Fachwerk.de - Grundstücksübergreifender Scheunenabri
2. Frage: Wer bezahlt die Hofschäden, die unweigerlich durch die schweren Maschinen entstehen und wie sieht es mit möglichen Spätschäden aus ? 3. Frage: Wie kann man das am besten absichern?
Daniel Glowka | 27.02.06
Beweissicherung
Hallo,
zunächst einmal sind Sie verpflichtet dem Nachbarn, wenn dem keine andere zumutbare Lösung möglich ist, die Nutzung Ihres Grundstücks zu ermöglichen. Gleichzeitig ist dieser verpflichtet, die Ihnen entstehenden Nachteile auszugleichen. Dies war aber nicht Inhalt Ihrer Frage und scheint auch nicht strittig zu sein.
Die Lösung heißt Beweissicherung. Am sinnvollsten sollte diese durch einen unbeteiligten Fachmann gemacht werden. Es wird kurz vor Beginn der Bauarbeiten am Nachbargrundstück der derzeitige Zustand Ihres Grundstückes und Ihrer Bebauung festgestellt und dokumentiert. Sollten durch die Bau- und/oder Transportarbeiten Schäden entstehen, kann anhand des Gutachtens das Außmaß der Schäden und der daraus folgende Ausgleichsanspruch ermittelt werden.
Es ist natürlich auch möglich, dass Sie den Zustand zusammen mit Ihrem zukünftigen Nachbarn dokumentieren. Der Vorteil wären die geringeren Kosten. Der Nachteil wäre, dass Sie eventuell die anschließend ggf. strittigen Punkte gerade nicht ausreichend dokumentiert haben.
Langzeitschäden sind im allgemeinen nicht zu erwarten.
Im Vorfeld sollte aber geklärt sein, ob Ihre Hofbefestigung für die zu erwartenden Belastungen überhaupt ausgelegt ist. Andernfalls muss Ihr Nachbar entweder entsprechende zusätzliche Maßnahmen veranlassen oder die Schäden nachher beseitigen.
Ich würde Ihnen also, auch im Interesse einer guten Nachbarschaft, empfehlen, dass offene Gespräch mit dem Nachbarn zu suchen und die aufgeführten bzw. weitere eventuell anstehende Probleme/Fragen zu klären solange noch kein Streit entstanden ist. (Zäune könnten da auch ein Thema sein.)
Mit freundlichen Grüßen
Hallo,
zunächst einmal sind Sie verpflichtet dem Nachbarn, wenn dem keine andere zumutbare Lösung möglich ist, die Nutzung Ihres Grundstücks zu ermöglichen. Gleichzeitig ist dieser verpflichtet, die Ihnen entstehenden Nachteile auszugleichen. Dies war aber nicht Inhalt Ihrer Frage und scheint auch nicht strittig zu sein.
Die Lösung heißt Beweissicherung. Am sinnvollsten sollte diese durch einen unbeteiligten Fachmann gemacht werden. Es wird kurz vor Beginn der Bauarbeiten am Nachbargrundstück der derzeitige Zustand Ihres Grundstückes und Ihrer Bebauung festgestellt und dokumentiert. Sollten durch die Bau- und/oder Transportarbeiten Schäden entstehen, kann anhand des Gutachtens das Außmaß der Schäden und der daraus folgende Ausgleichsanspruch ermittelt werden.
Es ist natürlich auch möglich, dass Sie den Zustand zusammen mit Ihrem zukünftigen Nachbarn dokumentieren. Der Vorteil wären die geringeren Kosten. Der Nachteil wäre, dass Sie eventuell die anschließend ggf. strittigen Punkte gerade nicht ausreichend dokumentiert haben.
Langzeitschäden sind im allgemeinen nicht zu erwarten.
Im Vorfeld sollte aber geklärt sein, ob Ihre Hofbefestigung für die zu erwartenden Belastungen überhaupt ausgelegt ist. Andernfalls muss Ihr Nachbar entweder entsprechende zusätzliche Maßnahmen veranlassen oder die Schäden nachher beseitigen.
Ich würde Ihnen also, auch im Interesse einer guten Nachbarschaft, empfehlen, dass offene Gespräch mit dem Nachbarn zu suchen und die aufgeführten bzw. weitere eventuell anstehende Probleme/Fragen zu klären solange noch kein Streit entstanden ist. (Zäune könnten da auch ein Thema sein.)
Mit freundlichen Grüßen
Herzlichen Dank an Herrn Stöckel
Hallo, Herr Stöckel, danke für die schnelle Hilfe und die Idee der Belastbarkeitsprüfung.
daniel Glowka | 17.03.06
Hallo, Herr Stöckel, danke für die schnelle Hilfe und die Idee der Belastbarkeitsprüfung.
daniel Glowka | 17.03.06