kein fachwerk, aber wasser aus der decke im gartenhaus

hallo leute,
ich wüsste gerne ob ich bei folgender sachlage richtig liege da ich Elektriker bin und kein architekt, obwohl ich mal technisch zeichner auch im baubereich gelernt hab, der ja viele vorarbeiten für einen archi machen können soll :-).

situation:
gartenhaus ca 8x4m, steingemauert(2x12,5er Mauerwerk wohl, mit luftschicht dazwischen)

aufbau:
3 tragende balken mitte haus und mitte der felder auf der langen gebäudeseite.
darauf längs traglatten.
dazwischen glaswolldämmung
unter und auf den latten nut + feder-holz
obendarauf dann dachpappe, zweischichtig.
oben dann noch 4 dach-hutzen um den Zwischenraum zu belüften
das ganze wure vor 20jahren so gemacht und war bis vor 2 jahren ca auch alles gut.

nun ergibt sich, das es immerwieder durchnässt, wohl besonders bei Sturm und strum/regen, genau kann man das nicht sagen weil das immer dann passiert wenn keiner da ist.
achja, hütte im Winter nur frostschutz-beheizt.

wir dachten erst die Pappe sei undicht da leicht rissige oberfläche(dem alter geschuldet) aber weder eine neue lage Dachpappe noch eine bitumenanstrich- 'versiegelung' hatten erfolg.

liege ich da richtig in der annahme das sich da wohl Kondenswasser sammelt und dann nach unten durchläuft?

folgenden lösungsversuch bzw besserungsversuch dachte ich nun:
1. alles abreissen und neu machen, diesmal richtig -sehr teuer und aufwendig

2.ich wollte eh eine luftsolar-heizung bauen, also ein solarpanel bauen, wo luft mit erhitzt wird und diese in die zwischenschicht drücken, das die erwärmte luft die Feuchtigkeit aufnimmt und raus bringt(die eingeblasene luft wird ja auch über die hutzen wiederr raus gedrückt)

3.wenn es, wie ich vermute, durch kondensierende feuchtigkeit von innen kommt, auf die innere holzschicht eine folie/dampfsperre und darauf OSB-platte, also den aufbau nach innen hin erweitern durch eine Folie und OSB, evtl. auch nur OSB, das die feuchtigkeit nimmer in die Isolierung zieht.

liege ich da richtig, das man das so tun könnte?

mit dem luftkollektor: der soll nicht nur das Dach beheizen, sondern wenn der kleinere probeaufbau was bringt, soll noch ein grosser dazu, der dann wenn die sonne scheint die frostschutz-hzg mindestens unterstützen soll, wenn er gut funktioniert und die hütte dann richtig warm macht is das auch schön -für mich, lieber erswtmal warme luft rauslassen wenn man ankommt, als miefige luft rauslassen :-)

soweit erstmal von mir, wäre dankbar um jeden hinweis.

mfg
robert

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.03.17

Gartenhaus


Wie wird das Gebäude übers Jahr genutzt, was bedeutet konkret frostschutzbeheizt?
Warum Heizen im Winter?
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 12.03.17

nutzung...


genutzt wird das Gartenhaus als eben solches :-) beheizt, nur so das die leitungen (mit dem restwasser drin) nicht einfrieren.
sind kupferrohre hartgelötet.

mfg
robert


Robert Busch | 12.03.17

Frostschutz Gartenhaus


Bei hartgelöteten Kupferrohren besteht die Möglichkeit dass diese ausgeglüht sind- bei Frost eher nachteilig.
Ich würde eher versuchen, im Winter das Wasser abzulassen oder mit dem Kompressor auszublasen.
Heizung ist bei evt Defekten unzuverlässig wenn niemand dort wohnt und kann bei zeitweiser Beheizung Kondensat verursachen.

Ob das Dach dicht ist läßt sich leicht feststellen- insofern bleibt dann nur Kondensat.
Ein Foto oder Skizze vom Aufbau hilft weiter

Andreas Teich

u-wert-net


u-wert-nethabe mich mal mit u-wert-net drangemacht den Aufbau dort einzugeben(bild).
u-wert-net sagt schon das es wasser unter der Pappe gipt, das sollten eigentlich die dachhutzen ablüften, die nicht im aufbau angezeigt sind aber von aussen in die isolierschicht gehen -da ist auchnoch eine kleine luftschicht vorhanden, wie genau kann ich mich nichtmehr entsinnen.

die obere Balkenlage ist quer zu den unteren balkenlage, welche die Tragbalken sind, deren Abstand stimmt nur nicht, sind ca 2meter, hoffe man kann das trotzdem so brauchen.

das wasserrohr wird im Winter leerlaufen gelassen, sollte also nicht kaputt frieren und sitzt in der iso-schicht.

nachdem ich mir das ergebniss in u-wert-net anschaue, bestätigt sich meine vermutung schon, oder seh ich das falsch?

nun wollte ich, wie im anfangsposting schon geschrieben, frisch aufgeheizte luft dort durchdrücken (luftsolar-panel mit tempgesteuerem lüfter das bei 15 angefangen wird die warme luft zu verbringen) vom solar-panel in die decke, auf höhe der Isolierung bzw der luftschicht darüber, wo auch die hutzen hinführen, zu bringen um so alles auszutrocknen und auch trocken zu halten.

mfg
robert

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.03.17

gartenhaus-Bilder aus der Bilddatenbank: