Hauskauf: Experte gesucht für Prüfung Holzschädlinge in Fachwerkhaus (SHG o H)

Hallo zusammen, wir sind drei Generationen und wollen zusammen ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus von 1840 mit neuerem Nebengebäude kaufen. Ein befreundeter Bauingenieur hat den Zustand des Hauses für einwandfrei befunden (Sanierung in den 80/90er Jahren) - uns allerdings auf Holzwurmbefall im Dachstuhl (nur vereinzelte Balken) hingewiesen, möglicherweise noch aktiv, die Balken sind aber nicht marode, völlig duchfressen o.ä. Es handele sich nicht um den Holzbock, sondern den kleinen Holzwurm. Unser Freund selber ist aber kein Expert für Holz und empfiehlt die Fachmannkonsultation.

Haben Sie für die Region Hannover bzw. den Kreis Schaumburg einen Experten? Was muss man ungefähr als Summe für eine Begutachtung rechnen? Und der finanzielle Umfang einer Schädlingsbekämpfung hängt natürlich vom Befall ab - aber gibt es eine grobe Dimension? Eher 5.000 oder 50.000 Euro?
Beteiligt sich an so was erfahrungsgemäß der Denkmalschutz?

Herzlichen Dank vorab und beste Grüße
Elisa

Mitglied der Fachwerk.de Community
Frau | | 04.08.16

Gutachterbüro


Je älter, trockener, hochwertiger das Holz ist um so geringer ist die Wahrscheinlichkeit für einen aktiven Holzwurmbefall.

Genaueres erklären einem diese Herren:

sie sind nett, kompetent und in der Nähe in Badenstdt

http://holzfragen.de/index.html

wenn man etwas auf der Seite sucht, findet man sogar Angaben zu den Gutachter / Beratungs Kosten.

http://holzfragen.de/seiten/sv_buero.html#4

Gruß

GE

ps: Der Denkmalschutz beteiligt sich an allen Kosten, die der denkmalgerechten (und zuvor genehmigten) Sanierung eines Baudenkmals dienen, aber nur über die Steuerbescheinigung (10 Jahre lang jeweils 9% der anrechenbaren Sanierungskosten Steuerabschreibung).
Wie viel am Ende dabei herauskommt, hängt nicht nur von den Aufwendungen, sondern auch vom eigenen Steuersatz ab.
Wenn z.B. in einer Eigentümergemeinschaft Rentner sind, die nur wenig Steuern zahlen, könnte das Ergebnis schlechter sein, als wenn der Eigentümer der Hauptverdiener mit dem höchsten Steuersatz ist.
Das sollte man vorher mal genau durchrechnen (lassen).

Erweiterung von Wohnraum (z.B. Dachausbau) gehört nicht zu den geförderten Massnahmen, auch wenn's erlaubt ist. Die Reparatur des Daches sind aber sicher anrechenbare Kosten.

unbedingt mit dem DS Kontakt aufnehmen, bevor man die Sache in Angriff nimmt.
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.08.16

Für die Begutachtung..


..kann ich dem Vorschreiber nur zustimmen - bei den Holzfragen gibt es eine Antwort !
Für ggfls anstehende Besserungen kann ich gern mal aus dem benarchbarten Minden zur Beratung kommen .
Gruß Jürgen Kube
FensterEcke Brüggemann + Kube ZiMMEREi
Mitglied der Fachwerk.de Community
Brüggemann + Kube ZiMMEREi | | 09.08.16

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