Fachwerk.de - Mauerziegel spalten?
Guten Tag!
Ich möchte an einer Außenwand Ziegel vormauern. Ganze Ziegel sind des Zusammenhangs wegen zu dick. Wenn ich sie halbieren könnte, ginge es. Wie macht man das wirtschaftlich?
Ich gehe mal von alten Ziegeln aus, die ich noch beschaffen müßte. Die neuen Vormauersteine sind ja brutal hart.
Freundliche Grüße!
Volker
Volker | 04.02.11
... miete eine Diamant - Steintrennmaschine, die im Wasser läuft. Dann ist das fast so wie Butter schneiden.
Genau,
ich hab noch solch Teil zu verkaufen.
Grüße aus Schönebeck
[pubimg 24460]
anonymus | 04.02.11
Auf jedem Fall sollte bei der Verwendung von Altziegeln geprüft werden ob, welche und wie viel Salze in den Ziegel eingelagert sind.
Sonst könnte das ganze auch irgendwann so aussehen.
Grüße aus Schönebeck
[pubimg 22536]
anonymus | 05.02.11
Hallo,
Mauerziegel bis etwa Mz 150 spalten Sie mit dem Maurerhammer, es erfordert ein wenig Übung. Präzise Schnitte gibt es nur mit dem Steinschneider.
Wenn Sie Hochlochziegel zuschneiden, geht es auch mit einer Bandsäge.
Grüße
Ja
anonymus | 07.02.11
Gibt es alles, teilweise werden die Teile dann extra produziert, das kostet aber.
Ich würde in solchen Fällen immer alte Steine nehmen und diese aufschneiden.
Sieht einfach lebendiger aus.
Grüße aus Schönebeck
Ach ja.
Foto zeigt neues Mauerwerk aus Steinen aus einem Abbruch ohne weitere Reinigung.
[pubimg 22423]
anonymus | 07.02.11
Ich möchte an einer Außenwand Ziegel vormauern. Ganze Ziegel sind des Zusammenhangs wegen zu dick. Wenn ich sie halbieren könnte, ginge es. Wie macht man das wirtschaftlich?
Ich gehe mal von alten Ziegeln aus, die ich noch beschaffen müßte. Die neuen Vormauersteine sind ja brutal hart.
Freundliche Grüße!
Volker
Volker | 04.02.11
... miete eine Diamant - Steintrennmaschine, die im Wasser läuft. Dann ist das fast so wie Butter schneiden.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Jens Paulsen | 04.02.11
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Jens Paulsen | 04.02.11
Genau,
ich hab noch solch Teil zu verkaufen.
Grüße aus Schönebeck
[pubimg 24460]
anonymus | 04.02.11
Wenn...
...das Ganze nicht verputzt werden soll, kann es ihnen leicht passieren, daß sich Ihre noch nicht beschafften Ziegel als zuwenig frostfest erweisen könnten.
Da sich mit Sicherheit auch flachere Ziegelformate neu finden lassen, halte ich Ihr Vorhaben für fragwürdig, und würde raten, die vorhandene Baufreude eher anderswo am Objekt auszutoben.
Frohes Schaffen
Thomas
...das Ganze nicht verputzt werden soll, kann es ihnen leicht passieren, daß sich Ihre noch nicht beschafften Ziegel als zuwenig frostfest erweisen könnten.
Da sich mit Sicherheit auch flachere Ziegelformate neu finden lassen, halte ich Ihr Vorhaben für fragwürdig, und würde raten, die vorhandene Baufreude eher anderswo am Objekt auszutoben.
Frohes Schaffen
Thomas
Ziegel schneiden
Hallo Volker,
Um alte Ziegel sauber ins Fachwerk auszumauern mußten wir auch Ziegel schneiden. Eine alte Kreissäge war vorhanden und es wurde das Kreissägenblatt durch eine Diamandscheibe ersetzt. Geht gut, staubt aber etwas. Irgendwann hat die Säge wegen dem Staub den Geist aufgegeben. Aber ein alter Motor der die Nachfolge angetreten hat, macht dafür jetzt die gleiche Arbeit.
Wir haben auch alte Biberschwänze (Ton) als Fußboden verlegt, da wurde wirklich Arbeit geleistet und es hat gut funktioniert
Halt eine Lösung wenn ein richtiger Steinschneider nicht greifbar ist.
Gruss
Heinz-Josef
Hallo Volker,
Um alte Ziegel sauber ins Fachwerk auszumauern mußten wir auch Ziegel schneiden. Eine alte Kreissäge war vorhanden und es wurde das Kreissägenblatt durch eine Diamandscheibe ersetzt. Geht gut, staubt aber etwas. Irgendwann hat die Säge wegen dem Staub den Geist aufgegeben. Aber ein alter Motor der die Nachfolge angetreten hat, macht dafür jetzt die gleiche Arbeit.
