Fachwerk.de - Gibsputz schlechter als Kalkputz? Gibt es Untersuchungen?
Ich habe gehört, daß Gibsputz, wie auch Kalkputz, Feuchtigkeit aufnimmt und sie auch wieder abgibt. Warum soll Gibsputz dann nicht so gut sein? Bei über 99% aller Neubauten wird Gibsputz, im Hochhausbau auch Gibskartonplatten, verwendet!
Hübner, Frank | 26.10.04
Hallo Frank Hübner, jedes Material hat irgendwo seine gute Berechtigung und für seinen speziellen Zweck optimale Eigenschaften. Es kommt darauf an wofür, bzw. für welche Bedingungen etwas nicht geeignet ist. Eine Pauschalantwort fällt mir deshalb schwer, sofern kein konkretes Problem (oder Aufgabe) ansteht. - Bitte präzisiere nochmals, falls letzteres so ist.
Allgemein: Gips ist ein Material, daß nicht ständig Nässe verträgt. Die normale Luftfeuchtigkeit ist etwas anderes. Damit würde ich also nie Außen putzen oder im Bad mit Spritzbereich. Gips, wenn es wiederholt naß wird, neigt zur Schimmelbildung und verliert irgendwann seine Bindkraft.
Reiner Kalkputz ist vielleicht nicht ganz so geschmeidig wie gipsanteiliger.
Guter Löschkalk hat sogar etwas desinfizierendes. Die Bauern wußten warum sie früher die Ställe damit kalkten.
Die mittelalterlichen Burgen und Kirchen würden jedoch heute nicht mehr stehen, wenn man nicht Kalk&Sand-Mörtel genommen hätte.
Kalkputz ist vielleicht beim Anfang des Aushärtens nicht so fest, aber gewinnt im Laufe der Jahrzehnte immer mehr an Festigkeit und Bindekraft durch Versinterung. Das kann nicht mal Beton.
Ich weiß, dieses Thema ist damit nicht erschöpfend beantwortet, aber so allgemein wie Hartmut Stöpler wollte ich es auch nicht halten.
D.Fr.
Hübner, Frank | 26.10.04
Wieso erscheint immer ein B?
Seltsam, aber ich habe Gips immer mit P geschrieben, trotzdem erscheint es oben mit B!
Hübner, Frank | 26.10.04
Seltsam, aber ich habe Gips immer mit P geschrieben, trotzdem erscheint es oben mit B!
Hübner, Frank | 26.10.04
Gibs das?
Wie im Falle der zellulären Interaktionen bei den Metazellern ist es auch hier offensichtlich, daß aus dem Blickwinkel der inneren Dynamik eines Organismus ein anderer Organismus eine Quelle von Perturbationen darstellt, die von jenen, die aus dem „unbelebtem” Milieu stammen, nicht zu unterscheiden sind. Es ist jedoch möglich, daß die Interaktionen zwischen Organismen im Verlauf ihrer Ontogenese einen rekursiven Charakter annehmen. Das führt notwendig zum gemeinsamen strukturellen Driften dieser Organismen: einer Ko-Ontogenese, an der die Organismen durch ihre gegenseitige strukturelle Kopplung beide beteiligt sind, wobei jeder seine Anpassung und Organisation bewahrt. Wenn dies geschieht, dann bringen die gemeinsam driftenden Organismen einen neuen phänomenologischen Bereich hervor, der besonders komplex werden kann, wenn ein Nervensystem vorhanden ist. Diese Phänomene, die aus dieser strukturellen Koppelung dritter Ordnung entstehen, führen bei rationaler Betrachtung der evidenten Situation zu heuristisch erklärbaren, intentionalen Verhaltensweisen. Deshalb ist aus Gips Gibs geworden.
Wie im Falle der zellulären Interaktionen bei den Metazellern ist es auch hier offensichtlich, daß aus dem Blickwinkel der inneren Dynamik eines Organismus ein anderer Organismus eine Quelle von Perturbationen darstellt, die von jenen, die aus dem „unbelebtem” Milieu stammen, nicht zu unterscheiden sind. Es ist jedoch möglich, daß die Interaktionen zwischen Organismen im Verlauf ihrer Ontogenese einen rekursiven Charakter annehmen. Das führt notwendig zum gemeinsamen strukturellen Driften dieser Organismen: einer Ko-Ontogenese, an der die Organismen durch ihre gegenseitige strukturelle Kopplung beide beteiligt sind, wobei jeder seine Anpassung und Organisation bewahrt. Wenn dies geschieht, dann bringen die gemeinsam driftenden Organismen einen neuen phänomenologischen Bereich hervor, der besonders komplex werden kann, wenn ein Nervensystem vorhanden ist. Diese Phänomene, die aus dieser strukturellen Koppelung dritter Ordnung entstehen, führen bei rationaler Betrachtung der evidenten Situation zu heuristisch erklärbaren, intentionalen Verhaltensweisen. Deshalb ist aus Gips Gibs geworden.Alles unter Dach und Fach
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Fachwerk.de | Hartmut Stöpler | 26.10.04
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Fachwerk.de | Hartmut Stöpler | 26.10.04
Hallo Frank Hübner, jedes Material hat irgendwo seine gute Berechtigung und für seinen speziellen Zweck optimale Eigenschaften. Es kommt darauf an wofür, bzw. für welche Bedingungen etwas nicht geeignet ist. Eine Pauschalantwort fällt mir deshalb schwer, sofern kein konkretes Problem (oder Aufgabe) ansteht. - Bitte präzisiere nochmals, falls letzteres so ist.
