Altes Bauernhaus, Fragen zum Mauerwerk und Decken

04.02.2014 Hirschheinrich



Hallo liebe User und Häuslebauer,

ich habe über die Familie ein altes Bauernhaus in die Hände bekommen, welches ich mit meiner kleinen Familie beziehen möchte. Stilistisch möchte ich es zurück auf den Landhausstil bringen, da es nichts schöneres für uns gibt.

Nun wurde das Haus 1935 von der Familie erworben und bis 2013 immer wieder modernissiert. So sind die Aussenwände im Erdgeschoss aus Bruchstein, die Decken aus Balken und Dielen, die Elektrik aus mitte der 80er DDR Zeit (zum Glück alles Kupfer) und das Dach mit Bitumenschindeln gedeckt.

Ich besitze zwar viele Kontakte und bin selbst sehr Handwerklich begabt im Umgang mit Holz, Metall und vielem anderen, habe aber selbst nur zwei Berufe erlernt und drei davon ausgeführt. So erstreckt sich mein FACH-Wissen auf Elektronik,Chemie und Mechatronik, aber eben nicht auf das Maurerhandwerk.

Jetzt aber zu meinem Problem:

Die Aussenwände bestehen wie ich feststellen musste aus Bruchsteinen, jedenfalls im vorderen Teil des Hauses. Verputzt war das ganze mit einem Zementputz wie üblich in den 50ern. Nun soll die Wand die ich euch in den Bildern zeigen werde, feucht gewesen sein. Irgendwer hat sie von innen und wohl auch von aussen mit einem Bitumenanstrich versehen und dann verputzt. Ich bin gerade dabei das Mauerwerk wieder frei zu legen, der Vorbesitzer ( unser Opa) hatte in den 90ern Gipskatronvorbauwände aufgestellt ohne Dämmung und Dampfsperre. Das ganze hat natürlich geschimmelt und auf dem Putz fand ich auch noch Feuchte stellen.

Nachdem ich den Putz runter hatte, war aber alles knochentrocken und ich war verwirrt. Jetzt weiss ich nicht ganz wie ich weiter verfahren soll. Ich würde gern Lehmputz verwenden, doch kann der auch überall aufgebracht werden? In der Wand befinden sich auch Ziegel und Kalksandsteine weil dort einst Fenster zugemauert wurden. Ausserdem macht mir der Bitumenanstrich ein wenig sorgen, hält das dort überhaupt drauf? Oder sollte ich Streckmetall einbringen um den Halt zu verbessern?

Was die Feuchtigkeit anbelangt, so vermute ich das es an der Vorbauwand lag, da konnte nichts atmen. Allerdings soll wohl früher auch eine Ecke feucht gewesen sein ( ich zeigs euch in dne Bildern) dort will ich das Fundament mal freilegen um zu schauen ob es dort ein Problem gibt.

Die Wände sind natürlich nicht gerade, teilweise ist der Putz bestimmt 4cm dick aufgebracht. Muss ich das alles mit Lehmputz ausgleichen oder kann ich die Wand vorher mit günstigeren Materialien begradigen? Beziehungsweise sollte ich allgemein erst ein anderes Material verwenden bevor ich verputze?

Vorerst letztes Problem:

Laut Opa befindet sich ind en Holzdecken keine Schüttung aus Sand ( kann ich mir kaum vorstellen)
Da ich diese aber ebenfalls etwas begradigen und erneuern möchte, reiße ich dort sowieso alles ab. Ich habe jetzt nur ein kleines Loch gemacht um mir den Unterbau anzusehen und dieses besteht wohl aus Dielen bzw. Brettern. Vom Fußboden 1. OG bis Decke EG sieht es so aus:

Holzdielen -> Balken mit angeblichen Hohlraum -> Bretter/Dielen -> Sauerkrautplatte -> Putz

Ich würd die Decke, wenn wirklich keine Schüttung drinn ist von der Bretterschicht befreien, eine moderne Dämmung einbringen und dann mit Gipskarton versehen. Am liebsten so das die Balken noch zu sehen sind, da ich bei knappen 2,30m Raumhöhe so auch noch an Deckenhöhe gewinne. Wäre das Ok? Denn andere sagen ich müsse dort Sand oder ähnl. einbringen, damit die Decke auch Masse hat.

Eine Schüttung wäre aufwändig, denn der Opa hat oben schon Verlegeplatten aufgeschraubt ( zu meinem Ärger!) und damit wohl auch die schönen Dielen unansehnlich gemacht.

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, im letzten Forum wurde ich leider nicht so freundlich behandelt und bin mit meinem alten Haus nur Spießruten gelaufen...


