Fachwerk.de - Fussbodenaufbau für Bad auf Holzbalkendecke-Schwalbenschwanzplatten
die Frage war schon diskutiert, aber ich bitte trotzdem noch einmal um Ihre Meinungen, weil ich mir ziemlich unsicher bin und keinen schwerwiegenden Fehler machen möchte. So: Wir möchten im 1.OG ein neues Bad (10qm) einbauen. Das Haus ist ein Backsteinhaus von 1910 mit Holzbalkendecke. Boden ist schon bis auf die tragende Balken freigelegt. Abstand zwischen Balken ist ca. 50 cm. Zwischen die Balken ist Lehmfüllung.
Trockenestrich und Spannplatten sind nicht so unser Ding. Fussbodenaufbau sollte möglichst flach sein. Deswegen dachten wir uns in etwa wie folgt vorzugehen:
1. Dämmstreifen direkt aud die Balken verlegen.
2. Dann Schwalbenschwanzplatten
3. Und dann Beton oder Zement rein.
4. Fliesen (40x40)
Ist das richtig so??? Was hält ihr von diesen Platten? Werden die Fliesen nicht brechen? Und Statik - was is damit?
Hoffe auf Ideen u. Tipps bzw. Erfahrungen.
DANKE!!!!!!!
Julia Lansky | 29.12.10
Die Abdichtung fehlt.
Grüße aus Schönebeck
anonymus | 29.12.10
Bad auf Holzbalkendecke
Erst fragen dann schießen!
Variante 1:
Dielung belassen,
Randabdichtungen
Enkopplungsmatte,
Fliesen.
Variante 2:
Dielung belassen,
Trennlage,
25- 30 mm Gußasphalt,
Randabdichtungen,
Fliesen.
Der Asphalt kann geschliffen werden, damit kann man sich das Fliesen sparen.
Bei Estrich müssen Sie mit einer Bauhöhe (Lewis- Platte plus Estrich) von etwa 50 mm rechnen.
Da die Dielung schon raus ist:
rechts und links an die Balken Traglattung schrauben, Höhe Balkenoberseite minus Dielenstärke.
Aus der alten Dielung passende Einschübe schneiden, auflegen, verschrauben.
Dann Variante 1 oder zwei anwenden.
Lewis- Platten gehen auch, aber Sie haben die Trocknungszeit, damit verlängern Sie die Bauphase um einige Wochen.
Viele Grüße
Erst fragen dann schießen!
Variante 1:
Dielung belassen,
Randabdichtungen
Enkopplungsmatte,
Fliesen.
Variante 2:
Dielung belassen,
Trennlage,
25- 30 mm Gußasphalt,
Randabdichtungen,
Fliesen.
Der Asphalt kann geschliffen werden, damit kann man sich das Fliesen sparen.
Bei Estrich müssen Sie mit einer Bauhöhe (Lewis- Platte plus Estrich) von etwa 50 mm rechnen.
Da die Dielung schon raus ist:
rechts und links an die Balken Traglattung schrauben, Höhe Balkenoberseite minus Dielenstärke.
Aus der alten Dielung passende Einschübe schneiden, auflegen, verschrauben.
Dann Variante 1 oder zwei anwenden.
Lewis- Platten gehen auch, aber Sie haben die Trocknungszeit, damit verlängern Sie die Bauphase um einige Wochen.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 29.12.10
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Hallo,
mit einem Schnellestrich, z.B. von ARDEX, können Sie gegen Zahlung einer entsprechenden Geldsumme die Trocknungszeit abkürzen bis auf 3 Tage.
Für Abdichtungssysteme, die heute Stand der Technik sind, sehen Sie mal auf den Seiten von Schlüter nach.
Tragende Bauteile sind natürlich nachzuweisen, also gehen Sie bitte zu jemandem, der das kann, dann reißen auch keine Fliesen.
Bedenken wegen der Fliesen hab ich immer dann, wenn
- keine Entkopplungsmatte genommen wurde
- die Fliesen dünn und billig sind
- in Eigenregie zu harte Fugenkleber genommen werden.
Viel Erfolg
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 30.12.10
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Bodenaufbau mit FloorTD- Classic System
Um den Boden sicher aufzubauen, das z.B. der aufzubringende Fliesenbelag nicht reißt kann ich FloorTD- Classic empfehlen. Der mit dem Untergrund fest verbundene Bodenaufbau FloorTD wirkt durch seine hohen Dynamischen Eigenschaften wie eine Entkoppelungsmatte. Spannungen aus dem Untergrund werden im Aufbaugefüge aufgenommen! Die darüber liegende Deckschichtversiegelung sorgt von oben her für einen ebenen und druckfesten Untergrund für nachfolgende Sichtbeläge.
Um den Boden sicher aufzubauen, das z.B. der aufzubringende Fliesenbelag nicht reißt kann ich FloorTD- Classic empfehlen. Der mit dem Untergrund fest verbundene Bodenaufbau FloorTD wirkt durch seine hohen Dynamischen Eigenschaften wie eine Entkoppelungsmatte. Spannungen aus dem Untergrund werden im Aufbaugefüge aufgenommen! Die darüber liegende Deckschichtversiegelung sorgt von oben her für einen ebenen und druckfesten Untergrund für nachfolgende Sichtbeläge.
Dynamischer Bodenaufbau im System, energieeffizient
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
DeHoZ Bodensysteme & Handel | J.Ziegler | 16.01.11
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