Fördermittel Denkmalschutz Polen

Hallo Fachleute,

kann mir jemand sagen, oder hat jemand Erfahrung mit dem
Denkmalschutz in Polen. Welche Förderungen sind möglich?
Wir suchen Personen, die uns dabei unterstützen können.

Es handelt sich bei dem Objekt um eine alte ehemalige
Wassermühle in Polen nahe der Deutschen Grenze.

Es soll ein Kinder und Jugendprojekt entstehen. Wir wollen
eine Verbindung und Austausch mit Deutschland und inbesondere Berliner Kindern
und Jugendlichen schaffen und Themenreisen und Erlebnisfahrten organisieren.

Ich bin ja Berliner und meine Partnerin kommt aus Polen.
Wir arbeiten zur Zeit beide mit Kindern und leben auch in Berlin. Hat jemand eine Idee?

Liebe Grüße,
OLLI
passt, wackelt und hat Luft...will ich nicht!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 09.03.12

Erkundigen Sie sich ...


... doch bei der regional zuständigen Baubehörde mit Hilfe Ihrer polnischsprachigen Partnerin über den gesamten Bereich "Denkmalschutz".

Sie müssen auch z.B. klären, ob eine Umnutzung dieser Wassermühle zu einem Jugendhaus genehmigt wird. Diese Wassermühle steht wahrscheinlich im sog. "Aussenbereich", in dem kein Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan aufgestellt ist. In Deutschland ist die Nutzung solcher Gebäude an den jeweiligen, ursprünglichen Zweck gebunden, der sog. "privilegierten Nutzung".

Des weiteren spielt die Erschließung eine Rolle, die Anbindung an die öffentliche Ver- und Entsorgung (Kanalanschluß). etc.

Bevor Sie dieses Objekt kaufen, sollten Sie diese Fragen und alle anderen etwaigen Einschränkungen/Verpflichtungen etc. prüfen oder von einem Architekten prüfen lassen.
Sonst Kaufen Sie ein Objekt, mit dem Sie eventuell nichts anfangen können oder dürfen. Ist jedenfalls in Deutschland sehr schwierig bis unmöglich.
... den Dingen auf den Grund gehen ...
Mitglied der Fachwerk.de Community
pickartz architektur | | 09.03.12


Hallo,

der polnische Denkmalschutz sieht viele Dinge bedeutend enger als der deutsche. Lassen Sie sich in Polen beraten !

Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
Mitglied der Fachwerk.de Community
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | | 09.03.12

Hallo


Ich muss mich erst mal den beiden Vorredner anschließen. Ja die polnischen Behörden sehen einige Dinge ein wenig strenger. Sie sollten sich an einige Vorgaben, die ihnen die zuständige Verwaltung geben wird, sehr ernst nehmen. Ihr Vorteil ist sicher das sie einen Partner haben der sich auch mit den zuständigen Baubehörden unterhalten kann. So wie sie es hier beschrieben haben sollten sie sich an die Gemeindevertreter wenden den für solche Länderübergreifenden Projekte sie sie sehr schnell zu begeistern. Rechnen sie nicht mit all zu viel Förderungen. Es sei den sie gestalten ein Projekt das sich länderübergreifend mit Jugendaustausch und dem vorgaben der Europäischen Integration im Grenzbereichen zwischen Deutschland und Polen beschäftigt.
Nutzen Sie die Beratungsangebote von Profis. Hier finden sie immer offene Ohren für solche vorhaben. http://www.emcra.eu/startseite
Und mein Vorschlag steht noch Wenn sie morgen noch dort sind, würde ich gern vorbeischauen.
Mit freundlichem Gruß die Lehmschwalbe aus der Uckermark
Ralf Pawlik
Lehmbau-,Lehmputz-,Natursteinarbeiten und Seminare
Mitglied der Fachwerk.de Community
Lehmschwalbe | | 10.03.12

Interreg?


Da fällt mir spontan "Interreg" ein. Ob die aber Geld in Gebäude investieren, weiß ich leider nicht.
Finde Ihr Mühlenprojekt sehr schön und die Mühle gefällt mir. Ist m.E. eine "Lebensaufgabe"
Erhalten was zu erhalten ist!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.03.12