Ich danke euch schoneinmal

P.S.: Auf dem Bild seht ihr links die angeblich feuchte Ecke, den Bruchstein, die Ziegel und auch den vormaligen Putz



zum



Lehmutz kann Ich Dir nichts sagen.
Daß die Balkendecke keine Schüttung haben - das kann sein, möglicherweise waren früher die Balken sichtbar und wurden erst nach 1900 mit HWL verkleidet und geputz. So kam da auch keine Schüttung drauf.
Alles runterreißen - viel Arbeit für ein paar gerade Gpskartondecken - lohnt sich das ? Ich habe Deckenhöhen von 1,90 bis 1,95 - da ist 2,30 schon eine kleine Turnhalle !
Optisch kann man das natürlich gut gestalten mit den sichbaren Balken. Was verstehst Du unter moderner Dämmung ??
Steinwolle-Glaswolle - lass es. Zu was brauchst zu zwischen den Etagen Dämmung. Das mit dem Gewicht/Masse ist theoretisch richtig. Nur die bringt den Schallschutz - aber brauchst Du den ? Du hast ja schon Dielung und Verlegeplatten (leiben die drin?).

Vielleicht weniger lange Texte, mehr klare Fragen schreiben. Fotos sind immer gut für die , welche aus der Ferne sich ein Bild machen müssen :-)





Hallöchen,

tut mir leid wenn ich immer viel schreibe, ich versuche mich eben gut zu erklären damit nicht so viele Missverständnisse aufkommen.

ja viel Arbeit ist es irgendwie schon, bin da mit meinem Kumpel zu gange, der ist Zimmermann da hilft seine Erfahrung aber gut um auch Schnell vorran zu kommen.

Das schlimmste sind eigentlich gerad die Sauerkrautplatten, denn die wurden sehr gut vernagelt.
Ich kann jetzt auch genau sagen, dass zwischen der Dielung nichts ist, denn wir haben heut an der Decke weiter gemacht.
Kurzzeitig habe ich auch überlegt dort nichts weiter zu machen, aber dann hat mich die Neugier gepackt und ich habe mir mal ein Brett rausgehebelt. Ende vom Lied...ein morscher Balken :(

Also muss jetzt doch alles runter!

Die Verlegeplatten sollten eigentlich drinn bleiben mitsamt der alten Dielung, ich wollte lediglich zur Schalldämmung Mineralwolle oder sowas in der Art einbringen.
Mit meiner neuen Erkenntnis in Hinsicht auf den morschen Balken, muss ich mir morgen mit meinem Zimmermann wohl einen neuen Schlachtplan aushecken. Ich denke aber bald, das wir dann oben auch nochmal rann müssen um den Balken überhaupt austauschen zu können.

Morgen mache ich mal Bilder von der Decke, wenn wir etwas vorran gekommen sind.

Wie erkennt man denn ob Feuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigt oder eher durchdiffundiert? Meine Wand macht ohne den Putz einen recht trockenen Eindruck, ab und zu stößt man aber auf feuchten Mörtel an kleinen Stellen. Das kann doch eigentlich nur normal sein oder?

Anbei noch Bilder von der Wand:






nur



von den Bildern her sieht die Wand relativ trocken aus - wirkliche Aussagen kann man nur vor Ort mittels Messungen treffen - da fehlt mir die Ausrüstung.
Die Steinwolle bringt als Einlage zwischen den Balken keinen wirklichen Dämmeffekt, wenn die Verlegeplatten und die Dielung raus müssen, solle man wohl eher über eine Trittschaldämmung über den Balken nachdenken, eine Belastung der Deckenbalken zur Minderung der Schwingung - dazu gab es hier schon genug Lösungsansätze. Aber erst einmal alle Balken gründlich untersuchen (auch die Balkenköpfe!).
PS: Foto von außen !





Jap genau so machen wirs, hab schon mit ihm geredet. Er meinte wennd er Kopf nicht mehr so gut ist, könnten wir den Balken auch absägen und neu ansetzen, quasi reparieren.
Dann werde ich mal zum Thema Trittschalldämmung etwas suchen.

Von aussen habe ich nur ein Flüchtiges Bild vom Sperrmüll auf die Schnelle. Der Raum wo der ganze Krempel davor steht, ist der an dem wir da grad drann sind.



hat



das Haus Außendämmung - die Laibungen sehen sehr tief aus !





Nein hat es nicht, jedenfalls nicht das ich wüsste und auch auf meine Frage hin wurde das immerwieder verneint. Der Sockel unten ist sogar nochmal etwas stärker als die Mauer an sich.

Ich kann auch garnicht sagen, wann die Fassade neu hergerichtet wurde. Aber das Haus hat auf jeden Fall ziemlich dicke Aussenwände. Zum Fenster hin wurde der Raum nur vom innen mit einer ca. 3cm starken Polysterolplate gedämmt auf die dann Gipskarton geklebt wurde. Das reiss ich aber gerade alles runter. Ansonsten wurden die Fenster halt irgendwann um 94-96 gegen Doppelverglasung getauscht, bis unters Dach.

