KALTDACH DÄMMEN? Hiiiiilllllfeeeeeeeeeee.......

08.12.2009



Hallo guten Abend. Ich bin kein Architekt und kein Profi, baue mit meinem Können mein Haus größtenteils selbst aus.
Daten: 100 Jahre alt, keine Bodenplatte, Kaltdach ohne Dämmung.

Jetzt meine Frage, die hier auch schon diskutiert wurde und auch in anderen Foren Thema waren, allerdings gehen die Meinungen oft auseinander und sind für den Laie oft recht unverständlich sind. Also hier meine Frage:

DACHBESCHREIBUNG:
Dachziegel außen, dann Dachlatten, diese auf den Sparren - eben Kaltdach. Davon soll nur ein Teil genutzt werden und in diesem Teil sind innen auf den Sparren Bretter mit Stroh und darauf ca. 1,5-2cm pulverartiger Putz - Zementputz.

MEIN VORHABEN WAR:
Darauf jetzt einfach 40mm starke Lattung und darein 80mm Glaswolle darauf Gipskarton. Ich weiß mindestens 160....aber bitte keine Tips über die Stärke, es soll nur ein Schlafzimmer werden und wir schlafen ohne Heizen. Soll eben nur nicht minus 10 Grad drin sein.

Aber nun hab ich heute einen Tip bekommen, wo viel von Taupunkt nach innen holen usw. die Rede war, also dass das ganze Vorhaben der Bausubstanz schadet und alles nass wird. Stimmt das? Was kann man sonst tun? Will die Sache auch nicht rausreißen und Warmdach draus machen...bitte um klare und verständliche Antworten ohne Fachwortkauderwelsch. Vielen Dank erstmal an alle die mir helfen wollen.



Deine Lösung



ist dein momentaner Wunsch...... in ein paar Jahren, wenn dich das Reuma plagt oder ein Kleinstkind ev. mit drin schläft, dann denkst Du vielleicht anders. Wäre es nicht besser, korrekt zu bauen, keine Provisorien, und dann lieber aufs Heizen verzichten und bei offenem Fenster schlafen. Das wolltest Du ohnehin ja tun. Du must nur ein paar Euro mehr für die Dämmung und die Damppfsperre aufwenden, hast aber für die Zukunft vorgesorgt. Und Platz nach innen gespart, denn dann kannst Du schon zwischen den Sparren anfangen, wenn du die alte Verschalung entfernst.
Nur so ein Gedanke von mir. Wirst vielleicht auch wieder verwirrendes gegenteiliges hören...



wenn ich das richtig verstehe,



handelt es sich um ein noch nicht ausgebautes Dach. Das ist kein Kaltdach.
Bei Einsatz von Mineralwolle ist eine Dampfsperre zwingend erforderlich. Aber im Altbau eigentlich nicht realisierbar.
Als alternative Lösung wäre eine Dämmung aus Holzweichfaser oder Hanf machbar, kombiniert mit Lehmbauplatten oder Kalkputz auf Heraklith. Die Dämmung muss dann auf der Aussenseite belüftet sein.
MfG
dasMaurer



Nachtrag von mir...



Also das Dach war noch nicht ausgebaut bis eben auf diesen einen Raum, der früher schon Schlafzimmer gewesen zu sein scheint. Mein Vorgänger hatte dort schon auf den genannten Zementputz 14erProfilholz aufgeschraubt. War aber nicht mein geschmack.

Nun, der erste Kommentar mag wohl sehr sehr wahr sein, aber ich habe für das ganze Haus nur 1 Jahr Zeit und ein begrenztes Budget, was ich mit viel Hilfe von Kumpels und Eigenarbeit wettmachen wollte.

Ich weiß, hat man nicht das notwendige Budget kann man es normal nicht machen, aber irgendwie muss das doch zu realisieren sein, das Haus war auch ohne Arbeiten 100 Jahre bewohnt und wenn ich alles was neu auf den Markt kommt oder in Katalogen toll beschrieben sind einbauen würde, müsste ich 1Million investieren und das ist unrealistisch. Hoffe auf weitere Ideen.



