Fachwerk.de - Festbrennstoffkessel und Gastherme Wärmespeicher zwingend erforderlich?
Bei der Gastherme will er eine Kombitherme mit 50l WW- Speicher einbauen. Der Mehrbedarf an WW wird dann über den Durchlauferhitzer realisiert. Funktioniert diese Art der WW- Bereitung in einem 4 Personen Haushalt oder sollte man lieber den guten alten WW- Speicher mit 200l weiter nutzen?
Bauschaum und Silicon rettet die Nation!!
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Hensel | 13.10.10
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Hensel | 13.10.10
Ein paar Infos...
Hallo Hensel,
zunächst einmal ist richtig, dass man bei einer Holzfeuerung, die Wasser erwärmen soll, zwingend einen Speicher braucht. Der sollte so gross sein, dass die ganze im Holz befindliche Wärmeenergie aufgenommen werden kann, also nicht zu klein wählen! Das hat Dein Heizungsbauer schon sehr richtig bemerkt!
Was den Wirkungsgrad der Gastherme angeht, so wird er einerseits durch den Wärmeverlust des Speichers vermindert, andererseits aber dadurch vergrößert, dass die Gastherme nur noch wenige Mal am Tag anspringen muss und dann lange durchlaufen kann. Dadurch werden die Verluste durch das Takten vermindert. Die Wärmeverluste des Speichers kann man durch eine gute Isolierung in die Bedeutungslosigkeit drücken. Dazu reicht die vom Hersteller vorgesehene Isolierung in der Regel nicht aus.
Bei einem Kaminofen mit Wassertaschen braucht man auch einen Speicher. Wo sollte sonst die ganze Heizenergie hin? Den Abbrand des Holzes kann man ja nicht einfach regeln oder ganz abschalten!
Eine Gastherme mit Kombispeicher ist sicher zunächst einmal eine preiswerte und platzsparende Lösung. Wenn Du nur sehr selten mehr als 50l Warmwasser am Stück brauchst, ist es auch ökonomisch eine gute Lösung. Wenn aber in der Hauptsache gebadet wird und man dazu immer 200l am Stück braucht, dann sollte man auch den WW-Speicher mindestens so gross wählen. Also Gewohnheiten checken.
Viel mehr Infos bekommst Du unter www.haustechnikdialog.de.
Viele Grüße
Wolfgang
Wolfgang Mües | 13.10.10
Hallo Hensel,
zunächst einmal ist richtig, dass man bei einer Holzfeuerung, die Wasser erwärmen soll, zwingend einen Speicher braucht. Der sollte so gross sein, dass die ganze im Holz befindliche Wärmeenergie aufgenommen werden kann, also nicht zu klein wählen! Das hat Dein Heizungsbauer schon sehr richtig bemerkt!
Was den Wirkungsgrad der Gastherme angeht, so wird er einerseits durch den Wärmeverlust des Speichers vermindert, andererseits aber dadurch vergrößert, dass die Gastherme nur noch wenige Mal am Tag anspringen muss und dann lange durchlaufen kann. Dadurch werden die Verluste durch das Takten vermindert. Die Wärmeverluste des Speichers kann man durch eine gute Isolierung in die Bedeutungslosigkeit drücken. Dazu reicht die vom Hersteller vorgesehene Isolierung in der Regel nicht aus.
Bei einem Kaminofen mit Wassertaschen braucht man auch einen Speicher. Wo sollte sonst die ganze Heizenergie hin? Den Abbrand des Holzes kann man ja nicht einfach regeln oder ganz abschalten!
Eine Gastherme mit Kombispeicher ist sicher zunächst einmal eine preiswerte und platzsparende Lösung. Wenn Du nur sehr selten mehr als 50l Warmwasser am Stück brauchst, ist es auch ökonomisch eine gute Lösung. Wenn aber in der Hauptsache gebadet wird und man dazu immer 200l am Stück braucht, dann sollte man auch den WW-Speicher mindestens so gross wählen. Also Gewohnheiten checken.
Viel mehr Infos bekommst Du unter www.haustechnikdialog.de.
Viele Grüße
Wolfgang
Wolfgang Mües | 13.10.10