Heute ist unter dem Putz nurnoch ein relativ großer Riss im Bruchsteingefüge zum vorschein gekommen, der aber schon vor dem Verputzen zugegipst wurde, keine 30cm von der Gammelecke entfernt. Muss also schon länger da sein. Die Wand war auch nur zu dieser Seite hin gammelig. Es gibt noch ein Wohnzimmer und eine Küche im EG. Dort gibt es aber keine Probleme.



Innenputz



Diese Wand bedarf keiner Dränung noch irgendwelcher Trocknungsverfahren. Ich würde mir an Ihrer Stelle mal den Sockelbereich genauer anschauen (die Wand außen ca. 30 cm über und unter Geländeoberfläche) Bei Bedarf sollte der Sockelputz erneuert werden.
Der feuchte Putz hinter der Vorsatzschale resultiert aus Kondensatausfall der besonders an den undichten Ecken und Materialübergängen entstand.
Das Schwarze Zeug ist kein Bitumen sondern eine aufgeschäumte Schlacke mit der gemauert wurde.
Neuverputz ist auf Grund des Materialmixes aufwändig aber machbar. Damit ist aber keine Schimmelfreiheit gesichert.
Ich schlage Ihnen deshalb zur Anhebung der Wandflächentemperatur eine Innendämmung (Udi Inreco) von Unger- Diffutherm vor. Damit umgehen Sie den aufwendigen Neuverputz der Wände. Der Verputz der Dämmplatten ist relativ unkompliziert.
Stilistisch können Sie das Haus nicht "zurück auf den Landhausstil bringen" denn solche Häuser hatten diesen Stil nicht. Der ist eine Erfindung der Möbelmarktbranche.
Unabhängig davon ist es natürlich Ihre Entscheidung wie Sie sich einrichten wollen, von mir aus Kolonial- Landhausstil im Shabby- Look.





Hallo Herr Bötcher,

ja also mit meinen vorstellungen vom Landhausstil meinte ich dann wohl doch eher die Einrichtung, bzw. den erhalt der alten Bauweise mitsamt Einrichtung. Soll heissen das Türen und Treppen wieder frisch gemacht werden und ihren alten Charme erhalten. Das vorgeschlagene Dämmsystem würde mir schon gefallen und mir auch die Arbeit erleichtern, allerdings ist es verdammt teuer. Wenn ich meine Wandfläche begutachte und dann den Preis für eine Platte, dann bin ich Pro Raum bestimmt 1500€ leichter. Wenn ich das Geld auf der Seite liegen hätte, würd ichs wohl machen, aber mit meinen Finanzen ist sowas momentan unvorstellbar.

Im Vordergrund steht für mich aber erstmal das beheben der baulichen Mängel und da kann ich sagen, dass meine Liste immer länger wird und meine Lust immer geringer.

Heute haben wir die Sauerkrautplatten und ein teil der Bretter entfernt die an der Decke zum 1. OG hingen.
Der Balken der den Wurmbefall aufweist, wurde schoneinmal durch einen neuen Balken unterstützt, und liegt eigentlich nurnoch mit drinn in der Decke. Allerdings weist ein weiterer Balken morsche stellen auf, was mir so garnicht gefällt.

Weil ich absolut keine Lust habe da mal wieder drann arbeiten zu müssen und mich dieses damalige gepfusche echt etwas wütend macht, muss ich jetzt wohl noch Balken auftreiben die ich dort zusätzlich einbringen kann. Ansonsten müsste ich die Decke wohl komplett erneuern.

Grundsätzlich haben die Erbauer des Hauses die Balken auf die Bruchsteinwand aufgelegt und in Mörtel gebettet. Zwischen zwei Balken befindet sich sogar noch ein Lehmputz.
Das Problem das ich jetzt mit mir selbt und der Decke habe ist, dass ich gerne verhindern möchte das Feuchtigkeit über das Mauerwerk in die Balken dringen kann. Also muss ich wohl Balken für Balken abstützen, das Bett darunter erneuern und eine Schicht Dachpappe um den Balkenkopf als Sperre einbringen. Ist jedenfalls das schlaueste was uns eingefallen ist. Freuen tu ich mich darüber nun garnicht wie man sich wohl vorstellen kann, denn das kostet alles wieder sinnlos Geld, auch wenn ichs für mich mache...

Naja wenn ich einmal beim Bretter runterreissen bin, dann mach ich das morgen auch noch fertig und hoffe das ich keine weiteren bösen Überraschungen erlebe.

Warum nur mussten die damals den angrenzenden Pferdestall so mit ins Haus einbauen, statt den Mist abzureissen. Verflucht sein Hitler und sein Krieg, der wohl für Materialarmut sorgte.



Wandputz



Ich habe die Preisliste von Unger Diffutherm vor mir liegen, eine 80-mm Platte kostet um die 30,- e pro m² ab Werk, Händlerrabatte nicht eingerechnet.
Sie schimpfen auf alten Pfusch und wollen Geld sparen in dem Sie Billiglösungen wollen?
Genau das haben sich Ihre Vorgänger auch gedacht.
Ohne Moos nix los.
Billig wäre es gewesen alles an der Wand zu lassen wie es war und die Bekleidung nachzubessern.