Dachdämmung



Hallo Fragestelllleeeeer!!!!!!!!!

So schnell mal fix kostenlos ein paar Tipps aus dem Forum holen und dann flott die alte Bude aufpimpen- so geht das nicht.
Aus einem Dachboden einen Wohnraum zu machen ist nicht so einfach wie gedacht. Ein bisschen mehr Nachdenken ist hier angebracht ("...einfach 40 mm starke Lattung und darein 80 mm Glaswolle...").
Dann sollten Sie über die Frage der Nutzung dieses Zimmers nachdenken. Diese Angewohnheit mit dem Schlafen im Kalten ist nicht nur für Sie es ist vor allem für Ihr Haus äußerst ungesund.
Das Hauptproblem bei einem alten Dach ist die fehlende Unterspannbahn. Durch kleine Leckagen eindringendes Regenwasser und Treibschnee gelangen in die Dämmung, von innen kommt dazu reichlich Kondensat.
Seien Sie mir nicht böse, aber ich traue einem so fixen Kerlchen wie Ihnen nicht zu, die notwendige Sorgfalt beim Einbau einer Dampfbremse aufzubringen.

Kommen wir zum rein technischen Teil:
Hier im Forum wurde das Thema:
"nachträgliche DG- Dämmung ohne Unterspannbahn"
öfters diskutiert.
Es ist als Übergangslösung bis zum Neuaufbau des Daches lösbar.
Grundprinzip: Auf eine Verleistung im äußeren Drittel der Sparrenhöhe werden wasserabweisende Holzfaserplatten eingekeilt bzw. eine diffusionsoffene Unterspannbahn gespannt, die ev. eindringendes Wasser nach unten transportieren sollen.
Dann kommt Dämmung in den restlichen Sparrenzwischenraum. Falls das nicht reicht, Sparren aufdoppeln.
Darauf dann eine Dampfbremse, ein Lattenrost als Träger und Montageebene, dann Gipskarton oder Heraklith als Putzträger.
Kritische Punkte sind Wand,- Decken- und Bodenanschlüsse.
Da nur ein Teilausbau des DG geplant ist, müssen auch die Trennwände zum nicht ausgebauten Teil gedämmt werden, das gilt auch für den Treppenaufgang.

Allein dafür ist eine gründliche Planung und Vorbereitung notwendig.
Wenn ich die anderen Baustellen noch dazunehme (mal fix ne andere Heizung, über ELT und Sanitär wurde noch gar nichts gesagt, Badeinbau im OG auf Holzbalkendecke...)
empfehle ich Ihnen, sich einen Planer zu nehmen und zumindest eine grobe Ist- Analyse anfertigen zu lassen um keine versteckten Baumängel zu übersehen. Auf dieser Basis sollte dann ein Sanierungskonzept mit Kostenrahmen erstellt werden.
Dann wissen Sie, was in welcher Reihenfolge zu tun ist und was Sie das kostet.
Wenn Sie ohne Plan anfangen loszuwursteln kostet Sie das garantiert mehr Zeit und mehr Geld und das Ergebnis wird zweifelhaft sein.

