Fachwerk.de - Was für Boden ins Bad??
Stehe momentan vor einem Problem. Als Mieter eines Fachwerkhauses möchten wir einen kleinen Raum, welcher sich neben einem kleinen Bad befindet, als Wannenraum umgestalten.
(Dort soll eine Füßchenwanne aufgestellt werden)
Jetzt stellt sich die Frage nach dem Boden!
Momentan liegen dort Teppichplatten auf verschraubten Spanplatten!!
Wir hätten gern einen Holzboden, wissen aber, dass Laminat auf Grund der Feuchtigkeit nicht in Frage kommt!
Echtholz (versiegelt) sollte jedoch kein Problem sein, oder??
Ich frag mich nur, ob ich die Spanplatten rausschrauben soll/muss und was mich darunter erwartet??
Oder könnte man Dielen auf die Spanplatten schrauben??
Die Fläche hat etwa 1,80m x 4m.
Was würdet ihr empfehlen??
Gruß S.R
Badezimmerboden
Laminat ist kein Holz sondern Kunststoff!!!
Ein Dielenboden im Bad ist schön und machbar, aber bitte nicht versigeln sondern mit Fußbodenhartöl behandeln, damit evtl. doch einmal eindringendes Wasser wieder problemlos ausdünsten kann.
Die Spanplatten würde ich entfernen. Was sagt der Vermieter dazu? Es muß beachtet werden, dass, wenn unter den Spanplatten der alte Dielenboden entfernt wurde oder sehr stark geschädigt ist, muß unter den neuen Dielen eine 2. Lage verlegt werden oder die neuen Dielen müssen aus statischen Gründen durchgenagelt werden.
Laminat ist kein Holz sondern Kunststoff!!!
Ein Dielenboden im Bad ist schön und machbar, aber bitte nicht versigeln sondern mit Fußbodenhartöl behandeln, damit evtl. doch einmal eindringendes Wasser wieder problemlos ausdünsten kann.
Die Spanplatten würde ich entfernen. Was sagt der Vermieter dazu? Es muß beachtet werden, dass, wenn unter den Spanplatten der alte Dielenboden entfernt wurde oder sehr stark geschädigt ist, muß unter den neuen Dielen eine 2. Lage verlegt werden oder die neuen Dielen müssen aus statischen Gründen durchgenagelt werden.
Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 13.09.04
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Der Vermieter gibt grünes Licht!!
Ich weiß halt nicht, was mich unter den Spanplatten erwartet?
Wenn ich ehrlich sein soll, hab ich deine Ausführungen auch noch nicht ganz verstanden. Was heisst durchgenagelt werden?? Ich denke doch, dass die Platten jetzt ja auch in irgendetwas geschraubt sind, und nicht bloß in die Fachwerkbalken? Da wär glaub ich auch die Tragfähigkeit nich so doll, oder??
Auf jeden Fall wird eine volle Füßchenwanne gut wiegen, und wir wollten mit dieser dann nicht in der darunter befindlichen Garage landen. ;-)
Wäre nett, wenn du mir das mit dem "doppelten" Dielenboden nochmal erklären würdest!
Danke!
Gruß Sven
@ Sven
Ist nicht so ganz leicht zu erklären. Ich gehe natürlich davon aus, dass irgendwo Deckenbalken vorhanden sind. Ob diese die Badewanne tragen können, kann ich natürlich nicht so einfach beantworten. In jedem Falle ist es aber gut zu wissen, wie die Decke sich aufbaut, um nicht doch eines Tages noch mit samt Wanne in der Garage zu landen. Vor dieser Erfahrung würde Euch natürlich eine nicht angetastete Spanplatte, bei nicht erkannter mangelhafter Tragfähigkeit der Decke auch nicht bewahren.
Also am besten raus mit dem Zeug, dann kann man vielleicht zur kalten Garage auch noch eine Dämmung einbauen.
Wenn der vorhandene Bodenaufbau dann bekannt ist, macht man sich Gedanken, wie der neue aufzubauen ist.
Wenn ich vom 'Durchnageln' spreche, meine ich, dass die Dielen auf jedem Balken mit 2 Nägeln von oben genagelt werden müssen. Nicht etwa durch eine Spax in die Feder. Die Nägel werden dann zwar versenkt und verkittet, der Kitt bleibt aber sichtbar . Und das ist natürlich nicht jedermanns Geschmack. Daher der Gedanke den Boden in 2 Lagen zu verlegen. Den unteren für die Statik, den oberen für die Optik.
Du darfst mich natürlich auch gerne anrufen. Alle Infos in meinem Profil.
Gruß Fred
Ist nicht so ganz leicht zu erklären. Ich gehe natürlich davon aus, dass irgendwo Deckenbalken vorhanden sind. Ob diese die Badewanne tragen können, kann ich natürlich nicht so einfach beantworten. In jedem Falle ist es aber gut zu wissen, wie die Decke sich aufbaut, um nicht doch eines Tages noch mit samt Wanne in der Garage zu landen. Vor dieser Erfahrung würde Euch natürlich eine nicht angetastete Spanplatte, bei nicht erkannter mangelhafter Tragfähigkeit der Decke auch nicht bewahren.
Also am besten raus mit dem Zeug, dann kann man vielleicht zur kalten Garage auch noch eine Dämmung einbauen.
Wenn der vorhandene Bodenaufbau dann bekannt ist, macht man sich Gedanken, wie der neue aufzubauen ist.