Also gut sind es 900€ allein für diesen Raum.

Ich finde jetzt aber nicht das gut ausgeführte Arbeit mit dem Pfusch von damals etwas zu tun hat und zudem muss gute Arbeit ja nicht teuer sein. Werkstoff ist ja aber auch so ein Thema an dem sich die Geister scheiden.

Das ich das alte Zeug nicht drauf lassen konnte, das war ja nicht zu übersehen oder?

Mir gefällt die Dämmung ausgesprochen gut muss ich schon sagen, einfach, schnell und für meine Wände wohl genau das richtige, wobei ich fast schon zweifel das ich nur 2cm tiefe unebenheiten ausgleichen muss. ;)

Allerdings Frag ich mich wie man mit solch einer Dämmung eine ordentliche Elektroinstallation hinbekommen will. Die Kabel müsste man ja dann unter die Platten Verlegen und überall schon Löcher für die Dosen bohren.

Naja ich mache mir dei Tage mal gedanken darüber, jetzt konzentrier ich mich zu sehr auf die Deckenbalken. Es gab bestimmt schon weitaus schlimmere Fälle als meinen, aber man kann schonmal die Lust verlieren wenn man bedenkt das es in den anderen EG-Räumen gleich aussehen könnte.

Ich bedanke mich auf jedenfall schoneinmal für die reichhaltigen Ratschläge und Tipps. :)





Hi,

die E-Installation kann bequem unter der Dämmung verlegt werden. Sollten sie jedoch einen dicken Strang Leitungen verlegen ist es besser diesen anzumörteln oder die Kabel etwas
auf Abstand zu legen, weil die Platten kleine und schmale Schlitze , wie sie zwischen 3 NYM Leitungen, welche durch Nagelschelle getrennt sind, nicht so gut ausgleichen können.
Sie sparen viel Zeit durch den einfachen Ausgleichsputz und die einfache Montage.

Bezüglich der Platten, Preise vergleichen und kaufen...



Moin



Die Balkenköpfe in Dachpappe einzupacken ist eher kontraproduktiv ,der Balkenkopf gehört bis auf die aufliegende Fläche ,ringsrum Luft umspült.



Überdenken würde ich auch das Mörtelbett,hier könntest du ,falls Platz eine Mauerlatte als Alternative nehmen.

Grüße Martin





Also lieber eine Latte unterlegen und rundherum frei lassen damit Luft heran kommt?

Ginge definitiv auch, genug Platz ist dort vorhanden und wäre jetzt auch weniger aufwändig.





Also ich muss jetzt nochmal bissel Labern, auch wenn einige nicht so gern lesen. Nur ehrlich gesagt finde ich neue Baumaterialien zwar einfach zu verarbeiten, aber irgendwie passen sie nicht in dieses Haus. Ich steh da immer vor meiner Wand und grübel darüber, wie ich nun vorgehe, was mache ich damit. Modern? Alt, Teilmodern? Holzfaserdämmung? Lehmputz, Kalkputz? Dabei werd ich irgendwie nur selbst immer Putziger im Kopf.

Aber aufgrund der Tatsache, das nur mein Untergeschoss eine Sanierung benötigt die bis aufs Mauerwerk geht und weil ich einfach nicht an moderne Dinge glaube die mit alten Häusern funktionieren sollen, werde ich das Haus so von innen bearbeiten, wie es erbaut wurde. Das EG mit den Mitteln des frühen 20. Jahrhunderts, das 1. OG so wie man in den 50ern gebaut hat. Das einzige Moderne werden Elktroinstallation und Heizung sein, sowie wohl das Computernetzwerk.

Ich habe jetzt noch den ein oder anderen Experten an der Hand der nochmal in meine Räumlichkeit schaut. Aber ich werde doch Lehmbaustoffe verwenden sowie Schilf zur Dammung. Jedenfalls dort wo das Haus Bruchstein besitzt und althergebracht gebaut wurde.

Da das 1. OG über 40 Jahre später aufgesetzt wurde, werde ich dort schon moderner vorgehen, auch wenn das 1. OG eigentlich nur Schönheitskorrekturen notwendig hat. Ich denke das ist der beste Weg für mein Haus und mein Gewissen, so kann ich dann Nachts auch wieder schlafen :D



modern oder un-modern



ist doch nicht die Frage … sondern:

Ist etwas GUT oder SCHLECHT!