Viele Grüße



Dachdämmung



Hallo,
versuch das Pferd mal anders herum aufzuziehen. Schau doch erst mal wo Du billiges Dämm-Material bekommst.Bsp. Recyclinghof.Hier geben oft Firmen große Mengen an Dämm-Material ( nagelneu - Reste ) ab. Rede mit dem Platzwart, dass er Dich anruft wenn er was reinbekommt - was glaubst Du was für 20 Euro alles geht, oder e-bay. Gut sind auch Großbaustellen, was da oft an riesigen Resten in Container geht, reicht manchmal schon. Ich würde es auch vernünftig dämmen, das zahlt sich aus. Du mußt etwas kreativer werden bei der Materialbeschaffung.
Was Deine Heizung anbelangt, würde ich erst mal ein Gespräch mit dem Schornsteinfeger führen - was geht und was nicht. Wenn Du Pech hast, brauchst Du bei so einem alten Haus auch noch einen neuen Schornstein - und schon ist die Rechnung mit den 3500 Euro Geschichte. Außerdem kriegst Du von einem guten Schornsteinfeger auch gute Alternativvorschäge - also Beratung kostenlos.
Falls Du noch anderes Baumaterial brauchst solltest Du mal schauen, wo Häuser abgerissen werden. Wir haben letztens für 70 Euro einen kompletten Dachstuhl abgeholt - 17-er Balken in Eiche. Glaub mir,auf die Art kriegst Du das ganze ordentlich und vernünftig hin
Herzliche Grüße
Andrea



Nachtrag von mir...



Hallo nochmal, aber keiner geht auf folgendes ein:
Der Raum war schon bewohnt, ich mache ihn also nicht erst wohnbar. Es ist also kein Raum wo man Sparren sieht, sondern wo Bretter, Stroh, Putz an der Dachschräge sind. Und ich wollte das nicht erst rausreißen. Will aber im Sommer kein 50 Grad plus und im Winter Minusgrade.....bitte jetzt nicht wieder schreiben "da muss man es richtig machen" das weiß ich. Ich weiß nur nicht ob man es auch so lassen könnte, so würde das Bauwerk nicht geschädigt werden. Aber wieviel Grad wären im Winter in so einem Raum ca.? Manchmal denk ich ja, die Leut haben 100 Jahre so drin gewohnt, es überlebt. Also werd ich es wohl auch 30-40 Jahre überleben oder evtl. in paar Jahren wenn die Dachdeckung gemacht wird die Sache überarbeiten.



zum Nachtrag



Hallo,
ich glaube nicht, dass Dir hier einer im Forum die "Absolution " für Pfusch erteilt. Du weißt selbst das es so nicht funktioniert. Du wirst im Sommer und im Winter da oben kaputt gehen - wenn Du nichts machst. Wenn Du innen nicht abreißen willst, mußt Du Dach abdecken und von außen Isolieren - viel Vergnügen. Wenn Du Pech hast, kommt bei einer nicht ordnungsgemäßen Isolierung auch noch der große Schimmel. Also: die Antworten, die Du gerne hättest wirst Du hier wohl kaum kriegen - weil das so nicht funktioniert. War das verständlich ?
Herzliche Grüße
Andrea



...immer gleich so aggressiv...



Wieso antworten hier alle nur so aggressiv....

wurde ja schon sogar wegen ner lustigen Überschrift belabert.....tolles Forum.

Man wird wohl als Laie mal Fragen stellen dürfen, dachte dafür soll das hier da sein oder dürfen hier nur Profis mit Profis die neusten Dinge aus Katalogen besprechen?

Am besten die Profis schreiben mir nicht mehr sondern nur noch die, die selbst am eigenen Haus Erfahrungen gesammelt haben und mir das gerne mitteilen möchten. Denn was Handwerker, Firmen und Profis aus Katalogen herausgelesen haben, kann ich mir selbst in vielen Zeitschriften und Katalogen erlesen...dachte nur, vielleicht gehts ja doch anders.

Vielen Dank



Dach dämmen



Der Unterschied zwischen uns, deren Beiträge Sie nicht mögen und Ihnen liegt nicht darin, das wir die gleichen Prospekte gelesen haben wie Sie.
Wir habe solche Vorhaben schon mehrfach geplant, ausgeführt oder im fertigen Zustand als Gutachter untersucht.
Im Gegensatz zu Ihnen wissen wir aus praktischer Erfahrung, wovon wir reden.


