Alternative zu Titandioxid

24.04.2019 Anton



Hallo

Neuerdings hat Titandioxid schlechten Ruf bekommen, die Nanopartikel seien Krebserregend. Natürlich gilt das für Lebensmittel (orale Aufnahme), aber auch für die Lunge seien die Partikel gefährlich.

Dieses Pigment wird gerne in Leinölfarben verwendet, zwar kann man bei der Verarbeitung eine Atemschutzmaske tragen, aber trotzdem kann man nicht verhindern, dass man die Partikel irgendwie einatmet, auch beim späteren Abschleifen.

Könnte man stattdessen Marmormehl als Weißpigment für Leinölfarben verwenden? Angerieben oder nochmal fein Pulverisiert. Würde die Farbe überhaupt lange halten?

Vielleicht hat jemand vernünftige Tipps.

Danke



das ist nicht nano



Guten Morgen!
In Farben liegt Titandioxid nicht in der nano Form vor, da die Nano Partikel nicht oder kaum mehr weiß sind. Die Nano Form wird eher in der Kosmetik verwendet.



Weiß ist nicht gleich weiß



Vor den Staubpartikeln der Farbpigmente habe ich auch keine Angst, solange damit ganz behutsam damit umgegangen wird., z. B. beim Umfüllen oder Anmischen.
Farben selbst herstellen (anmischen), das geht freilich, aber dabei ist kaum eine gleichgute Qualität möglich. Freilich kommt es immer auf den genauen Verwendungszweck an.
Marmormehl und Leinölfirnis mischen, das geht freilich. Aber dabei kommt allenfalls ein Altweiß heraus, das im Denkmalbereich recht interessant wirkt. Titanweiß gibt es noch nicht so sehr lange, es ist aber in seiner leuchtkraft und Reinheit kaum zu übertreffen.



Zinkweiss



Wenn Sie kein Titandioxid verwenden möchten ist Zinkweiss eine alternative.