Fachwerk.de - Trittschall/ Luftschall nachträglich mindern?
seit einiger Zeit wohnt über mir eine Familie mit Kindern. Über mir ist eine Dachgeschosswohnung, die hat 2 Kinderzimmer. Eins davon liegt über meinem Schlafzimmer und eins über meinem Wohnzimmer. Toll, ne...!?!? Die Kinder sind klein und springen viel in der Wohnung herum. Die Trittschalldämmung ist miserabel. Manchmal hat man stundenlang keine Ruhe, eine Einigung mit den Mietern auf gewisse Ruhezeiten ist leider nicht möglich gewesen. Eine nachträgliche Verbesserung der Trittschalldämmung ist leider nicht möglich.
Deshalb meine Frage - gibt es eine Möglichkeit, den nach unten abgegebenen Luftschall zu mindern? Zum Beispiel durch eine Zwischendecke mit Schaumfüllung? Ich habe 3m hohe Räume und könnte noch 20 bis 30 cm opfern. Hat damit jemand Erfahrung, kann mir sagen, ob so etwas nützen würde und was man da am besten verwendet? Wenn es eine Lösung geben sollte, mit wieviel €/m² muss man kalkulieren?
Vielen Dank für eure Hilfe!
Viele Grüße,
André
Das Leben verstehen kann man nur rückwärts, leben muss man aber vorwärts.
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André Hederer | 06.11.05
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André Hederer | 06.11.05
nachträglicher Trittschallschutz
von unten hat leider nur begrenzte Wirkung. Wirksamer wäre ein Trittschallschutz von oben.
Dennoch: wenn Sie 3 m haben, können Sie eine Unterdecke auf Federschienen abhängen, 2 mal 12,5 mm Gipskarton und den Hohlraum mit Steinwolle bedämpfen.
KNAUF und RIGIPS bieten Systemlösungen an. Googeln Sie mal ein wenig !
Gutes Gelingen
Dietmar Beckmann
von unten hat leider nur begrenzte Wirkung. Wirksamer wäre ein Trittschallschutz von oben.
Dennoch: wenn Sie 3 m haben, können Sie eine Unterdecke auf Federschienen abhängen, 2 mal 12,5 mm Gipskarton und den Hohlraum mit Steinwolle bedämpfen.
KNAUF und RIGIPS bieten Systemlösungen an. Googeln Sie mal ein wenig !
Gutes Gelingen
Dietmar Beckmann
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 06.11.05
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Der Schallschutz hängt stark von
der Masse/Dichte des Dämmmaterials zusammen. Es wird also vielleicht auch garnicht gelingen von unten entsprechend gut zu dämmen, da dann viel schweres Material von unten befestigt werden müsste. Es wird im Zweifelsfall ein teures Vergnügen, das nicht den erwünschten Nutzen bringt!?
mfg
der Masse/Dichte des Dämmmaterials zusammen. Es wird also vielleicht auch garnicht gelingen von unten entsprechend gut zu dämmen, da dann viel schweres Material von unten befestigt werden müsste. Es wird im Zweifelsfall ein teures Vergnügen, das nicht den erwünschten Nutzen bringt!?
mfg
Der Luftschallschutz
hängt natürlich nicht ausschließlich von der Masse ab. Dies ist nur eine Möglichkeit. Wie Dietmar Beckmann schreibt ist eine Verbesserung über eine abgehängte Decke sicherlich erreichbar. (Den Preis bitte über ein Angebot bei einem örtlichen Handwerker anfragen)
Den Trittschall werden sie allerdings so nicht in den Griff bekommen, da hier die Schallnebenwege über die Wände (massiv?) eine große Rolle spielen.
hängt natürlich nicht ausschließlich von der Masse ab. Dies ist nur eine Möglichkeit. Wie Dietmar Beckmann schreibt ist eine Verbesserung über eine abgehängte Decke sicherlich erreichbar. (Den Preis bitte über ein Angebot bei einem örtlichen Handwerker anfragen)
Den Trittschall werden sie allerdings so nicht in den Griff bekommen, da hier die Schallnebenwege über die Wände (massiv?) eine große Rolle spielen.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 07.11.05
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 07.11.05
Mauerwerk
Hallo,
erstmal vielen Dank für die nützlichen Tips!