Viele Grüße



Eine



neue Definition für "aggressiv":
Wenn ich jemanden davor warne, sein Geld für unsinnige Massnahmen aus dem Fenster zu schmeissen, dann bin ich aggressiv?
"Agressive" Grüsse
dasMaurer



gebaut wird jeden Tag



Wie du gelesen hast, ist das Forum eine freie Meinungsäußerung. Ich fand deine Fragegestaltung nicht lustig, sondern aufdringlich / sich vordrängend. Sorry, wenn ich Dir zu nahe getreten bin.
Wenn Dir 30 Jahre Bauerfahrung aber nicht reichen - was für Bauhandwerker willst Du dann noch fragen ? Mein Motto habe ich gewählt, weil ich vor Jahren noch Fehler gemacht habe, über die ich mich heute ärgere und in 10 Jahren um -zig Erfahrungen reicher bin und wiederum manches anders machen würde. Dazu trägt auch das Forum bei, also Theorie + Praxis.



Hey Onk



ich denke ein paar lesen hier oder zitieren aus irgendwelchen Heften oder Katalogen oder Fachregeln warum auch nicht ist ja hilfreich.
Aber die meisten Ing / Arch, Gesellen oder Meister hier können mit Erfahrung und Wissen aus dem Gelerntem vielen Leuten in diesem Forum helfen.
Das ist nun mal der feine Unterschied,wir leben davon und stehen mit unseren Namen und Betrieben dafür gerade.





Das ist doch eigentlich gaaanz einfach. Was regt ihr euch denn so auf?
Wenn die Frage ist, ob man es nicht auch s aushalten kann, ist die Antwort ganz klar. Ja. So, total einfach.

Die Frage ist doch, mit welchem Standard man leben möchte. Reicht der Standard einem selbst nicht, muss man etwas ändern.
Wir schlafen gerade auf einem Kaltdach. Da ist der Name wirklich Programm. Und wir sind bestimmt nicht kaputt gegangen. Natürlich möchten wir daran etwas ändern und planen die Dachdämmung. Aber wenn man es selbst nutzt, muss man das ja nicht. Man kann es sich so muckelig manchen wie man möchte und wie manes sich leisten kann.



An dasMaurer, Herr Warnecke....



...sehen sie, und das meine ich, sie waren noch nicht mal gemeint und reagieren so. Das mit dem aggressiv bezog ich auf die Antwort von Andrea, die so schreibt wie "hastes jetzt kapiert!?". Ich bin kein Idiot, ich habe eine vernünftige Frage gestellt und dachte man kann normal pro und kontra drüber sprechen...



...PS: danke Anja



danke Anja, eine die es kapiert hat...eben, es war unter anderem die Frage dabei ob man es aushält oder am Bett festfiert. Das haben die meisten nicht gelesen. Ich stelle keine großen Ansprüche, konnte aber auch nicht testen wie kalt es dort ist da ich das Haus kaufte ohne vorher drin zu wohnen.

Und an die andren, ich bin ja auch DANKBAR für alle Ratschläge, wollte ja auch niemand zu nahe treten, aber ich will auch nicht glauben, dass alle die ein Kaltdach haben dort nicht leben können und für zig tausende Euronen Dach dämmen mit dem neusten was es auf dem Markt gibt.....



Nun,



werter Onk1, Sie haben sich über Aggressivität aller Antworten beklagt. Somit auch über meinen Beitrag.
Im übrigen sind "Kaltdach" und "Warmdach" technisch definierte Begriffe. Ihr Dach ist kein Kaltdach, sondern ein ungedämmtes Dach.
MfG
dasMaurer



Was um alles in der Welt



ist an dem Beitrag von Herr Warnke agressiv??????

Kaltdach? Warmdach? ich frage mich wo Sie diese Fachbegriffe her haben und ob Sie die Bedeutung derer auch kennen?

Wenn Sie alles schon wissen, warum fragen Sie dann noch???