Unsere Gesellschaft ist in seiner Wirtschaftsform eben auf KONSUM udn WEGWERFEN gepolt … und der Grossteil der Baumaterialien machen auf lange Sicht nur Abfall … und Schäden … finde ich

ich rate Ihnen auch ab Schilfmatten als "Dämmung" zu nehmen … und blindlings zu "glauben" dass Lehm genau so "kapillar-aktiv" sein kann wie der Kalk wird noch von der Realität geprüft … die meistern dieser "Expertisen" sind blauäugig und rosabebrillt … 

Machen Sie wenig Mischmasch sondern bleiben "massiv" und denken Sie über ne Temperierung nach … 

also: lieber "alt-bewährt" als neues Glump
;-)

in diesem Sinne: Gutes Gelingen

Florian Kurz





Das ist grad das Problem Herr Kurz,

mich wurmen ja schon diese neumodischen Fenster, auch wenn sie praktisch sind und nie gestrichen werden müssen und wohl auch ewig halten. Nur mit dem Gedanken mir Styropor ans Haus zu kleben, könnte ich nie leben. Was es allein schon an Energie kostet den Krempel herzustellen und wieder zu entsorgen, das spart ein Haushalt in hundert Jahren nicht an Heizenergie. Viel eher sollte die Gesellschaft umdenken was die Heizenergieerzeugung angeht.

Wie gesagt, ich setze mich nocheinmal mit Experten und Firmen in Verbindung bzw. mit erfahrenen Leuten. Mein Schwager hat ein noch älteres Haus und er kennt meines immerhin über 30 Jahre da kann ich mir noch Tipps einholen.

Eine richtige 100% Punktlandung wird man sowieso nie machen und auch kein Architekt würde das hinbekommen. Da bleibt wohl immer ein gewisses Maß an probieren und studieren.



Etwas neues...



.. etwas altes. So solls weiter gehen.

Leider war es nicht möglich die Decke zu erhalten. Der Holzwurmbefall war teilweise so stark, dass man einen Zimmermannshammer ohne großen Kraftaufwand bis zum Anschlag in den Balken schlagen konnte. Somit haben wir die komplette Decke herausgerissen. Das Sprungmaß der Balken war ausserdem viel zu groß, stellenweise haben wir 85cm gemessen, wo doch eigentlich 65cm großzügig gewesen wären.

Um den Charme etwas zu erhalten ziehen wir wieder eine Holzbalkendecke ein, allerding mit geringerem Sprungmaß und aus KVH CE 24. Damit wollen wir weitestgehend sicher gehen, das nicht wieder ein Befall durch Krabbelgetier eintritt. Die Kieferndielen die wir heruntergerissen haben verwenden wir dabei wieder als Einschübe für die Deckenschüttung.

Womit wir gleich beim Thema wären, die alte Hochofenschlacke die wir aus der Decke geholt haben, haben wir natürlich aufgehoben. Allerdings wird diese nicht reichen um die neuen Zwischenräume wieder aufzufüllen.
Ein Teil der Decke war mit Lehm verfüllt der fehlt uns jetzt allerdings. Mir fällt jetzt nur QuarzSand als Füllmaterial ein, welche günstige alternative gäbe es da noch umd etwas Gewicht in die Decke zu bringen?



die alte Hochofenschlacke...



... die wir aus der Decke geholt haben...

Aus der Decke, in der keine Schüttung drin war?



Ja Heiko



so war meine Information vom Opa aus. Der Gute Mann ist schon 75 Jahre und hatte in tiefsten DDR-Zeiten noch einen Vorgänger der aber wegen ständiger Trunkenheit verbannt wurde. In der Schüttung fanden wir Zeitungen von 1957, keine Ahnung ob er schon zu der Zeit dort gewohnt hat.

Von unten war vorher auch nix zu erkennen, als ich behauptet hatte da sei nix drinn, konnte es mir aber ohnehin kaum vorstellen.

Viel war es auch nicht, grob geschätzt zwei gestrichene Schubkarren voll ;)



In Schlacke können Schadstoffe gebunden sein,



daher haben wir bei uns darauf verzichtet, das Zeug wieder zu verwenden. Es gibt jede Menge Trockenschüttungen auf dem Markt - wenn du dich da ein bißchen schlau machst, findest du bestimmt was Besseres.

Den Bitumenanstrich würde ich nicht drauf lassen, da er Feuchtigkeit blockiert, was zumindest keinen positiven Effekt in Verbindung mit dem Lehmputz erwarten läßt.

Wegen der Feuchtigkeit kannst du auch mal einen Bauwerkstrockner kommen lassen. Egal was du von den angewandten Techniken hältst und ob du seine Dienste in Anspruch nehmen möchtest oder nicht, kann er dir mit ziemlicher Sicherheit genau sagen, wo welche Wand noch feucht ist und wo nicht.



"Was solln da schädliches drinn sein..?"



War der O-Ton meines Zimmermanns als er die Staubmaske dankend ablehnte....

Nun hab ich den Kram extra in den Nebenraum geschaufelt :D
Naja mal schauen was es noch so gibt ...

Das ist übrigens kein Bitumenanstrich, sondern aufgeschäumte Schlacke, die da an der Wand klebt. Hab ich mir zumindest sagen lassen.



Ist ja wie so oft...



