnahme an meiner frage auch wenn sie oft nicht wirklich beantwortet wurde.



Ich versuche mal...



... den langen Beitrag mehr oder weniger von oben nach unten absatzweise abzuarbeiten.

ad 1.
"pauschaler Müll" ist wohl nicht ganz treffend. Eine Sparmaßnahme, die man unter sonst gleichen Umständen für "lau" erreichen kann, gibt es wohl nicht; dies gilt allgemein...

ad 2.
das ist weitgehend richtig, aber dafür gibt es ja die Ausnahmen und den mündigen Bürger...

ad 3.
nahezu jedes Rechenmodell versucht beobachtete Ereignisse in Formeln zu packen, die der Realität möglichst nahe kommen; nicht mehr und nicht weniger...

ad 4.
sich dagegen "immun" zu machen, bleibt jedem selbst überlassen. Der VW Golf ist das meistverkaufte Auto in Europa, obwohl in den meisten Testberichten andere "vergleichbare" Fahrzeuge besser abschneiden...

Das mit den realen Erfahrungen hatte ich Dir ja vorrausgesagt...

ad A-F:
(siehe auch ad 3.) Das gesamte auf der u-Wert-Rechnerei basierende (Rechen-)Regelwerk ist ein Modell und hat sich für die meisten Fälle in der Praxis bewährt...

Das mit dem "Kühlkonzept" des Physikers erschließt sich mir nicht wirklich sinnvoll.

Die Geschichten mit dem Feuchtetransport (kapillar & diffundierend) sind ein häufig und zu recht angeführter Kritikansatz an DINtralala und EnEV & Co.

"Wasser und Wärme wandert immer von warm zu kalt durch ein Medium..." das ist nicht ganz korrekt, siehe kapillare Leitfähigkeit... Auch Pilze ernähren sich nicht von Feuchtigkeit, sie benötigen einen organischen Grund...

Danach wird es ein wenig wirr, bzw. verstehe ich den Sinn der Aussage in den vier Absätzen nicht... zumindest sehe ich keinen direkten Zusammenhang mit dem "Problem"... Die Wintersituation wird mit dem Sommer durcheinandergeschmissen...

Schluss:
Der Bezug des Energiebedarfs auf die Wohnfläche ist eine Vergleichsgröße, der Bezug auf die Raumkubatur oder den umbauten Gesamtraum wäre genauso statthaft (Etwas weiter unten beschreibst Du ja selber die Wohnfläche und nicht den Raum). Ansonsten ist in relevanten Berechnungsverfahren auch das A/V-Verhältnis eine nicht unwichtige Größe...
Beim Auto könnte man genauso den Verbrauch statt auf die gefahrenen Kilometer auf die Betriebsstunden beziehen...

Jetzt die neue Heizung:
Ob der Unterschied 40.000 zu 30.000kWh jetzt allein am Rost beim alten Wärmetauscher der Heizung liegt, sei dahingestellt... Aber beides wären Werte, die ich als "zeitgemäß" für ein 70er-Haus einstufen würde, die 230m² beheizt immer vorrausgesetzt. Die einfachen Divisionen kann auch jeder selbst in den Taschenrechner hacken; Heizgradtage usw. lassen wir mal außen vor...

Was möchte man Dir denn einbauen via Oertli? Die genannten Verbräuche deuten auf eine benötigte max-Leistung von ca. 12-15kW hin, Tendenz nach unten. Bei Oertli gibt es bei den Brennwertern nicht mehr als Modulation von 1:5, also beginnt die Takterei schon bei relativ hohen Außentemperaturen und damit den überwiegenden Teil der Heizsaison. Das können andere Hersteller besser...
Was verstehst Du unter intelligenter Steuerung aller Heizkörper? Was ist bei Dir "Niedertemperatur"?
Versprich Dir nicht zuviel von der neuen Heizung. Dämmung der Armaturen und Leitungen im Kaltbereich nicht vergessen, hydraulischer Abgleich...

Zur Farbe der Dachziegel äußere ich mich nicht.

MfG,
sh



Bauphysik



Hallo Kuki,
Ja die Physiker--- die tun sich schwer mit der Bauphysik.
Der Klassiker ist noch immer das "Glaserverfahren":
Wasserdampfdiffusion und Kondensation

Herr Glaser war weder "vom Bau" noch ein Physiker -- er war Thermodynamiker.

Der auf sein Verfahren gegründete -- U- Wert-Rechner kann nicht alle Belange der Bauphysik abdecken.

Heute "rechnet" man Bauphysik nicht mehr, sondern sie wird simuliert.
Die Programme dafür heissen : WUFI--- Delphin---Cond

---Natürlich wird die Simulation berechnet--- ;-))

Mit den Programmen können alle thermischen Zustände mit unterschiedlichen Baustoffen simuliert werden.