Für Sie stellt sich eher die Frage, gleich richtig machen oder garnicht. Alles andere ist basteln auf zuruf

Grüsse



Na toll



Hallo Onk,
eigentlich wollte ich nicht mehr schreiben - frei nach dem Motto: wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen. Ich habe auch gefragt ob das verständlich ist und nicht ob Du es kapierst. Du selbst hast geschrieben Du möchtest eine verständliche Antwort. Es tut mir leid, dass ich versucht habe mich in Deine Situation hineinzudenken und versucht habe Dir klar zu machen, dass es normalerweise keinen Sinn macht, wenn Du da jetzt irgendwas hinpfuscht, das Kosten verursacht und nicht wirklich was bringt.
Gruß Andrea



Na er hat die



Begiffe aus irgendwelchen Heften , Bücher oder Katalogen.
Kalt und Warmdächer gibt es nur im Flachdachbereich aber macht nichts für sowas sind hier Leute im Forum die damit jeden Tag zu tun haben und wissen was sie tun.

Gruß von den Dächern der Soester Börde



Spätestens wenn



die geplante Nachrüstverpflichtung greift, gehts ans Eingemachte, es wird wohl kaum einen Handwerker mehr geben, der ein Dach umschlägt, ohne den Bauherr darauf Aufmerksam zu machen, dass er das Dach dämmen "muss" (dazu ist der Handwerker sogar verpflichtet), wenn der Kunde das nicht will, muss der Kunde das dem Handwerker auch unterschreiben.

Wer nun Geld für Plazeboeffekte ausgeben will, soll das doch ruhig tun, ob damit eingespart wird ist die andere Frage.

Grüsse



Spätestens?



Das ist schon seit einiger Zeit so.



@Onk1...



...wenn Fachleute auf deine Frage antworten, mußt du einfach mit solchen Antworten rechnen.

Die verdienen ihr Geld mit ihrem Können (erlernt und nicht angelesen) und Ihrer Erfahrung und müssen dementsprechend reagieren. Sonst hätten sie Ihren Job falsch verstanden.

Wenn dir kein Laie eine entsprechende Antwort gibt, liegt´s möglicherweise daran, dass ein solches Problem nicht "laienhaft" zu lösen ist.

Ich bin selbst Laie, habe selbst ein Haus mit "Kaltdach" (im Winter zumindest, im Sommer ist´s ein "Warmdach") und habe mich dazu entschloßen mit den vorhandenen Gegebenheiten zunächst zu leben, bis es die Möglichkeit gibt es vernünftig zu machen.

Mit Provisorien schneidet man sich letztendlich nur ins eigene Fleisch.

Übrigens ist der Zeitraum von einem Jahr ein echter Witz. Vergiss es. Du wirst Jahrzehnte brauchen bis dein Haus da ist wo du es haben möchtest. Es sei denn du hast genügend Geld die Probleme durch Fachunternehmen lösen zu lassen.

Das soll keine Kritik sein, sondern nur ein Radschlag von jemandem der seit 5 Jahren versucht das zu bewerkstelligen wofür du ein Jahr einplanst.

Im übrigen würde ich dringend davon abraten, Andrea Schumann möge es mir verzeihen, Dämmmaterialien oder auch andere Baumaterialien vom Recyclinghof zu beziehen.
Da weiß man nie was man sich "einhandelt". Das ist schon im Fachhandel schwer einzuschätzen. Wie soll das ein Mitarbeiter der Stadtreinigung überblicken?

Grüße
Martin



Moin Onk,



wenn du statt Gipskarton 15mm OSB-Platten nimmst und die Fugen verleimst sowie die Ecken abklebst hast du schonmal ne Dampfbremse, die dich nicht die Welt mehr kostet.
Wenn du dann noch statt Glaswolle Hanf, Cellulose, Wolle oder einen ähnlichen feuchteregulierenden Dämmstoff nimmst, dürfte das viele Jahre problemlos gehen und du kannst dein Dach dann von oben zu gegebener Zeit richtig machen, ohne das wieder rausrupfen zu müssen.

Bei deinem Aufbau besteht die Gefahr, dass du nach ein paar Jahren schimmelige Matsche hast und das wieder wegzumachen macht keine Freude. Barackenklima im Sommer gibt's bei Glaswolle gratis dazu - ist es das was dir vorschwebt?