Wenn ich vom 'Durchnageln' spreche, meine ich, dass die Dielen auf jedem Balken mit 2 Nägeln von oben genagelt werden müssen. Nicht etwa durch eine Spax in die Feder. Die Nägel werden dann zwar versenkt und verkittet, der Kitt bleibt aber sichtbar . Und das ist natürlich nicht jedermanns Geschmack. Daher der Gedanke den Boden in 2 Lagen zu verlegen. Den unteren für die Statik, den oberen für die Optik.
Du darfst mich natürlich auch gerne anrufen. Alle Infos in meinem Profil.
Gruß Fred
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 13.09.04
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holzboden im Bad ok - aber im Fachwerkhaus??
Hallo Sven Roolfs,
ich würde mir grundlegend überlegen, ob ein Dielenboden, der auf Spanplatten befestigt wird, das richtige ist für einen nassraum. Spanplatten sind von natur aus sehr wasseranfällig und neigen zu erheblichen Quellverhalten (ausser Feuchtraumspanplatten). Nehmen wir an Du verlegst Dein Dielenboden auf die Spanplatten, Wasser dringt durch die Fugen der Dielen in Die Spanplatte hinein und dann gute Nacht.
Ich glaube besser wäre ein Trockenestrich mit Dämmung, darauf gefliest, und wenn du Holz im Bad haben möchtest, dann kannst Du Dir Vorleger aus Holzlatten ins Bad legen.
Trockenestrichelemente haben auch noch eine günstige Eigenschafte zur Verteilung der Druckbelastung.
Gruss
David Hartmann | 14.09.04
Hallo Sven Roolfs,
ich würde mir grundlegend überlegen, ob ein Dielenboden, der auf Spanplatten befestigt wird, das richtige ist für einen nassraum. Spanplatten sind von natur aus sehr wasseranfällig und neigen zu erheblichen Quellverhalten (ausser Feuchtraumspanplatten). Nehmen wir an Du verlegst Dein Dielenboden auf die Spanplatten, Wasser dringt durch die Fugen der Dielen in Die Spanplatte hinein und dann gute Nacht.
Ich glaube besser wäre ein Trockenestrich mit Dämmung, darauf gefliest, und wenn du Holz im Bad haben möchtest, dann kannst Du Dir Vorleger aus Holzlatten ins Bad legen.
Trockenestrichelemente haben auch noch eine günstige Eigenschafte zur Verteilung der Druckbelastung.
Gruss
David Hartmann | 14.09.04
Warum nicht im Fachwerkhaus?
Die Spanplatte hat natürlich nichts mit dem Fachwerkhaus zu tun, sondern ist ein Überbleibsel einer schlechten früheren Sanierung.
Interessant ist der geplante neue Deckenaufbau um eine Aussage über die Funktionalität des Dielenbodens im Badezimmer treffen zu können.
Gruß Fred Heim
Die Spanplatte hat natürlich nichts mit dem Fachwerkhaus zu tun, sondern ist ein Überbleibsel einer schlechten früheren Sanierung.
Interessant ist der geplante neue Deckenaufbau um eine Aussage über die Funktionalität des Dielenbodens im Badezimmer treffen zu können.
Gruß Fred Heim
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 15.09.04
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Linoleum
Wir hattten ein ähnliches Problem, Holzunterbau nicht besonders tragfähig, Holz arbeit mit Feuchtigkeitsschwankungen immer. Wir haben uns zu folgendem Aufbau entschieden: Druckfeste Schüttung (bitumierte Hanffasern)- Trockenestrichelemente(schwimmend) - gespachtelt - Natur Linoleum. Das reisst nicht, wie alle Fliesenbeläge die ich bisher auf einem ähnlichen Unterbau gesehen habe. Das ist dicht aber leider nicht ganz billig aber sehr schön
Stefan | 15.09.04
Wir hattten ein ähnliches Problem, Holzunterbau nicht besonders tragfähig, Holz arbeit mit Feuchtigkeitsschwankungen immer. Wir haben uns zu folgendem Aufbau entschieden: Druckfeste Schüttung (bitumierte Hanffasern)- Trockenestrichelemente(schwimmend) - gespachtelt - Natur Linoleum. Das reisst nicht, wie alle Fliesenbeläge die ich bisher auf einem ähnlichen Unterbau gesehen habe. Das ist dicht aber leider nicht ganz billig aber sehr schön
Stefan | 15.09.04
Puh...ich seh schon, das wird nich sooo einfach!
Naja, ich werd mir mal Gedanken machen. Wenn ich erst alles rausreißen muss, um da Holzboden reinzukriegen, dann macht das keinen Sinn. (Im Moment)
Ich halt Euch aber auf dem laufenden...
Gruß Sven
Badboden
Lieber Sven
Wir haben bei unserem Bad, wie auch bereits von Stefan empfohlen,einen Boden aus Linoleum verlegt.
Vorteile:
1. Fußwarm
2. Flexibel auch bei Untergrundbewegungen
3. preiswert
4. keine wasseraufnehmende Fugen
5. Angenehme warme Farbpigmente
Kann ich auch nach 15 Jahren nur empfehlen.
Gruß
Lutz Parisek
Lieber SvenWir haben bei unserem Bad, wie auch bereits von Stefan empfohlen,einen Boden aus Linoleum verlegt.
Vorteile:
1. Fußwarm
2. Flexibel auch bei Untergrundbewegungen
3. preiswert
4. keine wasseraufnehmende Fugen
5. Angenehme warme Farbpigmente
Kann ich auch nach 15 Jahren nur empfehlen.
Gruß
Lutz Parisek
Mutabor
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PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 19.09.04
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PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 19.09.04