Auch der Fall des Dampfdruckgefälles von warm nach kalt.

Aus der Sicht der Sonne wird tatsächlich aus der Aussendämmung eine Innendämmung mit all ihren Konsequenzen.

viele Grüße





1 Leider doch "Pauschal" stimmt diese Aussage nicht. Es gibt vieleicht einige Fälle da rechnet es sich mit Zuschüsse ....
In der Realität ist es lider rechnerich so dass es sich nicht rechnet.
Wenn ich im Jahr 1000 einsparungen habe. Die Isolierung 30000 kostet. (Lassen wir die Zinsen weg) würde in 30 Jahren die Ausgaben mit den Einsparungen 0 auf 0 sein.
Die Wartungskosten, Instandhaltung... auch außer acht gelassen. Die Hersteller schreiben in den Meißten Fällen ganz am Ende im kleingedruckten oder in der Garantie, dass die Isolierung nach 20 Jahren ausgedient hat.

2 Ja jeder ist seines Glückes eigener Schmied wer sich bedrügen lässt ist selber schuld. Der der sich bestehlen lässt ist selber schuld. Ich finde es etwas sehr einfach zu sagen das ein mündiger Bürger sich dagegen Wehren kann. Ist meine Meinung.

3 Ist richtig. Rechenmodelle werden in der Regel, in diesen und vielen Berichen so entwickelt, dass sie ein Gewolltes Ergebniss mathematich logich darstellen. 99% der Menschen verstehen den Weg zum Ergebnis nicht und glauben daher einfach. Ich sprech hier aus beruflicher Erfahrung das müssen sie mir glauben. Genau das ist ein großer Teil meines Arbeitsaltags. Da überzeugt mich niemand von etwas Anderem! es sei denn, es ist praktich nachfollziehbar und reproduzierbar. Glauben sie mir Evaluierungen und Studienauswertungen mit gerichtetem Ziel das ist mein Ding.

Was glauben sie warum ich nach den ERFAHRUNGEN frage und nicht nach Formelsammlungen.
Wobei haben sie eine Formelsammlung mit der ich berechnen kann wie hoch das Schimmelrisiko ist und die ineffizient eine Isolierung ist? Ich glaube nicht sicher lässt die sich entwickeln aber sie ist eben uninteressant für die Werbung und das Marketing.

Mit dem Kühlkonzept ist es ganz einfach gehen sie bewust einen Falschen weg, wissen sie im Umkehrschluss wie der richtige aussehen könnte. Ganz einfach.

Sie haben physikalich recht aber praktich in der Umgebung in der wir leben und in dem sich ein Haus ... befindet treffen diese extreme nicht zu.

Pilze... aus was besteht den ein Mauerwerk? ist das kein organicher Nährboden? Schimmel entsteht sogar in Kühlschränken in denen viel weniger nährboden als in einem Mauerwerk sich befindet. (Wenn es nicht wieder ein extremfall von einem Siffkühlschrank ist)
In dem Putz und der Farbe der Verbundsysteme werden chemiche Mittel eingebracht um Pilz und Schimmelbildung zu verhindern. Diese sind aber nach 5 Jahren ausgewaschan sieh Herstelle. Die Bausubstanzen die wir verwenden unterliegen nun mal genau diesen Problemen und lassen sich seriös auch nicht leugnen, sie lassen sich nur verschweigen!

Ich gehöre nicht dem Lager der Isolierungsgegner und auch nicht dem Lager der Befürworter an sonst hätte ich die Frage nicht gestellt. Ich will lediglich wissen ob es
A: wirtschaftlich ist (ohne so ein vorgeschobener Käse von wegen für die nachkommende Gernation... das ist müll in meinen Augen)
B: wie die Erfahrungen sind (dazu gehören nun mal Eingeständnisse wie "das würd ich so nicht mehr machen weil...)
C: die Bausubstanz, der Wert erhalten und geschützt wird. (ich will das haus nicht wegen einer einsbarniss von 1000€ verwohnen und zerstören. das ist die Imobilie nicht Wert. Dann ist es halt so, dass der benötigte Unterhalt eben etwas teuerer ist. Ein Nielpfehrt brauch eben etwas mehr nachung wie ein Mehrschwein. Und das Haus ist nicht mit heutigem Wissen gebaut worden. Ich will nur das maximale Potential der Imobilie erreichen auf lange sicht, und realistich für die kommende Generation

Na ja die die aufgewährmte Luft (ein Gas) ist ein Energiespeicher. Die Energie ist im Raum (3 dimensional) gespeichert und nicht auf der Grundfläche (2 dimensional.)
Nach diesen Rechenmodellen würde ein Bau mit 4m hohen Decken das gleiche Einsparungspotential haben wie ein Haus mit 2m hohen decken.
Der Wärmeaustausch zweier durch ein Medium getrennte Räume findet über das Medium statt und das ist vereinfacht gesagt zweidimensional eine Fläche.
Diese Rechenmodelle und die Prozentangaben sind Marketing. Das ist wie die Heizung die mit 110% effizient arbeitet. Dan würde die Heizung bei 0 zugabe von Energie 10% energie erzeugen. Das ist doch total Marketing oder geht ihre Heizung wenn sie ihr den Gashahn zudrehen? Marketing ! die 110% sind erklärbar warum man zu diesen Werten kommt aber sie sind faktich nicht richtig!