Wir haben auch alte Biberschwänze (Ton) als Fußboden verlegt, da wurde wirklich Arbeit geleistet und es hat gut funktioniert
Halt eine Lösung wenn ein richtiger Steinschneider nicht greifbar ist.
Gruss
Heinz-Josef
Auf jedem Fall sollte bei der Verwendung von Altziegeln geprüft werden ob, welche und wie viel Salze in den Ziegel eingelagert sind.
Sonst könnte das ganze auch irgendwann so aussehen.
Grüße aus Schönebeck
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anonymus | 05.02.11
Hallo,
Mauerziegel bis etwa Mz 150 spalten Sie mit dem Maurerhammer, es erfordert ein wenig Übung. Präzise Schnitte gibt es nur mit dem Steinschneider.
Wenn Sie Hochlochziegel zuschneiden, geht es auch mit einer Bandsäge.
Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 05.02.11
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Vormauern
Danke für die Hinweise!
Natürlich kann man nicht jeden Stein nehmen. Ich würde etwas suchen, was mal als Sichtmauerwerk verbaut war.
Weiß jemand, was die Leute heute mit den vielen gewöhnlichen Ziegeln anfangen, die überall als alt verkauft werden? Die meisten sind sicherlich nicht als Sichtmauerwewrk tauglich.
Wenn man z. B. an die großen Gutsscheunen im Norden denkt oder ähnliche Bauwerke der zweiten Kaiserzeit, dann wird ja auch nur der äußerste Stein Vormauergüte haben, und der meiste teil der Mauer dafür nicht verwendbar sein?
Volker | 06.02.11
Danke für die Hinweise!
Natürlich kann man nicht jeden Stein nehmen. Ich würde etwas suchen, was mal als Sichtmauerwerk verbaut war.
Weiß jemand, was die Leute heute mit den vielen gewöhnlichen Ziegeln anfangen, die überall als alt verkauft werden? Die meisten sind sicherlich nicht als Sichtmauerwewrk tauglich.
Wenn man z. B. an die großen Gutsscheunen im Norden denkt oder ähnliche Bauwerke der zweiten Kaiserzeit, dann wird ja auch nur der äußerste Stein Vormauergüte haben, und der meiste teil der Mauer dafür nicht verwendbar sein?
Volker | 06.02.11
Genau die Ziegel...
...sind aber eben auch härter, weil höher gebrannt. Und vermutlich nicht billiger als neue, flachere Klinker, die ohne das ganze Tamtam verbaut werden könnten.
Grüße
Th.
...sind aber eben auch härter, weil höher gebrannt. Und vermutlich nicht billiger als neue, flachere Klinker, die ohne das ganze Tamtam verbaut werden könnten.
Grüße
Th.
Kein Dünnformat
Zur Verdeutlichung:
Die Ziegel sollen nicht flacher, sondern schmäler werden. D.h. sie müßten eine Wandstärke von knapp 6 cm haben.
Sowas gibt's?
Volker | 07.02.11
Zur Verdeutlichung:
Die Ziegel sollen nicht flacher, sondern schmäler werden. D.h. sie müßten eine Wandstärke von knapp 6 cm haben.
Sowas gibt's?
Volker | 07.02.11
Ja
anonymus | 07.02.11
"Gibts das auch bunt"?
Da bei uns vermutlich ähnliches ansteht: Gibts solche schmalen Steine auch in "bunt"? Also nicht einheitlich-Neubau-like-rot, sondern wie bei alten Klinkern unterschiedlich? Freu' mich über Tipps wie wir die bekommen :-)
Da bei uns vermutlich ähnliches ansteht: Gibts solche schmalen Steine auch in "bunt"? Also nicht einheitlich-Neubau-like-rot, sondern wie bei alten Klinkern unterschiedlich? Freu' mich über Tipps wie wir die bekommen :-)
Gibt es alles, teilweise werden die Teile dann extra produziert, das kostet aber.
Ich würde in solchen Fällen immer alte Steine nehmen und diese aufschneiden.
Sieht einfach lebendiger aus.
Grüße aus Schönebeck
Ach ja.
Foto zeigt neues Mauerwerk aus Steinen aus einem Abbruch ohne weitere Reinigung.
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anonymus | 07.02.11
bleib beim achtelmeter,
hallo Volker,
bei 6 cm Wand wird das gepappe eher was für den Fliesenleger wie für den Maurer, wie hoch wird das ganze, kannst Du einbinden??
Grüße Martin
hallo Volker,
bei 6 cm Wand wird das gepappe eher was für den Fliesenleger wie für den Maurer, wie hoch wird das ganze, kannst Du einbinden??
Grüße Martin
der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können,
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Pfister Bausanierung GmbH | Martin Pfister Maurermeister & Restaurator d.H. | 08.02.11
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Sockel
Höhe ist nur ein halber Meter. Es geht um einen Sockel eines neuzeitlichen Hauses, wo er (wie üblich) stark zurückspringt. Das sieht unmöglich aus.