Gruss, Boris





Dachdämmung

---Forenreferenz-----------
Dachdämmung -
Hallo Fragestelllleeeeer!!!!!!!!!

So schnell mal fix kostenlos ein paar Tipps aus dem Forum holen und dann flott die alte Bude aufpimpen- so geht das nicht.
Aus einem Dachboden einen Wohnraum zu machen ist nicht so einfach wie gedacht. Ein bisschen mehr Nachdenken ist hier angebracht ("...einfach 40 mm starke Lattung und darein 80 mm Glaswolle...").
Dann sollten Sie über die Frage der Nutzung dieses Zimmers nachdenken. Diese Angewohnheit mit dem Schlafen im Kalten ist nicht nur für Sie es ist vor allem für Ihr Haus äußerst ungesund.
Das Hauptproblem bei einem alten Dach ist die fehlende Unterspannbahn. Durch kleine Leckagen eindringendes Regenwasser und Treibschnee gelangen in die Dämmung, von innen kommt dazu reichlich Kondensat.
Seien Sie mir nicht böse, aber ich traue einem so fixen Kerlchen wie Ihnen nicht zu, die notwendige Sorgfalt beim Einbau einer Dampfbremse aufzubringen.

Kommen wir zum rein technischen Teil:
Hier im Forum wurde das Thema:
"nachträgliche DG- Dämmung ohne Unterspannbahn"
öfters diskutiert.
Es ist als Übergangslösung bis zum Neuaufbau des Daches lösbar.
Grundprinzip: Auf eine Verleistung im äußeren Drittel der Sparrenhöhe werden wasserabweisende Holzfaserplatten eingekeilt bzw. eine diffusionsoffene Unterspannbahn gespannt, die ev. eindringendes Wasser nach unten transportieren sollen.
Dann kommt Dämmung in den restlichen Sparrenzwischenraum. Falls das nicht reicht, Sparren aufdoppeln.
Darauf dann eine Dampfbremse, ein Lattenrost als Träger und Montageebene, dann Gipskarton oder Heraklith als Putzträger.
Kritische Punkte sind Wand,- Decken- und Bodenanschlüsse.
Da nur ein Teilausbau des DG geplant ist, müssen auch die Trennwände zum nicht ausgebauten Teil gedämmt werden, das gilt auch für den Treppenaufgang.

Allein dafür ist eine gründliche Planung und Vorbereitung notwendig.
Wenn ich die anderen Baustellen noch dazunehme (mal fix ne andere Heizung, über ELT und Sanitär wurde noch gar nichts gesagt, Badeinbau im OG auf Holzbalkendecke...)
empfehle ich Ihnen, sich einen Planer zu nehmen und zumindest eine grobe Ist- Analyse anfertigen zu lassen um keine versteckten Baumängel zu übersehen. Auf dieser Basis sollte dann ein Sanierungskonzept mit Kostenrahmen erstellt werden.
Dann wissen Sie, was in welcher Reihenfolge zu tun ist und was Sie das kostet.
Wenn Sie ohne Plan anfangen loszuwursteln kostet Sie das garantiert mehr Zeit und mehr Geld und das Ergebnis wird zweifelhaft sein.

Viele Grüße mehr ...
----------------------------------



...
Dann kommt Dämmung in den restlichen Sparrenzwischenraum. Falls das nicht reicht, Sparren aufdoppeln....
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 09.12.09


Hallo Georg,

ich lese immer wieder "Sparren aufdoppeln" - meinem Verständnis nach wäre es allerdings Sinnvoller die zweite dämmung 90° zu den Sparren zu Verlegen um die um den "negativen" Einfluss des Holzes zu kompensieren. Liegen hier bei mir nur verständnisprobleme vor (und damit ist das von mir beschriebene gemeint - ich assoziiere damit jedoch einen Balken/LAtten auf die Sparren Flächig aufzunageln)? ODer macht es aus Gründen die sich mir (noch) nicht erschliessen sinnvoller die Balken vollflächig auf die sparren zu nageln?