Warum sagen sie nichts zu den Ziegel?
Sie lieben schwarze Ziegel und geben für die Dachisolierung dafür lieber Geld aus? Das ist OK! aber nicht wirtschaftlich!

Niedertemperatur, man hat mir gesagt, es gibbt 2 Heizungskonzepte.
Heißes Wasser was schnell fielßt und dünne Heizkörper, große Oberfläche des Wärmetauschers. Die Wärme wird so schnell in die Luft abgegeben. Ventilation Vorteil schnelle erhizung der Raumluft geringe Wartezeiten bis die spürbare Solltem erreicht ist. Nachteil schnelle Auskühlung bei Luftzirkulation.
niedere Temp mit großvolumigen Heizkörper, Wärmespeicher die das Wasser, Wärme lange bevorraten und so die Wärme langsam abgeben. Strahlung Vorteil wenig energievebrauch. Träge Aufheizung der Räume.
Ist das falsch?

Was meinen sie mit Modulation 1:5 und was meinen sie mit Taktung?

Der Hydrauliche Abgleich ist sehr wichtig. Geplant ist auch eine zentrale intelligente Thermostatsteuerung um unnötige überhizung und Abkühlung zu steuern ohne dass man daran denken muss.

Die Isolierung der Heizungsrohre ist wie sie sagen Sehr wichtig! Danke für den Hinweis.

Danke für ihre Kommentare





@ Herr Gönbel,

mich verwirrt das ganze je mehr ich mich einlese.

Ich bin nicht vom Fach aber je mehr Fachleute ich frage desto weniger durchblick bekomme ich.

Leider warte ich noch auf Erfahrungen possitive und negative. Irgendwie hat wohl niemand Erfahrungen, es gibt aber dafür umso mehr Standpunktvertreter schade.

Ich freu mich immer wenn ich eine Vermutung hatte und am Ende das Ergebnis vorliegt.
Entweder ich habe mein Wissen bestätigt oder etwas gelehrnt das ist für mich der Benefit.

Was mich wundert es, dass selbst Fachleute scheinbar oftmals an Betriebsblindheit leiden. Was sagen den die Gutachter die mit negativen und positiven Erfahrungen aufwarten können?

Was sollte man vermeiden und was befolgen?



Ehrlich gesagt...



... ist meine Geduld erschöpft.

Du fragst nach Erfahrungen bzgl. Dämmung, schreibst teilweise konfuses Zeugs zusammen und drehst Dir Äußerungen und Antworten solange, bis es wieder zu Deiner vorgefassten Meinung passt.

Ich fasse trotzdem nochmal zusammen:
- Dämmung dämmt und reduziert somit den Aufwand an Heizenergie
- Dämmung kostet Geld
- Die Amortisationszeiten von Dämm-Maßnahmen sind nicht selten recht hoch
- Dämmung muss nicht grundsätzlich aus EPS und Kunstharzputz bestehen
- Dämmung verursacht nicht automatisch Schimmel und Algenbewuchs
- Dämmung fällt nicht einen Tag nach Ablauf der Gewährleistung von der Wand
- Der Einfluss solarer Gewinne im Winter durch opake Massiv-Bauteile wird von Dir überschätzt und lässt sich nicht planmäßig einbeziehen, allenfalls statistisch

Dann noch zur Heizung:
110% Normnutzungsgrad einer Gas-Brennwertheizung beziehen sich auf den Heizwert, die 10% extra ergeben sich durch Ausnutzung der in den Abgasen enthaltenen latenten Wärme durch Rückkondensation des enthaltenen Wasserdampfes. Das hat mit Marketing wenig zu tun, das ist schlicht und ergreifend historisch bedingt. Abgesehen davon ist der Normnutzungsgrad nur bedingt aussagekräftig zur Beurteilung der Effektivität einer Gebäudeheizung.

Es gibt zig Heizkonzepte, nicht nur zwei... Aber das Prinzip ist richtig: Je "größer" die Heizfläche, desto geringer kann die Vorlauftemperatur eingestellt werden. Da ja Deine Heizkörper ersteinmal bleiben sollen, musst Du das Prinzip umkehren: Die vorhandenen Heizkörper bestimmen die Vorlauftemperatur. In Verbindung mit Brennwerttechnik sind möglichst geringe Temperaturen anzustreben. Belassen wir es dabei an dieser Stelle.