Allgemein: Gips ist ein Material, daß nicht ständig Nässe verträgt. Die normale Luftfeuchtigkeit ist etwas anderes. Damit würde ich also nie Außen putzen oder im Bad mit Spritzbereich. Gips, wenn es wiederholt naß wird, neigt zur Schimmelbildung und verliert irgendwann seine Bindkraft.
Reiner Kalkputz ist vielleicht nicht ganz so geschmeidig wie gipsanteiliger.
Guter Löschkalk hat sogar etwas desinfizierendes. Die Bauern wußten warum sie früher die Ställe damit kalkten.
Die mittelalterlichen Burgen und Kirchen würden jedoch heute nicht mehr stehen, wenn man nicht Kalk&Sand-Mörtel genommen hätte.
Kalkputz ist vielleicht beim Anfang des Aushärtens nicht so fest, aber gewinnt im Laufe der Jahrzehnte immer mehr an Festigkeit und Bindekraft durch Versinterung. Das kann nicht mal Beton.
Ich weiß, dieses Thema ist damit nicht erschöpfend beantwortet, aber so allgemein wie Hartmut Stöpler wollte ich es auch nicht halten.
D.Fr.
Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.
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Dipl.-Restaurator (akad.) | Dietmar Fröhlich | 26.10.04
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Dipl.-Restaurator (akad.) | Dietmar Fröhlich | 26.10.04
Kurzformel
Wohnraum wird unter Kostenaspekten erstellt und nicht nach den (biologischen) Bedürfnissen der späteren Bewohner.
Wo sollen wir denn auch mit dem ganzen Gips aus den Rauchgas-Entschwefelungsanlagen hin. Da bietet es sich doch zwangsläufig an, den ganzen Müll in anderer Form zu denen wieder zurück zu transportieren, die letztlich dafür verantwortlich sind - den Zweibeinern.
Und so ver-edelter Müll heißt dann GKP&Co.
Zugegeben: Es ist nur eine Sichtweise des Problems.
Gruß aus BS
anonymus | 27.10.04
Wohnraum wird unter Kostenaspekten erstellt und nicht nach den (biologischen) Bedürfnissen der späteren Bewohner.
Wo sollen wir denn auch mit dem ganzen Gips aus den Rauchgas-Entschwefelungsanlagen hin. Da bietet es sich doch zwangsläufig an, den ganzen Müll in anderer Form zu denen wieder zurück zu transportieren, die letztlich dafür verantwortlich sind - den Zweibeinern.
Und so ver-edelter Müll heißt dann GKP&Co.
Zugegeben: Es ist nur eine Sichtweise des Problems.
Gruß aus BS
anonymus | 27.10.04
Und nicht die schlechteste!
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 27.10.04
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 27.10.04
Gipsputze bedenklich
Seit einigen Jahren werden die Gipsputze und auch Bauplatten aus Recycling-Gips (Rohgipse aus der Kraftwerksentschwefelung von Heizkraftwerken mit Kohlebeschickung!)produziert und somit besitzen diese Materialien einen enormen Anteil an Schwefel(gelbe Verfärbungen beim Streichen oder Beschichten zeigen dies deutlich, denn Schwefel ist Wasser löslich!). Dies bedeutet, daß derartige Wandbeschichtungen sämtlichst mit sogenannten Sperrgründen gestrichen werden sollen.
Und nun stelle ich hier die Gegenfrage: Was ist da noch nachhaltig, atmungsaktiv und gesundheitsfreundlich!
Grüße
Seit einigen Jahren werden die Gipsputze und auch Bauplatten aus Recycling-Gips (Rohgipse aus der Kraftwerksentschwefelung von Heizkraftwerken mit Kohlebeschickung!)produziert und somit besitzen diese Materialien einen enormen Anteil an Schwefel(gelbe Verfärbungen beim Streichen oder Beschichten zeigen dies deutlich, denn Schwefel ist Wasser löslich!). Dies bedeutet, daß derartige Wandbeschichtungen sämtlichst mit sogenannten Sperrgründen gestrichen werden sollen.
Und nun stelle ich hier die Gegenfrage: Was ist da noch nachhaltig, atmungsaktiv und gesundheitsfreundlich!
Grüße
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 09.11.04
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