Anschluss Dampfbremmsfolie an Holzverkleidung Giebelwand

16.12.2013 FloGi79



Hallo zusammen!
Bei der Umsetzung unserer Dachschrägendämmung (100mm Sparrenaufdopplung / Ziwschensparrendämmung / Dampfbremsfolie etc.) stellt sich folgendes Problem: Eine der beiden Giebelwände ist, wie im Bild zu sehen) etwa zur Hälfte mit einer Holzkonstruktion (die andere Hälfte als Mauerwerk) umgesetzt. Diese Konstruktion ist nach innen mit Schalbrettern verkleidet (außen Nut- und Feder-Bretter) und vom Vorbesitzer (vermutlich zum Schutz vor Zugluft o.ä.) nicht fachmännisch mit einer Kunststofffolie überzogen. Die Konstruktion an sich scheint trocken zu sein.
Die Frage ist nun, wie man später die von der Dachfläche kommende Dampfbremse fachmännisch an diese Fläche anschließt? Auf den rauen Schalbrettern und deren Übergängen stell ich mir das schwierig vor.
Ich habe spontan daran gedacht, die Fläche mit OSB-Platten o.ä. zu verkleiden und die Folienanschlüsse auf dieser Fläche auszuführen.
Über Anregungen/Lösungsvorschläge würde ich mich sehr freuen! Im Voraus herzlichen Dank!
Gruß
Florian



Nägel mit Köpfen



Giebelwand auch dämmen ?

Wenn das nicht in Frage kommt, würde ich die Dampfbremse bis zum Mauerwerk ziehen, dort einputzen, die Holzkonstruktion / Dampfbremse nach belieben verkleiden.



Ein paar weitergehende Fragen



1. Wie ist die Giebelwand, insbesondere der Holzteil, aufgebaut?
2. Wie geht es bei der Dachschräge außerhalb der sichtbaren Bretterlage/ des Unterdachs weiter?
3. Wie soll das mal genutzt werden?
4. Was ist drüber und was drunter?

Hat zwar zunächst nichts mit der gestellten Frage zu tun, könnte aber wichtig sein...

MfG,
Sebastian Hausleithner



Vielen Dank ...



... für die schnellen Rückmeldungen!
@yogumon
Wenn die flächige Dämmung/Verkleidung der Giebelwand den einzig gangbaren bzw. technisch sinnvollen Weg darstellt, dann würde ich es so umsetzen.
Da ich momentan aber eher nach einer funktionalen Zwischenlösung suche, (der Raum soll zunächst als Abstellfläche, in Zukunft ggf. aber auch zum Wohnraum ausgebaut werden) tendiere ich zum zweiten Vorschlag.
Wie gesagt, aber nur dann, wenn ich damit funktional keine Kompromisse eingehe.
@Sebastian Hausleithner
zu 1.: Das Mauerwerk ist in HLZ 150 ausgeführt und geht in eine Sparren-Holzunterkonstruktion unterhalb eines Dachsparrens über. Diese Unterkonstruktion ist außen mit Nut- und Federbrettern und innen mit den auf dem Bild zu sehenden Brettern verkleidet. Ob die Zwischenräume in irgendeiner Form gedämmt sind, konnte ich nicht feststellen. Ich werde die Tage mal ein Teil demontieren, um diese Frage klären.
zu 2.: Bei der am Boden sichtbaren Pfette handelt es sich um die Mittelpfette. Die Konstruktion geht als nahtlos in den darunterliegenden Wohnraum über, der als Kniestock ausgebildet ist.
zu 3.: Konkrete Pläne gibt es noch nicht. Zunächst als Abstellfläche. Allerdings möchte ich mir die Option offen halten, den Raum in Zukunft als Wohnraum auszubauen.
zu 4.: Die Holzkonstruktion schließt oben an den Dachsparren an. Unten (muss ich gegenprüfen) sitzt sie vermutlich auf einem Betonsturz bzw. Ringanker auf. Ansonsten handelt es sich um ein unverkleidetes Spitzdach. Darunter ist flächig Wohnraum.

Gruß
Florian



Frage 2



Meine zweite Frage bezog sich eher auf die weitere Gestaltung der Dachfläche nach außen hin...
Was befindet sich auf der Verbretterung? Dichte Dach"pappe" oder diffusionsoffene Unterdeckbahn?

MfG,
Sebastian Hausleithner



Hallo ...



...,
auf der Verbretterung befindet sich Dachpappe.
Ich habe den Aufbau der Holzkonstruktion an der Giebelwand nochmals geprüft. Dieser ist wie oben beschrieben. Die Zwischenräume sind nicht gedämmt. Macht es Sinn, diese vorab provisorisch mit Styrodur o.ä. zu füllen?
Viele Grüße + Danke
Florian