Woran erkennt man Asbest?

23.08.2010



Hallo,
ich hätte ein paar Fragen zum Thema Asbest in Altbauten. Ich wohne zur Miete in einem von meinem Vermieter geerbten Haus, das in den 30ern ge- und ausgebaut wurde. Er hat keine Ahnung, welche Materialien verbaut wurden, es lassen sich keine Bauunterlagen mehr finden (auch nicht in den zuständigen Ämtern).
Zwei Räume meiner Wohnung sind noch nicht saniert (die übrigen wurden in den 70ern saniert), und das steht jetzt an (war so abgemacht). In einem der Räume (Dachgeschoss) ist eine Drempelwand eingezogen, die etwa 2m hoch ist, das Dach würde aber bis zum Boden runter gehen, bei einem Dachwinkel von 45° geht also jede Menge Platz verloren.
Da ich nicht unbedingt mit Asbest basteln will und in unserer Nähe keinen Betrieb gefunden habe, der Asbestmessungen vornimmt, lautet meine Frage:
Wie erkenne ich Asbest?
Die Drempelwand ist aus sehr bröseligen alten Beton (mit großen Kieseln drin, sehr schlechte Qualität) und die Isolierung des Daches besteht aus weißer Wolle, die mit schwarzen Papierbahnen zwischen den Sparren befestigt ist. Ich würde sagen es handelt sich um Glaswolle. Aber ich bin mir nicht sicher. Wurde Asbest wirklich wollförmig verbaut? Gibt es weitere Anhaltspunkte, um was es sich handelt? Kann "schlechter bröseliger Beton" Asbestbeton sein?

Vielen Dank für eure Antwort, gute Nacht,

Max



In dem Mörtel oder Beton



ist kein Asbest enthalten.Warum auch?
Die Wolle ist noch wohl die erste Generation Glaswolle.
Die solltest Du mit Schutzanzug und Maske vorsichtíg ausbauen und eintüten.



Der



bröselige Beton ist auf den sparsamen Umgang mit Zement zurückzuführen. Asbest ist da mit Sicherheit nicht drin.
Und die weisse Wolle ist sogenanntes "Engelshaar", eine Glaswolle, die in schwarzes Papier gesteppt war und in den 60er und 70er Jahren üblich war.
MfG
dasMaurer