...auch Ansichtssache - muss ja nicht, aber kann! Uns war das jedenfalls Grund genug, um das Zeug zu entsorgen.





Ich muss ehrlich sagen, ich mag dieses Abenteuer "Altes Haus" ja schon ein wenig, nur was man eben nicht haben sollte, ist ein Zeitplan. Immer wieder neue Überraschungen... was ich mit der Schlacke an der Wand mache weiss ich noch nicht so genau... ich habe Angst das ich mehr Feuchtigkeit ins Haus hole, wenn ich sie entferne.

Das Haus steht ja gerade mit dieser Hälfte mitten auf dem Hof und die Waschbetonplatten und das Pflaster wurden bis an das Haus heran gelegt, da kann nichts absickern. Die Ecke die wir da schimmlig gesehen haben grenzt ebenfalls an das Pflaster, die andere Seite der Wand grenzt an den Vorgarten und mit der Wand büngig liegen hier Kieselsteine eingefasst mit Bordsteinen.

Hier sehe ich schon das ein oder andere Problem, auch wenn ich denke das man die Kieselsteine mal dort untergebracht hat, um das Regenwasser schneller und tiefer versickern zu lassen.

Bisher gab es immer wieder starke und weniger starke Regenfälle, doch von übermäßiger Nässe war in der Wand keine Spur, jedenfalls nicht optisch. Der restliche Teil des EG´s ist dahingehend auch vollkommen unproblematisch.

Die Deckengestaltung hat allerdings gerade meine volle Aufmerksamkeit, solang mein Zimmermann Zeit für mich hat, deswegen habe ich mich noch nicht weiter darum gekümmert.

Als ich neulig in dem nun fast 5m hohen Raum stand, hab ich mich gefragt ob es nicht toll wäre wenn ich die Decke um einen Teil offen lasse. Auf der zweiten Ebene könnte ich ja meinen Arbeitsbereich einrichten, dass würde dem Raum mehr Licht geben und da sich darunter der Essbereich befinden soll, hält sich dort auch weiterhin keiner auf den man stört.
Das Feature wäre auf jedenfall cool, würde aber Raum verschwenden, nun wääge ich noch ab was mir besser gefallen würde. Dennoch bestelle ich 14 neue Balken ( für die andere Haushälfte gleich mit) um auf Nummer-Sicher zu gehen. Die ganze Balkenaktion wird um 650€ kosten, zuzüglich der Verlegeplatten und des Schüttguts.

Ich habe zwar finanziell einen Teilhaber, der sich an einigen Dingen beteiligt, aber jeder gesparte Cent ist natürlich ein Guter. Da ich momentan nicht nebenbei drinn wohnen muss und auch so arbeite wie es meine Zeit erlaubt, dürft ihr euch nicht wundern wenn ich einen Tag mal hier und einen Tag mal dort etwas mache. Die Hauptsache ist doch das man zum Ziel kommt ;)

Morgen wird es weiter gehen, da bin ich zwar allein, aber dann geht es dem restlichen Putz an den Kragen. Wenn ich drann denke, nehme ich euch mal Bilder vom Gelände auf. Ein Glück ist der restliche Teil des Hauses so gut in Schuss das es keiner groben Sanierung bedarf.

Auch das Recyclen der bereits vorhandenen Materialien macht mir ziemlich Spaß, ich find es gut das man alles immerwieder irgendwo verwenden kann. Selbst den Bauschutt von dem ich bereit bestimmt ne Tonne vor dem Haus liegen habe, eignet sich zum verfüllen der alten und unbrauchbaren Klärgrube am Nebengebäude.

Anbei nocheinmal ein Bild der zwei absolut maroden Balken, dem im Vordergrund hätte ich noch maximal ein Jahr gegeben, der andere war in Sachen Wandauflage nicht mehr vorhanden.
In der Werkstatt draußen fand ich unmengen Schädlingsbekämpfungsmittel, also war man sich der Sache auch bewusst. EVP 5,10 Mark der DDR, hat wohl nichts gebracht...



Sieht



so aus als wäre die Decke ursprünglich von unten sichtbar gewesen (also Balken und Fehlboden) - siehe Kalkfarbspuren. Könnte man natürlich wieder so machen wenn die neuen Balken und der neue Fehlboden das hergeben.

Wenn ich mir die Steckdose im Hintergrund so anschaue meine ich, dass es mit der DDR-Elektrik aus den 80ern nicht weit her sein dürfte... eher 50er, wenn überhaupt. Vielleicht auch nur optische Behübschung und neue Steckdosen.

Abgesehen davon ist DDR-Elektrik meistens außer im Bad und in der Küche nur 2-adrig und man hat heute auch nichts mehr davon.

Solltest du übrigens irgendwo noch intakte 3- oder 4-adrige DDR-Leitungen rauslösen wäre ich aus musealen Gründen daran interessiert, DDR-Kupfer-Leitungen findet man sehr selten!