Bei meiner Wohnung handelt es sich um massives Mauerwerk, ich wohne im letzen Obergeschoss vor dem Dach. Die Etage über mir ist ein ausgebauter Dachboden, also sicherlich ein Boden / Decke aus Holzbalken.
Die Weiterleitung des Schalls/ der Schwingungen über das Mauerwerk ist sicherlich in Betracht zu ziehen, wenn die Kinder rumspringen, wackelt manchmal sogar mein Fussboden. Klar, dass dann ein Schallschutz von oben wenig Sinn macht.
Viele Grüße,
André Hederer
Hallo,
erstmal vielen Dank für die nützlichen Tips!
Bei meiner Wohnung handelt es sich um massives Mauerwerk, ich wohne im letzen Obergeschoss vor dem Dach. Die Etage über mir ist ein ausgebauter Dachboden, also sicherlich ein Boden / Decke aus Holzbalken.
Die Weiterleitung des Schalls/ der Schwingungen über das Mauerwerk ist sicherlich in Betracht zu ziehen, wenn die Kinder rumspringen, wackelt manchmal sogar mein Fussboden. Klar, dass dann ein Schallschutz von oben wenig Sinn macht.
Viele Grüße,
André Hederer
Das Leben verstehen kann man nur rückwärts, leben muss man aber vorwärts.
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André Hederer | 07.11.05
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André Hederer | 07.11.05
Holzbalkendecke
Es wäre zu klären, ob die letzte Decke (über Ihnen diese) hohlraumfrei ausgebildet wurde bzw. ist. Eine Verbesserung der Schallübertragung durch hohlraumfreies Ausblasen ist möglich. Trotzdem muß unterschieden werden in Luftschall und Körperschall. Dies haben aber die Vorredner bereits erörtert.
Jetzt gibt es aber noch die Möglichkeit, da bei einer Holzbalkenkonstruktion eine komplette Beseitigung der Schallübertragung nicht möglich ist, daß diese Verbesserung mittels abgehängter und auch seitlich angebrachter Schwingelemente zur Schallentkopplung als abgehängte Variante (so wie Sie es bereits im Kopf haben) einer Lösungsvariante entgegen käme. Trotzdem hängt die Situation immer von Masse und Dämmstoff ab.
Grüße aus der OL
Jens
Es wäre zu klären, ob die letzte Decke (über Ihnen diese) hohlraumfrei ausgebildet wurde bzw. ist. Eine Verbesserung der Schallübertragung durch hohlraumfreies Ausblasen ist möglich. Trotzdem muß unterschieden werden in Luftschall und Körperschall. Dies haben aber die Vorredner bereits erörtert.
Jetzt gibt es aber noch die Möglichkeit, da bei einer Holzbalkenkonstruktion eine komplette Beseitigung der Schallübertragung nicht möglich ist, daß diese Verbesserung mittels abgehängter und auch seitlich angebrachter Schwingelemente zur Schallentkopplung als abgehängte Variante (so wie Sie es bereits im Kopf haben) einer Lösungsvariante entgegen käme. Trotzdem hängt die Situation immer von Masse und Dämmstoff ab.
Grüße aus der OL
Jens
Die Balance von Historie und Moderne - Ihre Fachfirma für Regionale Bausubstanz
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Baugeschäft Jens Jannasch GmbH | Jens Jannasch | 21.11.05
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Baugeschäft Jens Jannasch GmbH | Jens Jannasch | 21.11.05
Trittschallschutz
Hallo André,
da mich das gleiche Problem plagt, würde mich interessieren ob du eine lösung gefunden hast ...
vielen Dank und Gruß, Stefan
Stefan | 25.01.06
Hallo André,
da mich das gleiche Problem plagt, würde mich interessieren ob du eine lösung gefunden hast ...
vielen Dank und Gruß, Stefan
Stefan | 25.01.06