Fachwerk.de - Warum Lehm zwischen Deckenbalken?
Aus welchem Grund sind die Deckenbalken Zwischenräume bis Oberkannte mit Lehm gefüllt?
Hatte vor diesen bei der Sanierung eines Zimmers rauszunehmen, da die Balken nicht mehr sooo stabil aussehen.
geht das, oder fällt mir dann alles zusammen?
Lehm in Balkendecken
hat verschiedene Aufgaben. Zum einen dient er dem Holzschutz, zum zweiten der Luftschalldämmung und zusätzlich dient er der Feuchteregulierung der Wohnräume. Auch wirkt sich die Wärmespeicherung des schweren Materials auf die Heizung aus.
Wenn der Lehm entfernt wird, müssen die erwünschten Eigenschaften durch andere Massnahmen erreicht werden.
MfG
dasMaurer
hat verschiedene Aufgaben. Zum einen dient er dem Holzschutz, zum zweiten der Luftschalldämmung und zusätzlich dient er der Feuchteregulierung der Wohnräume. Auch wirkt sich die Wärmespeicherung des schweren Materials auf die Heizung aus.
Wenn der Lehm entfernt wird, müssen die erwünschten Eigenschaften durch andere Massnahmen erreicht werden.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 04.02.09
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es handelt sich um ein Zimmer im ersten OG, also drunter und drüber ist jeweils ein Raum der Beheizt wird.
Hat´s irgendwelche Statische Gründe?
Haus ist Bj 1827
Hat´s auch!
Durch das Gewicht wird eine Vorspannung der DB erreicht, die somit Ihrer Idealen Leistung (Tragfähigkeit) näher kommen.
Alle anderen Eigenschaften hat ja das Maurer schon beschrieben. Außer in manchen Fällen noch als Brandschutz. In den Fällen liegt der Lehmschlag er aber meist oberhalb einer Diele und nicht im Fehlboden.
Gruß Ronny
Durch das Gewicht wird eine Vorspannung der DB erreicht, die somit Ihrer Idealen Leistung (Tragfähigkeit) näher kommen.
Alle anderen Eigenschaften hat ja das Maurer schon beschrieben. Außer in manchen Fällen noch als Brandschutz. In den Fällen liegt der Lehmschlag er aber meist oberhalb einer Diele und nicht im Fehlboden.
Gruß Ronny
Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, durch Umsicht gewinnt es Bestand. (Buch der Sprichwörter 24/3)
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Hieronymus | 04.02.09
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Hieronymus | 04.02.09
da trau ich meinen Augen nicht
eine vorgespannte Holzbalkendecke durch aufbringen von Lasten?!? ...
Die Lehmschüttung verändert das Schwingungsverhalten der Decke. Entfernt man sie, werden die statischen Reserven für die Verkehrslasten größer. der Schallschutz und das schwingungsverhalten wird schlechter.
eine vorgespannte Holzbalkendecke durch aufbringen von Lasten?!? ...
Die Lehmschüttung verändert das Schwingungsverhalten der Decke. Entfernt man sie, werden die statischen Reserven für die Verkehrslasten größer. der Schallschutz und das schwingungsverhalten wird schlechter.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 04.02.09
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 04.02.09
Lieber Fred!
Da muss ich dich enttäuschen, dem ist so!
Schwingung wird natürlich abgebaut, logisch.
Daher gibt es in bestimmten Fällen auch wunderliche Bsp.,
in denen z.B. DB auf flach liegen und alle schlauen Betonstatiker meinen das sei "falsch"! Warum?
Noch ne Frage! Nehmen wir mal an wir bauen eine neue Renaissance-Bohlendecke. Spannweit 7,50 m mit 2 Unterzügen.
Wie baut man diese Unterzüge Korrekt ein und warum ?
Bis heut Abend, muß jetzt auf de Baustelle.
Gruß Ronny
Da muss ich dich enttäuschen, dem ist so!
Schwingung wird natürlich abgebaut, logisch.
Daher gibt es in bestimmten Fällen auch wunderliche Bsp.,
in denen z.B. DB auf flach liegen und alle schlauen Betonstatiker meinen das sei "falsch"! Warum?
Noch ne Frage! Nehmen wir mal an wir bauen eine neue Renaissance-Bohlendecke. Spannweit 7,50 m mit 2 Unterzügen.
Wie baut man diese Unterzüge Korrekt ein und warum ?
Bis heut Abend, muß jetzt auf de Baustelle.
Gruß Ronny
Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, durch Umsicht gewinnt es Bestand. (Buch der Sprichwörter 24/3)
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Hieronymus | 05.02.09
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Hieronymus | 05.02.09
wenn die Balken
"nicht mehr so stabil aussehen", sollten die doch erstmal genauer untersucht und auf ihre Tragfähigkeit überprüft werden.
da hilft es nicht den Lehm zu entfernen.
wenn die Balken nicht beschädigt sind, sehe ich keinen grund den lehm zu entfernen. der hat die schon beschriebenen funktionen.
gruß christian r.