Hi Kellergassenkatze,

elektrisch bin ich ja selbst vom Fach ;) und ja das sind Steckdosen aus den 50ern, der zweite Stock kam um 1957 drauf soweit ich das an den hinterlassenschaften ausmachen konnte. Die Kabelage an sich ist wirklich komplett in Kupfer ausgeführt, nur die Zuleitung zum Nebengebäude ist wohl in 4x16 Aluminium ausgeführt worden. Das was ich bisher rausgeholt habe waren nur die DDR Flachleitungen für Unterputzverlegung sowie moderne NYM Leitungen. Was da im 1. OG jetzt noch in den Wänden schlummert weiss ich nicht genau.

Ich hätte da auch noch diese alten Kupferleitungen die so seltsam verdreht in die Isolierung eingegossen sind. Kennst du bestimmt, lässt sich schrecklich absetzen der Kram...
Wenn ich was nettes für dich finden sollte, komm ich bestimmt drauf zurück ;)

Alles in Allem finde ich immer wieder alten Kram, besonders Landwirtschaftlichen Krempel. Wer also irgendwas sucht oder dergleichen, der kann es mich ja mal wissen lassen, ich schmeisse sehr ungern weg und freu mich wenn irgendjemand mit altem Zeug noch etwas anzufangen weiss. Unser Opa räumt aber nebenbei noch aus und ich wühle schon ständig in seinen Haufen herum, was Ihn wohl nicht sehr freut...
Aber er schmeißt einfach alles weg -.-

Also wer noch nen alten Verdampfertraktor hat und so, ich hab da erst eine Lampe zum vorglühen gefunden, altes Zimmermannswerkzeug und so weiter und sofort.

Der Mähbinder hier wäre auch noch zu haben :)



Dachte



ichs mir doch...

Meinst du mit Flachleitungen für UP-Verlegung diese Art Stegleitung oder die stabilere flache Mantelleitung? Wenn du noch was davon weggibst wäre ich an beidem interessiert! Und die gedrehte Leitung mit Spritzgussmantel (technisch gesehen ähnlich aufgebaut wie NYM, nur der Füller fehlt, dadurch entsteht diese Optik) ist auf alle Fälle interessant. Ich würde natürlich auch zumindest Kupferschrottpreis + Versand zahlen!

Das 4x16 Al könnte man ja auch nach aktueller VDE noch drin lassen, auch wenn PEN nach dem Hausanschluss nicht soooo schön ist.

Mich würde im Übrigen bei ordentlicher Verarbeitung klassische Nullung mehr stören als Aluleitungen. Ab und zu Schrauben nachziehen sollte man halt wenn noch alte Schalter und Steckdosen verbaut sind.





Anders als ich es von alten Häusern und Leuten gewohnt bin, ist die Elektroanlage jedenfalls nicht Sparfuchsig ausgelegt und solide gearbeitet. Die Alten Schalter und Steckdosen hau ich aber auf jedenfall raus. Ich hab nämlich keine Lust immer den Lichtschalter zu suchen, weil er in jedem Raum woanders hängt. Mal 1,10m mal 1,60 das gleiche bei den Steckdosen, da krieg ich die Kriese :D

Weiß nicht genau wie ich die Leitungen beschreiben soll, es sind nicht die wo zwischen den Leitern Platz ist um sie an die Wand zu nageln, es sind die robusteren wo die Leiter fein nebeneinander liegen. Ich verwende davon aber viel wieder, was genau ich dir da vermachen kann, kann ich dir erst sagen wenn ich einigermaßen fertig bin :/
Was mir dann quasi zu kurz war oder überschüssig, geb ich dann auch gern weg.

Willst du die Steckdosen auch haben? :D



Das



sind dann die die ich als Flachmantelleitung kenne. Freut mich wenn du bei etwaigen Resten an mich denkst!

Gegen die Steckdosen hätte ich auch nichts einzuwenden so lange sich der Versand in erträglichen Grenzen hält (sprich das keine Tonnen an Material werden).

Wenn du die Schalter nach unten versetzt, wie willst du da mit den alten Leitungen auskommen? Alte Schalterdose lassen, Deckel drauf und Leitung dort verlängern?

Was ich zur Schüttung noch erwähnen wollte: in Hochofenschlacke können unter Umständen allerhand Schwermetalle von der Verhüttung drin sein. Kann, aber muss nicht.





Ja so hatte ich mir das gedackt mit den Leitungen, aber mal sehen ob das überhaupt klappt. Andererseits kann ich die Kabel auch so unter dem Putz hervorholen und die ein oder andere Länge ließe sich dann wieder verwenden. Wird aber natürlich Verluste mit sich bringen.

Wegen der Schlacke habe ich mich schon belesen, hat mich natürlich nicht so gefreut. Viele raten einfach dazu das Zeug drinn zu lassen, solang es nicht Staub an die Raumluft abgeben kann. Das Zeug soll ja hier und da auch mal radioaktiv strahlen. Das überleg ich mir wohl nochmal genau mit der Schlacke...



