Innendämmung Flachdach bei genagelter Bitumenbahn außen

21.04.2008



Hallo,
mich beschäftigt ein Problem bei dem ich dringend Rat benötige, da ich bisher nur widersprüchliche "Expertenmeinungen" bekommen habe und es mir keine Ruhe läßt.

Ich bin gerade dabei den Dachboden meines 100 Jahre alten Hauses zu isolieren. Das Dach wurde vor 3 Jahren komplett neu gemacht (Balken ersetzt, neu eingedeckt...), die Isolierung Leiste ich in Eigenarbeit.
Die Steildachflächen so denke ich sind vom Konzept her schlüssig (Aufbau von innen nach außen):
- Dampfsperre aus PE-Folie
- SF40 Glaswolle Zwischensparrendämmung
- Delta-MAXX Plus Unterdeckbahn
- Dachlatten
- Dachsteine

Das Problem ist für mich das Flachdach.
Flachdach 15° Zwischensparrendämmung Aufbau von innen nach außen:
- Dampfsperre aus PE-Folie
- SF40 Glaswolle Zwischensparrendämmung
- Schalbretter
- Bitumenbahn genagelt
- Dachlatten
- Dachsteine

Der Aufbau sollte so die eine Expertenmeinung von innen nach außen diffusionsoffener werden was bei den Steildachflächen der Fall ist, nicht jedoch bei einer Bitumenbahn auf den Schalbrettern, da diese als Dampfbremse wirkt und eventuelle Feuchtigkeit nicht entweichen kann.
=> Schimmel = Horror
Mein Dachdecker sagt dieser Aufbau wäre üblich und da die Bahnen nicht verschweißt sind sondern genagelt seien, könnte eventueller "Wasserdampf" entweichen.
Ich war schon oft kurz davor das Dach runterzureißen, um statt der Bitumen bahn ebenfalls eine Unterdeckbahn auf die Schalbretter zu "nageln". Der Aufwand wäre hierfür allerdings unschön.
Was ist jetzt das richtige, um lange Freude bzw. keinen Ärger mit dem Dach zu haben?
Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.





Vielleicht reichen dickere Konterlatten, um einen größeren Lüftungsquerschnitt zu erreichen.
Sonst hat der Dachdecker recht; es bleibt aber mögliches Kondensat an den Ziegeln, und das muß ablüften, auch im Winter.

Grüße