Modulation ist die Fähigkeit eines Wärmeerzeugers, seine Leistung kontinuierlich der tatsächlich benötigten anzupassen. Wird weniger Leistung abgerufen, geht die Heizung in den Taktbetrieb, vergleichbar mit dem Stopp & Go im Berufsverkehr verursacht das höheren Verschleiß und geringere Effektivität. Das Modulationsverhältnis gibt das Verhältnis von unterer Modulationsgrenze zur maximalen Leistung des Geräts an.

Ein Beispiel: Aus den von Dir angegebenen Verbrauchsdaten kann man abschätzen, dass die maximal benötigte Heizleistung bei 12-15kW liegt (sagen wir mal 14kW, dann gibt es gleich glatte Zahlen). Der Heizungsbauer spart sich die eigentlich notwendige exakte Berechnung (zahlt ihm ja keiner) und guckt aufs Typenschild der alten, liest bspw. 28kW, guckt in die Oertliunterlagen und wählt sicherheitshalber die nächst größere Klasse, das wären dann 35kW, bei 1:5 liegt die Modulationsgrenze dann bei 7kW.
Den Zusammenhang zwischen der benötigten Heizleistung des Gebäudes und der Außentemperatur kann man vereinfacht als Gerade darstellen, also bei -15° die vollen 14kW, bei +15° dann 0kW. Dementsprechend würde der Kessel bei Außentemperaturen über 0° in den ungünstigen Taktbetrieb wechseln, und das gilt auch nur für den Vollbetriebsmodus, d.h. das ganze Haus ist voll beheizt. Wenn dann vielleicht später noch mal ein Kaminofen dazukommt, ist es aus mit Modulation.

Und nochmal die Frage: Was ist "...eine zentrale intelligente Thermostatsteuerung..."? In der Heizungsregelung ist üblicherweise zum einen eine programmierbare zeit-abhängige als auch eine außentemperatur-abhängige automatische Anpassung der Vorlauftemperatur integriert.

MfG,
sh



Die KFW Studie gibt mir den Rest Isolieren soll ein Anderer, ich nicht !!



Danke an alle die neutral und mit Köpfchen geantwortet haben und einen großen DUDU Finger hoch an die die reden ohne nachzudenken und trotzdem alles besser wissen.

Isolierung ist wirtschaftlich uninteressant.
Ungeachtet von den kollateralen Beeinflussungen der Bausubstanz.

Derm Maler habe ich abgesagt, zumindest er stereicht jetzt nur noch die Fasade. Die Isolierung soll er wo anderst ankleben der zu viel Geld und zu wenig wissen will.

hier was zur Stude
http://www.t-online.de/wirtschaft/energie/versorgerwechsel/id_62788360/studie-waermedaemmung-ist-unwirtschaftlich-protest-von-gruenen.html

Danke



Keine Pauschalisierungen!



Schon bei nur sehr moderater Dämmstoffstärke bekommt man bereits eine relativ effektive Wärmedämmung hin. Wenn dann auch noch mit jeweils aufs Haus abgestimmtem Material, z.B. aus der Naturbaustoffecke, gedämmmt wird, können auch Taupunktprobleme und andere Risiken weitestgehend ausgeschlossen werden.

Auf die Schnelle habe ich nur diese Grafik gefunden, es gibt aber auch noch ein paar andere:

http://www.myschornsteinfeger.de/bilder_he/files/image009.jpg

Man sieht: Ab einem bestimmten Maß bringen noch dickere Dämmschichten nur noch minimale Verbesserungen, aber genau das sind dann die Werte, die von der EnEV gefordert werden.

Ich betreibe nebenbei Radsport und kenne von daher die Leichtbaufetischisten bei Fahrrädern: Je leichter ein Rad schon ist, desto teurer wird jedes weitere Gramm Gewichtsersparnis. Das führt zu absurden Blüten, erinnert mich aber im übertragenen Sinne beispielsweise an die abenteuerlichsten Sparrenaufdoppelungen in beide Richtungen, nur um noch mehr von dem Flusenzeugs dazwischen zu packen... ;-)



@ KuKi



Dann hast auch Du die Studie nicht gelesen oder nicht verstanden oder beides und vertraust auf publizistische Sekundär- bzw. Terziärlektüre...

Nicht gut, neineinein...

MfG,
sh



Erfahrung mit Dämmung



KuKi
vielleicht habe ich es nicht deutlich genug ausgedrückt.
…um es noch mal zu wiederholen:
Dämmung dämmt! Das ist keine Theorie, sondern Erfahrung.
Aber aufgrund Ihrer Statements nehme ich an, dass SIe nicht Pro sondern Contra bestärkt werden wollten; schade eigentlich.
Trotzdem: Gutes Gelingen