Schmetterlingsdach 17° gedeckt mit Dachpappe von innen Dämmen.

29.09.2012 Luis



Hallo zusammmen.

Ich habe ein Schmetterlingsdach mit Dachpappe belegt. Neigung ca.17°. Dieses möchte ich nächträglich dämmen.
Aufbau von außen nach innen: Dachpappe, Schalung ca 3cm, Zwischensparren 6x18.
Wie fange ich am besten an?(Aufbau) welches Material empfehlt ihr? Muss ich eine Luftschicht zwischen Dach und Dämmung einbauen? Dampfbremse oder Dampfsperre?

Danke für eure Hilfe



Wenn statisch vertretbar ...



... würde ich das mit Holzfasern ausblasen lassen und eine feuchtevariable Dampfbremspappe anbringen, die darauf abgestimmt ist.

Die 6 x 18 hören sich ein wenig schwachbrüstig an. Auf dem Foto kann man diesen Querschnitt wirklich nur erahnen.

Ein wenig bin ich schon überrascht was man sich selbst so zumutet. Aber die Konstruktion steht nun mal schon.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Da wegen...



... der Dachpappe nix an Feuchte raus kann, darf auch nix rein... also SORGFÄLTIGST verlegte Dampfsperre innen...
Dementsprechend ist das Material weitgehend egal...

Mit der Luftschicht ist das genauso zu sehen... die kann ja auch nicht entlüften...

Also hau rein was geht und mach zu...

Gutes Gelingen,
sh



Die ausgeführte Sorgfalt ...



... möchte ich dann im Detail mal gerne sehen...

Es wird nicht gelingen und dann kommen die Schäden.

Selbst wenn es theoretisch gehen sollte:
Hier reicht schon die Restfeuchte vom Holz fürs Gammeln in der dann abgeriegelten Ebene.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Schmetterlingsdach 17° gedeckt mit Dachpappe von innen Dämmen.



Danke schonmal für die Schnellen Antworten.

Also versteh ich das richtig!? Zwischensparren mit Steinwolle o.ä. füllen, dampfsperre sorgfältig anbringen und dann mit Rigips o.ä. verkleiden?



Dann das Gleiche Prinzip....



.....nur keine Dampfsperre sondern eine Dampfbremse.



Ich würde keinesfalls eine Dampfsperre verwenden ...



... sondern eine feuchtevariable Dampfbremse (z.b. Intello PLUS von ProClima).

Und ich würde auf keinen Fall eine anorganische Faser nehmen, die nicht kapillaraktiv die Feuchte abarbeiten kann. Also keine Steinwolle, Glaswolle - sondern eben eine Holzfaser - alternativ eine Zellulosefaser. Einblasen deshalb, weil dann eine sehr direkte Verbindung zum Holz entsteht und von dort die vorhandene und evtl. noch entstehende Feuchte abgetragen wird.

Ideal ist das alles nicht - aber wenn es nun mal so steht ...

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Aufsparrendämmung?



eine einzige Dachpappeschicht bei einem relativ flachen Dach wird früher oder späte undichte Stellen haben. Die wird man bei einer Innendämmung erst bemerken, wenn größerer Schaden entstanden ist.

Vielleicht wäre eine Aufsparrendämmung hier besser geeignet.



Wir kennen den Rest der Kontruktion noch nicht ...



... aber der Idee sollte nachgegangen werden. Das wäre u.U. noch die sicherste Lösung.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de