Gibts



da eine innenarchitektonische Instanz mit Vetorecht die sich über zusätzliche Deckel beschweren könnte? Nur zur Vorsicht... und wenn da die alten eckigen DDR-UP-Dosen drin sind kriegst du auch keine passenden Deckel sondern kannst die Dosen mit tauschen.

Die Leitungen wiederverwenden geht - wenn sie noch in Ordnung sind - durchaus, auch wenn den Profis das zu viel Aufwand ist. Aber neue Leitungen kosten allemal erheblich mehr als man für Kabelschrott kriegt. Knapp über 4 Euro pro kg blankes Kupfer, wenn man da die Arbeitszeit für das Abschälen der Isolierung rechnet verstehe ich beim besten Willen nicht wie jemand freiwillig Kupfer klauen kann!





Die Dosen sind auch Wild gemixt, aber da ich ja eh den Putz entferne fliegen die Dosen halt mit raus, die sind ja auch nix, zerspringen wie Glas wenn sie mal eins auf die Mütze kriegen.

Zugedeckelt müsste ich ja drüber putzen um sie nicht zu sehen und ob das so funktioniert?

Bei uns klauen sie Kabel nur im Tagebau oder im Kieswerk und da wird die Leitung auch schonmal unter Spannung durchtrennt, absolut skrupellose Bande...

Heute hatte ich hier in meiner Wohnung einen Handwerker der die Wände verputzt hat weils hier auf der Tapete schimmelte.
Der hat gemeint ich könnte auch Gipshaftputz auf die Wände knallen und verputzen, das wäre für Laien auch super einfach, hat mir dann gleich mal gezeigt wies geht. Der hat hier ne 4m lange und 3m hohe Wand nur mit der Glättkelle und nem Rakel verputzt, nebenbei alles easy mit der Hand angemischt und ich muss sagen so rein optisch gefällt mir das ganz gut.

Was mich eben wurmt, ich hab keine ahnung wo genau ich an der wand nun meine ausgangshöhe für den Putz festlegen soll. Ich tendiere aber stark zur stelle wo das Fenster zugemauert wurde, denn dort war der alte Putz recht dünn.
Am ende kann es auch etwas uneben sein, das stört mich überhaupt nicht, gerade Wände sind was für Autisten finde ich ^^

Mit den Balken bin ich noch am planen, hab zwar ein Statikprogramm verwendet, lasse aber nochmal einen Statiker drüberschauen. Mein Zimmermann wollte nur 16x14er Balken nehmen, aber das Programm sagt 18x14 minimal und ich tendiere zu 20x14 das wäre die absolut sichere Variante. Die alten sind sogar 20x20 oO aber wie gesagt Sprungmaß 85cm (absolut unglaublich wie das gehalten hat ^^) und wir nehmen ja ein Sprungmaß von 65cm. Wenn wir noch enger zusammenrücken könnten wir auch einen kleineren Balken verwenden, bräuchten dann aber wohl einen mehr.



Also



zuputzen der Dosen ist auf keinen Fall akzeptabel, lösbare Verbindungen (Schraubklemmen, Wagoklemmen) müssen nach VDE 0100 zugänglich bleiben. Wenn du also nicht jemand auftreibst, der eine Presszange für Sechskantverbinder (für massive Leiter) hat und dann mit Schrumpfschlauch muffst kannst du die Aktion vergessen. Letzteres ist zulässig, sorgt beim nächsten Elektriker allerdings auch garantiert für schiefe Blicke wenn sich unterwegs plötzlich der Leitungstyp ändert.

Gipsputz ist in den Mengen für ein altes Haus mit unebenen Wänden vor allem eines - teuer. Ich plädiere da eindeutig für Kalkputz, baustellengemischt. Wir haben für 100 Euro ein gebrauchtes Monster von Mischmaschine (noch mit dem alten flachen Drehstromstecker, die sind in Österreich im Gegensatz zum ganzen restlichen Ausland noch nicht ganz verboten und wir haben die dazu passende Steckdose) gekauft und mit Sackkalk vom Lagerhaus und Sand per LKW geliefert selbst gemischt.





Ja ich tendiere nach reichlichem Lesen auch wieder stark zum Kalkputz.

Ich weiss garnicht was genau das ist, was ich da momentan von der Wand stämme. Fakt ist aber, das es jetzt nicht überall gut gehalten hat und das es teilweise wieder sehr fest ist. Farbton ist gräulich/weiß und ich meine das es den Lehmmörtel stark ausgetrocknet hat. Ich frage mich immer wieder wie soeine Bruchsteinwand hält, da sind ja ständig Hohlräume die nur mit kleinen Steinchen aufgefüllt sind usw.

Naja die Wände sind vom alten Putz befreit und die neuen Deckenbalken sind bestellt, jetzt wendet sich der Rückschritt wieder zum Fortschritt ;)