Fachwerk.de - Ausbau

Hallo,

ich bin seit Frühjahr im Besitz einer alten Tischlerei, deren Obergeschoss jetzt zum Wohnraum umgebaut werden soll.
Das Gebäude ist Bj 1929. Das Erdgeschoss ist gemauert, das Obergeschoss komplett in Holzbau ausgeführt. Die Decke ist eine Holzbalkendecke, die auch beibehalten werden soll.
Da das Erdgeschoss Werkstatt bleibt und meistens ungeheizt ist, soll die Decke nun isoliert werden.
Ich habe schon einige Beiträge dazu gelesen, aber die meisten betreffen Decken zu ungeheizten Dachböden. Bei mir ist es ja umgekehrt.
Die Balken sind 14 x 20 cm, im Abstand von 67cm verlegt. Momentan sieht der Aufbau wie folgt aus (von unten):

Fichtenbretter vernagelt
Blindboden(Auflage Mitte Balken)

Da eine Trittschalldämmung in diesem Fall nicht sehr wichtig ist, habe ich mir den Aufbau folgendermassen vorgestellt (von unten):

2 x Rigips 12,5mm
Lattung
Fichtenbretter 22mm
evtl Schüttung 3cm
Mineralfaserdämmung zwischen den Balken 16 cm
Dampfbremse
Fichtenbretter 22mm verschraubt
Statt Bretter evtl OSB-platten. Welche Stärke sollte ich nehmen?
Danach den Fussbodenaufbau.

Ist so ein Aufbau zu empfehlen?

Vielen Dank und schöne Grüsse

Markus
Kann keine Ahnung Sünde sein?!
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Markus Trixl | 17.10.06
je nach Raumheizung in der Werkstatt muß auch von unten
eine Dampfbremse eingebaut werden.Lassen Sie sich hinsichtlich Brandschutzvorschriften vom zuständigen Gewerbeamt beraten,wahrscheinlich wird Brandklasse A1, F90 gefordert.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 18.10.06
Schallschutz
Da eine Tischlerei eine gewisse Geräuschquelle darstellt ist es ratsam die untere Verkleidung in Federbügel / Federschienen zu hängen mit Wandseitig einer Fuge damit der Luftschall nicht direkt übertragen werden kann, desweiteren sollte in den Deckenaufbau Masse eingebaut werden. Hier bieten sich Dämmstoffe zwischen den Deckenbalken mit einem hohen Massegewicht an wie etwa Holzweichfaserdämmplatten, Steinwolledämmung oder Cellulosedämmung. Auf den Deckenbalken sollte der Rauspund nicht zu dünn gewält werden, eher 28mm. Zum Masseeinbau können dann darauf auch noch 50er Gehwegplatten gelegt werden.
Ansonsten wie schon geschrieben an den Brandschutz denken.
Innenwanddämmung mit Zellulose
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BüschenHolz | Zimmermeister + gepr. Restaurator Simon Büschen | 18.10.06

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