Volker | 08.02.11
Höhe ist nur ein halber Meter. Es geht um einen Sockel eines neuzeitlichen Hauses, wo er (wie üblich) stark zurückspringt. Das sieht unmöglich aus.
Volker | 08.02.11
Sockelsteine
Lassen Sie lieber die Finger von dieser Art Verkleidung.
Die Steine frieren Ihnen in ein paar Jahren ab und der Sockelbereich wird vernässen.
Viele Grüße
Lassen Sie lieber die Finger von dieser Art Verkleidung.
Die Steine frieren Ihnen in ein paar Jahren ab und der Sockelbereich wird vernässen.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 08.02.11
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 08.02.11
Gegenvorschlag?
Nun, Herr Böttcher, und was macht man denn?
Die Steine sollten auf einem entsprechenden Beton-"Fundament" ruhen und mit Mörtelfuge vor die Wand gesetzt werden. Das kann doch nicht so verkehrt sein?
Volker | 08.02.11
Nun, Herr Böttcher, und was macht man denn?
Die Steine sollten auf einem entsprechenden Beton-"Fundament" ruhen und mit Mörtelfuge vor die Wand gesetzt werden. Das kann doch nicht so verkehrt sein?
Volker | 08.02.11
Sockelverkleidung
Ihre Sockelverkleidung liegt im Spritzwasserbereich.
Keine Mörtelfuge ist wasserdicht, die Fugen und die Steine werden auffrieren. Im Sommer kommt es zum Feuchtestau dahinter, durch die Risse werden kapillar erhebliche Wassermengen durch die Fugen gezogen, trocknen aber nur schlecht wieder aus. Wenn Sie zwar frostsichere, aber hoch kapillare Vollziegel verwenden, verschlimmern Sie diesen Effekt noch. Vom möglichen Salzgehalt alter Ziegel will ich gar nicht erst anfangen.
Je nach Beschaffenheit des jetzigen Sockels wird der auch von der Feuchte in Mitleidenschaft gezogen, er kann nämlich nicht mehr abtrocknen.
Viele Grüße
Ihre Sockelverkleidung liegt im Spritzwasserbereich.
Keine Mörtelfuge ist wasserdicht, die Fugen und die Steine werden auffrieren. Im Sommer kommt es zum Feuchtestau dahinter, durch die Risse werden kapillar erhebliche Wassermengen durch die Fugen gezogen, trocknen aber nur schlecht wieder aus. Wenn Sie zwar frostsichere, aber hoch kapillare Vollziegel verwenden, verschlimmern Sie diesen Effekt noch. Vom möglichen Salzgehalt alter Ziegel will ich gar nicht erst anfangen.
Je nach Beschaffenheit des jetzigen Sockels wird der auch von der Feuchte in Mitleidenschaft gezogen, er kann nämlich nicht mehr abtrocknen.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 08.02.11
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 08.02.11
learning by thoing
Sers Volker,
grundsätzlich teile ich mit den jetzigen Infos, die Aussagen von Hr. Böttcher, Spritzwasserbereich hast Du üblicherweise nur an der
Wetterseite und bei befestigten Untergrund am Anschluss,
schau Dir mal an wo überhaupt Wasser hinspritzt, kommt wegen
Dachvorsprüngen überhaupt Wasser an den Sockel, der Anpapp-
mörtel ist grundsätzlich dichter wie die diffusionsoffenen Ziegel,
da wird es absaufen, respektive wünderschöne Salzausblühungen geben, mit einer Hydrophobierung auf dem Mauerwerk wird es einige Zeit funktionieren, falls wirklich Wasser an den Sockel kommt, sollte Dir klar sein, dass dieser gewartet werden muss, geschätzte Lebensdauer mit Deiner
Ausführung ca. 3 - 5 Jahre, gutes gelingen, Grüße Martin
Sers Volker,
grundsätzlich teile ich mit den jetzigen Infos, die Aussagen von Hr. Böttcher, Spritzwasserbereich hast Du üblicherweise nur an der
Wetterseite und bei befestigten Untergrund am Anschluss,
schau Dir mal an wo überhaupt Wasser hinspritzt, kommt wegen
Dachvorsprüngen überhaupt Wasser an den Sockel, der Anpapp-
mörtel ist grundsätzlich dichter wie die diffusionsoffenen Ziegel,
da wird es absaufen, respektive wünderschöne Salzausblühungen geben, mit einer Hydrophobierung auf dem Mauerwerk wird es einige Zeit funktionieren, falls wirklich Wasser an den Sockel kommt, sollte Dir klar sein, dass dieser gewartet werden muss, geschätzte Lebensdauer mit Deiner
Ausführung ca. 3 - 5 Jahre, gutes gelingen, Grüße Martin
der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können,
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Pfister Bausanierung GmbH | Martin Pfister Maurermeister & Restaurator d.H. | 10.02.11
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Pfister Bausanierung GmbH | Martin Pfister Maurermeister & Restaurator d.H. | 10.02.11