Abriß trotz Denkmalschutz




Wollten gern einen alten Hof kaufen,dieser ist in einem sehr schlechten Zustand, aber es wurde zum wiederholten Male
der Denkmalschutz bestätigt.(ist totaler Quatsch)
Die Besitzer möchten gerne verkaufen, aber unter diesen Bedingungen kauft halt Keiner.
Wie hoch sind die Strafen, wenn man trotz Denkmalschutz abreißt?



Erstens: Ihr wollt also nicht den Hof, sondern das Grundstück haben?



Oder wie kann man das interpretieren.

Zweitens: Warum ist Denkmalschutz totaler Quatsch? Habt Ihr Euch überhaupt einmal mit den Richtlinien und dem Zweck einer Unterschutzstellung vertraut gemacht?


Wer kein Denkmal haben möchte, der sollte eben auch ganz einfach keines erwerben.

Ich finde es ein Unding, daß ihr auch noch so ungeniert darüber grübelt, ob ein Abriß trotz Denkmalschutz evtl. nicht so teuer ist. Was ist das denn bitte für eine Einstellung?

Ihr solltet besser darüber nachdenken, wie man das Gebäude retten könnte und die Besitzer haben offenbar eine falsche Preisvorstellung! Da kann aber das Gebäude nichts dafür.

Viele Grüße
Achim Hecke



Schenkung!



So ist das manchmal, da hat man Eigentum(was auch verpflichtet), aber im Grunde nur ein Klotz am Bein ist.
Ist ja nicht ein Klotz, derer die es unter Denkmalschutz gestellt hat. (Den erhöhten Aufwand, die Kosten, den Ärger haben immer schön die anderen zu tragen!)
.
Kleine Geschichte dazu:

Eine mir bekannte Person stand vor dem ähnlichen Problem.
Nach 3 Jahren Diskutiererei, hatte sie die Schnauze voll, ging zum Notar/Anwalt und lies ein Schriftstück für die Schenkung der Ruine auf das Denkmalschutzamt vorbereiten.

Fazit:
1 Tag vor Schenkung/Übertragung beim Notar kam die Erlaubnis, die Ruine abzureißen.
Da das Denkmalschutzamt eine Behörde ist, die keine Schenkung abweisen darf, aber gleichzeitig sich selbst den Klotz nicht ans Bein hängen wollte, hatte sie den Denkmalschutz aufgehoben.



Preisliste



Ungenehmigter Abriss von Kulturdenkmälern:
In Thüringen heute im Sonderangebot für nur 500.000 € zu haben !
(Quelle : http://www.thueringen.de/denkmalpflege/pdf/gvbl.pdf )

(Regulärer Preis z.B. in Rheinland-Pfalz: 1 Mio €)

Viel Spaß dabei!

(oder vielleicht nochmal überlegen und doch den Bauplatz daneben kaufen)

Beste Grüße aus der Pfalz
Marc Sattel



Abriß



Hallo,

das teuerste ist nicht das Bußgeld (100.000,- €) sondern die Wiederaufbauverpflichtung.

Grüße





Hallo,

es ist vielleicht ein bisschen falsch rüber gekommen .
aber ich bin, was Denkmalschutz betrifft auf eurer Seite.
Bitte nicht falsch verstehen,aber das Gebäude ist in keinem sanierungswürdigem Zustand (von mehreren Fachleuten bestätigt), und trotzdem hält der "Denkmalschutzbeauftragte"
an seiner Meinung fest.
Das Grundstück mit dem Gebäude liegt in der Mitte eines Dorfes ist nicht erschlossen, kein Strom, kein Abwasser.
Es zerfällt von Jahr zu Jahr immer mehr.
Um dieses Grundstück baufähig zu machen, müssten mindestens 75.000 Euro Investiert werden.
Warum ist es denn nicht möglich ein neues Gebäude zu errichten(soll ja kein Einkaufszentrum werden), wenn die Sanierung doch noch viel kostspieliger ist und von Fachleuten/ Gutachtern als unwirtschaftlich bezeichnet wird.





Wenn der Konservator, der Begutachter also, aussagt, das dass Denkmal noch erhaltungswürdig ist, hat er auch geprüft, ob dieses Objekt noch unter Denkmal stehen sollte. Deine Frage nach der Wirtschaftlichkeit hat sich daher erübrigt. Es gibt halt mehr Werte auf dieser Welt. Wenn Jeder so denken würde wie du, hätten wir bald keine Altstädte,keine Haüser aus dem 16 Jahrhundert, keine Kultur, keine Geschichte nur Menschen, die WIRTSCHAFTKICH, sprich geldgeil sind.