Vielen Dank

Gruss

Micha



Moin Onk,



kann es sein dass du n' Problem hast von Frauen handwerkliche Ratschläge anzunehmen....? Nur mal so ne Frage vorweg.....

Es haben ja erst 23576 Leute vor mir hier im Forum beschrieben, aber kann man ja mal übersehen:
Glaswolle und Gipskarton als Dämmaterial an ner Aussenwand oder Dach machen mehr Probleme als Freude, Comprende????

Lies hier im Forum erstmal ein wenig rum über Dämmung, Aussenwanddämmung, Fassadendämung bis du das Prinzip begriffen hast, dann können sie geholfen werden.

Das macht glaube ich mehr Sinn, als hier Forumsteilnehmer anzumachen, die dir erstmal nur klarmachen wollen, wo du mit deinem Wissen gerade stehst: Ganz am Anfang.

Take it easy, but take it!

Boris



Dach dämmen



Traglattung direkt auf geputztes Schilfrohr über Sparschalung zu schrauben ist weder zulässig noch üblich.
Warum, das wird unser braver Heimwerker dann selber erleben.
Ich halte es für sinnlos, ihm zu erklären warum.
Er soll seine eigenen Erfahrungen sammeln, wenn er es ablehnt, von unseren zu profitieren.

Viele Grüße



Hey



sehe ich auch so.Gott behüte mich vor solchen Kunden die sowieso alles besser.............



z.B.:



...Lehrerinnen... ;-)

Gruß...J.



@ Jürgen



nicht nur Lehrerinnen, denn das ist geschlechterübergreifend !
Ich erspare mir übrigens auch auf weitere Beiträge, man will ja nicht sinnlos seine Zeit "ver l a b e r n" !



mein Beitrag bestand aus einem Wort



...Lehrerinnen...

und dann einmal "Beitrag widerspricht den Forumsregeln" gefangen

...lustig, bedenklich...

Gruß...J.



aber



von mir kam er nicht. Also scheinen SIE sich zumindest hier auch weiterzubilden.



mmmh schade...



erst schreibt Herr Skupke ich kanns so und so machen, dann fragt man nochmal näher nach, da kommt wieder nichts mehr bzw. von anderen dass das, was Herr Skupke schrieb unzulässig ist?!??!?! Versteh ich nicht...wahrscheinlich habt ihr alle zu viel langeweile in euren Firmen euch an so ne Website zu setzen und nur dünnes zu schreiben....ich gebs echt auf in diesem Forum. UND DAS HAT MIT FRAUEN NICHTS ZU TUN!!!!!!!!!!!!!!



@ onk1



... und tschüß!



doch noch letztes Wort ...



...an Herrn Skupke, der mich im übrigen zuletzt auch noch als Idiot hinstellen wollte, ich hätte meine Infos zu Kalt-bzw. Warmdach nur aus Katalogen und diese Begriffe gäbe es nur bei Flachdächern....hab mal gegoogelt und könnte mich kaputt lachen über die Firmen die hier die dicke Hose raushängen lassen wollen und Aufträge abfassen wollen und aber doch selbst keine Ahnung haben....: Hier Herr Skupke auch füs sie, der ja Flachdachprofi ist mal paar ergoogelte Infos zu Kalt und Warmdach:


Immer wieder werden Bauherren und Modernisierer mit der Frage konfrontiert: Warmdach oder Kaltdach? Der Laie wird antworten: Natürlich will ich es warm haben. Was soll die unsinnige Frage? Tatsächlich verbergen sich hinter den Bezeichnungen Warm- bzw. Kaltdach zwei unterschiedliche bautechnische Lösungen.

Das Kaltdach
Beim früher allgemein üblichen Kaltdach bleibt über der Dämmschicht zwischen den Sparren ein Hohlraum von mindestens 2 cm Höhe. Von der Traufe bis zum First kann hier Luft durchströmen und eventuell in die Dämmung eingedrungene Feuchtigkeit abführen.

