wie muss man diese wunderschöne tür restaurieren?

wie muss man diese wunderschöne tür restaurieren?Hallo!
Hat jemand eine Idee, wie wir diese Eingangstür am besten Restaurieren können und welche Möglichkeiten es gibt, eine vernünftige Wärmeisolierung zu erreichen? Die andere Seite und der Rahmen sehen ähnlich aus. Danke für eure guten Tips!
Besser Knie als Nie
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.01.05

...nicht Restarieren... mir schicken :-p


Hallo Jana und Dirk
Nein Scherzbeiseitewisch die gehört wohl in das Haus wo sie drin ist, und sie ist wunderschön (ist das Eiche?) Ich persönlich würde sie Dichten, wie ganau man das macht weis ich nicht, ansonsten würde ich sie so Restaurieren das man ihr das Alter noch ansieht, falls es noch Farbbefunde von früher gibt würde ich die Tür wieder streichen.
Gruß
Hartmut
Ps der Boden sieht auch schön aus
Was wir wissen – wissen wir nicht Doch du weißt: das, was du weißt, weißt du nur für dich selbst. MK
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.01.05


Hallo Jana & Dirk,
In Deutschland ist es leider noch so: Jeder, der schon mal eine alte Tür abgebeizt hat, darf sich Restaurator nennen. Also Vorsicht vor falschen Fachleuten.
Ich bin zwar auch Dipl.-Rest., aber nicht hauptsächlich auf der Strecke Holz.
Hartmut Hees hat schon die Hauptsache genannt.

Ist es nun Euer Traumhaus, das Euch vorschwebt.?? Allein die Tür sagt es, daß es etwas Besonderes und sehr Altes ist. Die Baumeister /Erbauer haben bis ins Detail Qualität und Geschmack bewiesen und nachfolgende Generationen zeigten genug Ehrfurcht vor dem Alten. Das muß ein guter Ort sein, an dem dieses Haus steht.

Also - zur Restaurierung der Tür: Es sieht so aus als sind die Füllungen gerissen.(?) Dann muß es ausgespänt werden.Dazu würde ich wirklich zuerst einen guten Fachmann konsultieren.
Ohne Euch zu nahe zu treten: Aus der Ferne kann doch niemand sagen, worin Eure Stärken, Begabungen und Handwerks-Fertigkeiten liegen, ob Ihr das wirklich selbst in hoher Qualität schafft.(?)
Fakt ist: Wer solch ein Haus erhalten will, muß es wirklich lieben. Einen hohen Denkmalwert hat es in jedem Falle. Das sieht man schon an der Tür allein.
In diesem Sinne gutes Gelingen...
Dietmar
Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Dipl.-Restaurator (akad.) | | 11.01.05

ja das ist es :o)


erst mal nen riesen kompliement für diese seiten und die super netten bewohner von fachwerk.de
das mit der türe haben wir verstanden .o) wir werde uns also jemanden suchen der sich die türe und den rest des hauses anschaut und uns was sagen kann bzw Handwerker weiss die sich auskennen und wenn einer was sagt was uns komisch vorkommt oder gegen das haus ist werden wir den nächsten kommen lassen. weil man muss auch seine grenzen kennen wir sind beide sozalpäd. und haben leider nix richtiges gelernt (hätt ich mal auf meinen papa gehört)aber das ist auch das warum wir uns sofort in das haus verliebt haben die türe die böden (unten Stein oben dielen)die zimmertüren und die breite alte Treppe im haus. dumm ist halt nur das wir noch überhaupt nicht überschauen können was uns der ganze spass kosten könnte oder wie man was zu machen hat damt es dann auch wirklich wieder an den ursprung heran kommt. dazu kommt noch das scheinbar kein mensch weiss wie alt das haus und die neben Gebäude sind der mensch vom heimadkunde verein kann es bis zur mitte des 17. jahundert zurück verfolgen (hab heute 2stunden mit ihm telefoniert) aber davor muss es auch schon gestanden haben. er hat aber auch keine alten fotos oder sonstigen bilder vom haus was schade ist weil man nicht sehen kann wie es mal ausgesehen hat und überhaupt wir haben morgen nen termin mit dem Makler und seinen handwerkern wir sind super aufgeregt und ich kann nicht schlafen hoffe das ich nicht grade den ramen des forums sprenge aber muss mir das mal von der seele schreiben setz noch mal nen bild rein wie "unser" häuschen jetzt ausschaut danke für euer verständnis .o))

dirk
Besser Knie als Nie
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.01.05


Hallo ihr zwei,

Dietmar Fröhlich seine Tips sind sicher richtig,das im bereich der Restauratoren sowie leider in jedem Handwerklichen bereich falsche Fachleute unterwegs sind.
Hier möchte ich aber ausdrücklich betonen das dies kein angriff gegen Fachbetriebe sein soll.
Aber hier werden sicher auch die www.igbauernhaus.de und die Denkmalschutzbehörden und Fachwerk.de weiter helfen können damit es die Richtigen Fachleute werden.
Also-zur Restaurierung der Tür:Vieleicht kann man auf die angeregte Ausspänung von Dietmar verzichten da meistens diese Risse nicht da durch entstehen weil Spannungen in der Füllung waren,sonder die Nuten in dehnen die Füllung steckt sind durch die ständigen Klimabedingungen zu stramm und durch Farbe die in den Bereichen zusätzlich leider in Nut zieht und diese verklebt.Die Füllung ist nämlich so angefertigt das sie ohne Leim darin ständig mitarbeiten kann.
Die Tür ist sicher wegen des Alters noch mit dem Original Knochenleim verleimt.
Der Rahmen des Türblatts müßte mit abgesetzten Zapfen durch gezapft sein die zusätzlichen verkeilt sind.
Oder er ist mit verdeckten Zapfen die zusätzlich mit Holznägel vernagelt sind angefertigt worden.
Da man diesen Leim mit Wasser auflösen kann würde ich die Tür zerlegen und dann die Füllungen wieder Spannungsfrei verleimen und lediglich kleine Fehlstellen ausspänen(meist ist es nur ein Riß der wieder gut zusammen geht).Sollte die Füllung durch Schwund dann ein wenig zu klein sein kann man sie rechts und links verlängern davon sieht man nichts weil diese Bereiche ja in den Nuten sitzen.
Der Vorteil diese Methode ist man hat die Tür nach der Restaurierung natürlich auch wieder Standfest und man kann sie in Einzelteilen auch besser Richten.
Wenn es meine Tür wäre würde ich auch auf eine Dichtung verzichten die gehört da nicht hin,mit einer Vernünftigen Restaurierung sollte man sie auch ohne Dichtung
gut dicht bekommen.(Natürlich nicht so wie eine neue aber sie ist ja auch alt)
Abschließend:Hier gibt es sicher auch wieder genug andere Meinungen ich habe aber mit dieser Methode die besten Erfahrungen gemacht.



mit freundlichen Grüßen

Michael Bräunig
Geht nicht gibts nicht
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.01.05


@Michael Bräuning
Ich kann mich dem Geschriebenen Insgesamt nur anschließen.
Es ist richtig: Ich wollte keinesfalls Fachfirmen grundsätzlich angreifen, wäre ja töricht. Aber man muß auch sagen, daß nicht der billigste Anbieter der beste sein muß. Gerade bei feinfühligen Arbeiten ist weniger auch manchmal mehr. Auf Dämmung würde ich höchstwahrscheinlich auch verzichten.

Nochmals freundliche Grüße
D.Fr.
Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Dipl.-Restaurator (akad.) | | 11.01.05

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