Traufdetail bei Aufsparrendämmung

Ich plane gerade die Dämmung unseres Daches, am liebsten wäre mir eine Aufsparrendämmung (Dachschalung, Pavatex 16 cm, 2 cm Unterdachplatte; Konterlattung, Lattung, Ziegel).

Gespräche mit dem Denkmalamt, signalisierten Zustimmung, falls ich ein hübsches Traufdetail hinbekomme. Aber mir fällt dazu nicht wirklich etwas hübsches ein ;-(

Der Bestand besteht aus einem Aufschiebling ca. 40 Grad (Dachneigung ca. 50 Grad). Die Traufe selbst ist durch ein teilweise profiliertes Traufbrett geschützt ca. 45 Grad. Das Traufbrett wurde dem schrägen Dach angepasst und ist zwischen 20 und 45 cm breit.

Das soll dann wieder so ähnlich aussehen.

Hat vielleicht jemand eine Idee ?
Eine gute Planung macht die Ausführung leichter.
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Ingenieurbüro Bartenschlager & Jung | | 20.10.09

Traufdetail


Hallo,

die Anbieter solcher "exotischen" Lösungen haben dafür meistens vorgefertigte Details in ihren Planerunterlagen parat. Für die würde ich allerdings meine Finger als Architekt nicht verbrennen, obwohl ich weiß, daß viel Sorgfalt in die Ausarbeitung der Details geflossen ist.
Auf eines will ich aber aufmerksam machen: Wie wird eigentlich der ganze Klumpatsch gegen Abrutschen gesichert ?
Und wie gegen Windsog ? Bei der angedachten Aufbaustärke würde ich einen Anwendungsberater des Herstellers kommen lassen, der festlegt, welche Verbindungsmittel wie reinzubringen sind.

Grüße vom Niederrhein
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | | 20.10.09


Vielen dank für die Antwort.

Leider haben die Anbieter nur eine Standardlösung im Angebot, - ohne Traufbrett, wenn ich diese etwas umgestalte, dann erhalte ich eine "Traufplatte" - einfach häßlich, wie ich finde.

Das Problem Abrutschen/ Windsog werde ich entsprechend Bemessen, solche Probleme sind mein beruflicher Alltag ;-) aber mit der Optik quäle ich mich ...

Ich überlege gerade ein 2-teiliges Traufbrett zu entwerfen, die Befestigung wird dann etwas komplizerter, aber es ist dann optisch nicht so wuchtig, oder vielleicht wäre eine starke Profilierung der richtige Weg. Hm
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Ingenieurbüro Bartenschlager & Jung | | 20.10.09