Das Warmdach
Beim Warmdach dagegen wird der Raum zwischen den Sparren vollständig mit Dämmung gefüllt. Man spricht daher auch von Sparrenvolldämmung. Die höhere Dämmschichtdicke bringt natürlich bessere k-Werte und damit höhere Energieeinsparung. Damit keine Wasserdampfmoleküle aus der Raumluft in die Dämmung zwischen den Sparren eindringen können, muss beim Warmdach aber eine raumseitige Dampfbremse eingebaut werden. Man benutzt hier spezielle PE-Folien mit besonders hohem Diffusionswiderstand. Einige Dämmstoffhersteller bieten heute komplette Dämmsysteme an, zu denen neben der richtigen Folie auch Klebebänder für die Anschlüsse gehören. Es kommt nämlich nicht nur darauf an, die Schrägen in der Fläche durch Folie abzudichten. Sämtliche seitlichen Anschlüsse müssen beim Warmdach absolut winddicht sein. Denn wo Zugluft eindringt, kann zwangsläufig auch Feuchtigkeit in die Dämmschicht gelangen.






HAAAAAAAAAAAHAAHAHAAAAAAAAAAAA

viel Spaß noch auf der Suche nach Kunden mit der großen Kohle die auf Firmen reinfallen, die offenbar so schlechte Auftragslage haben, hier den ganzen Tag Müll von sich zu geben .....


machts gut ihr Profis!!!!!!!!!!!!!!!!



Oinkoink



hat er noch vergessen ;-))).
MfG
dasMaurer



Anmerkung



irgendwie war seine erste Zeile schon kennzeichnend für seine Kommunikationsfähigkeit. Aber er ist ja der Profi !



Du



mußt auch mal schreiben welchen Boris Du meinst.
Außerdem hänge ich nicht den ganzen Tag vor dem Ding hier.
Hab ne menge Arbeit noch vor dem Fest und verdiene viel Geld.UUPPS
Und zu viel aus dem Nähkästchen gebe ich auch nicht her.
Du weißt ja schon alles.



HAAAAAAAAAAAHAAHAHAAAAAAAAAAAA



... zumindest haben wir Onk1 zum Lachen gebracht.

Das spart schon mal das Kinogeld.

Mehr kann das Forum für ihn nicht leisten - liegt wohl an unserem mangelnden psychologischen Fachwissen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Komisch



ich wußte gar nicht das wenn man hier etwas schreibt auf Autragssuche sein muß.Hab ich was verpasst?
Auftragssuche hier....? nee so eigentlich nicht.
Dafür gibt es doch My Hammer Onkylein aus Sachsen.
Da wirst Du geholfen von spezial Fachoberbetrieben mit Allwissen in allem!
Da passt Du auch sicher hin.



Nicht ärgern nur wundern



es ist schon sehr verwunderlich, dass Herr Skupe vorgeworfen wird Ihn als Idiot hingestellt zu haben. Das ist schlicht und ergreifend falsch.

Die wunderschöne (gegoogelte) Abhandlung von Warm und Kaltdach ist leider nur zum Teil richtig mein lieber Onk
und ausserdem wird überwiegend bei Flachdächer von Kalt und Warmdach gesprochen und da ist es auch aktuell.
Im Steildachbereich werden diese Fachbegriffe schon seit Urzeiten nicht mehr verwendet, da es gedämmte Dächer mit Hinterlüftung nur noch bei Bestandsbauten gibt und nicht bei Neubauten.

Somit hat Herr Skupke mit seiner Aussage doch recht oder?

Ausserdem brauch Sie sich gar nicht so aufzublähen, diese Infos haben Sie aus dem Internet, das ja wohl mit Bücher,Zeitschriften etc. gleichzusetzen ist.

Und somit hat Herr Skupke schon wieder Recht.

Wo liegt also das Problem Meister Onk????