"nicht mehr so stabil aussehen", sollten die doch erstmal genauer untersucht und auf ihre Tragfähigkeit überprüft werden.
da hilft es nicht den Lehm zu entfernen.
wenn die Balken nicht beschädigt sind, sehe ich keinen grund den lehm zu entfernen. der hat die schon beschriebenen funktionen.
gruß christian r.
Die elementaren Dinge denken
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Atelier Christian Redlich | Christian Redlich | 05.02.09
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Hallo Ronny
wieso enttäuschen, auch ich lerne gerne noch hinzu. Du wirst mir das sicher noch genauer erklären.
.
Mir ist schon klar, dass schwere Decken nicht so leicht schwingen wie leichtere Konstruktionen. So weit sind wir uns einig. Das liegt aber meiner Ansicht nach an der größeren Trägheit und nicht an der Belastung der Balken an der Grenze des Möglichen, was ich ja im übrigen bei einer leichten Decke auch konstruieren könnte. Tatsächlich benötigt aber eine schwere Decke größere Balkenquerschnitte wie eine leichte Decke. Demzufolge kann ich durch das Entfernen der eingebauten Last die Sicherheiten im Bereich Tragfähigkeit erhöhen.
Unter dem Begriff Vorspannung würde ich eine Maßnahme verstehen, die die Tragfähigkeit eines gleich großen Balkenquerschnittes durch bestimmte Maßnahmen erhöht. Zum Beispiel kann man im Zugbereich des Balkens Spannstähle oder Kohlefasern einkleben um durch diese Vorspannung (!) die Tragfähigkeit zu erhöhen.
.
So nehme ich an, dass wir das Gleiche meinen uns aber unterschiedlich ausdrücken.
Für den Fragestelle hier im Forum heist das aber nichts anderes, als dass er durch die Entfernung der Lasten (Lehm) die Tragfähigkeit für die Nutzlasten erhöhen kann, dass er aber durch diese Maßnahme den Schallschutz verschlechtert und das Schwingverhalten der Decke verändert.
wieso enttäuschen, auch ich lerne gerne noch hinzu. Du wirst mir das sicher noch genauer erklären.
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Mir ist schon klar, dass schwere Decken nicht so leicht schwingen wie leichtere Konstruktionen. So weit sind wir uns einig. Das liegt aber meiner Ansicht nach an der größeren Trägheit und nicht an der Belastung der Balken an der Grenze des Möglichen, was ich ja im übrigen bei einer leichten Decke auch konstruieren könnte. Tatsächlich benötigt aber eine schwere Decke größere Balkenquerschnitte wie eine leichte Decke. Demzufolge kann ich durch das Entfernen der eingebauten Last die Sicherheiten im Bereich Tragfähigkeit erhöhen.
Unter dem Begriff Vorspannung würde ich eine Maßnahme verstehen, die die Tragfähigkeit eines gleich großen Balkenquerschnittes durch bestimmte Maßnahmen erhöht. Zum Beispiel kann man im Zugbereich des Balkens Spannstähle oder Kohlefasern einkleben um durch diese Vorspannung (!) die Tragfähigkeit zu erhöhen.
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So nehme ich an, dass wir das Gleiche meinen uns aber unterschiedlich ausdrücken.
Für den Fragestelle hier im Forum heist das aber nichts anderes, als dass er durch die Entfernung der Lasten (Lehm) die Tragfähigkeit für die Nutzlasten erhöhen kann, dass er aber durch diese Maßnahme den Schallschutz verschlechtert und das Schwingverhalten der Decke verändert.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 05.02.09
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Man ich platze gleich!
Wann kommt den die Auflösung Ronny? Deine Aussage widerspricht meinen technischen Verständnis. Bisher glaubte ich immer W=(B*H*H)/6. Was bedeutet, dass eine Vergrößerung der Höhe der Balken die Trägfähigkeit doppelt so stark steigert wie die gleiche Verbreiterung. Aber ich will mich gerne belehren lassen.
Gruß Marko
Wann kommt den die Auflösung Ronny? Deine Aussage widerspricht meinen technischen Verständnis. Bisher glaubte ich immer W=(B*H*H)/6. Was bedeutet, dass eine Vergrößerung der Höhe der Balken die Trägfähigkeit doppelt so stark steigert wie die gleiche Verbreiterung. Aber ich will mich gerne belehren lassen.
Gruß Marko
...und immer an der Zukunft bauen!
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Marko Lindner | 05.02.09
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Marko Lindner | 05.02.09