Dämmung statt eingefrorene Wasserleitung?

14.01.2009



Wir haben seit rd. 10 Jahren ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1902, Das Erdgeschoß ist vollgemauert mit einer rd. 40 cm dicken Wand, OG und DG sind mit tollem Fachwerk rd. 15 cm dick. Nun haben wir in diesem Winter leider das Problem, dass während unseres Urlaubs die Wasserleitung in der Küche eingefroren war. Wir heizen mit Ölheizung, welche auf Ferienbetrieb stand und die Räume in dieser Zeit lediglich auf 15 °c beheizte. Das Wasserrohr in der Küche ist in der Fachwerkwand eingebettet. Nach rd. 24 Std. konnte das Wasser ohne größer Schäden (Küche musste teilweise abmontiert und die Wand unter der Spüle aufgklopft werden)durch einen Fachbetrieb wieder in Gang gebracht werden. Selbes Prozedere ist uns schon mal wor einigen Jahre passiert, als wir auch eine längere Kälteperiode während unseres Urlaubs hatten.
Nun zu unserer Frage, heute wie damals wurde uns geraten an der Dämmung etwas zu verändern, nicht dass einmal das Wasserrohr platzt und hier dann imense Schäden entstehen können.
Wir haben das Fachwerkhaus wegen der Fassade gekauft und wollen diese auf keinen Fall verunstalten. Hat hier jemand eine Lösung.
Wir haben schon mal an eine Fachwerkaufdopplung gedacht. Aber wenn ich Ihre Beiträge so lese, habe ich das Gefühl, dass alles ausser dem Anstrich, falsch ist.



Naja...



..bleibt halt bloß eine Innendämmung übrig. Wie die fachgerecht und bauwerkserhaltend bei Fachwerk auszuführen ist, ist hier im Forum ich denke mal von der Anzahl her im dreistelligen Bereich erklärt.
Aber eine moderate Innendämmung wird bezüglich des Gefrierproblems nichts bringen, wenn die Wasserleitung nicht aus der Wand geholt wird. Sie würde ja nur noch kälter werden.
Also, wenn keine Außendämmung, unbedingt die Leitung aus der Außenwand holen, unabhängig davon, ob im Anschluß dann von innen gedämmt wird oder nicht!

Gruß Patrick.



Eingefrorene Wasserleitung



Wenn Sie nur in diesem Bereich ein Problem haben ,würde ich es mit einer elektischen Begleitheizung welche einfach an der Rohrleitung entlang gelegt und über ein Thermostat geseuert wird,einbauen.Wäre bestimmt günstiger wie alle anderen Massnahmen,gerade wo jetzt die Wand auf ist. Besprechen Sie das mal mit Ihrem Installateur. Sonst bleibt nur eine Dämmung über.Gruss aus Bad Nauheim Bruno Müller



Raus damit.



Hallo Metzger,

am Einfachsten wird es sein die Leitung - falls möglich - aus der Wand in den Innenraum zu nehmen => hier sollte es auf keinen Fall frieren.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Dämmung statt eingefrorene Wasserleitung?



vielen Dank für Ihre Antworten und Vorschläge.
die moderate Innendämmung wurde seiner Zeit bereits in der Küche durchgeführt auch im Hinblick darauf die schiefen Wände für den Fliesenspiegel und die Küchenmöbel vorzubereiten. In diesem Zusammenhang wurde die Wasserleitung in die Aussenwand hinter die Dämmung gelegt. Klar jetzt kommt nur von aussen Kalt, aber von Innen nicht Warm. Oki Doki, Problem selbst verursacht. Sonst sind im ganzen Haus keine Wasssergefrierprobleme, da die Leitung entweder im dicken Mauerwerk im EG verläuft oder in einem Schacht im Innern des Gebäudes neben dem Kamin.
Das mit der Begleitheizung muss ich glaube ich noch näher betrachten, oder dann doch die Wasserleitung wieder aus der Wand rausholen. Ich werde das mit dem Installatuer besprechen, da ich mir nicht sicher bin, ob hinter den Küchenschränken hier genügend Platz vorhanden ist.
Bis zu meinem nächsten Problem danke ich allen für Ihre Mühe