Fachwerk.de - Schimmel in der Lehmdecke.
Schimmel befindet sich ca. auf 1 x 1 m.
Übrigens war auf dem Kalkputz nichts zu sehen bis er abfiel.
Gehe ich nun richtig vor, den Dielenboden zu öffnen und die befallenen Stellen zu entfernen?
Lehmdecke
würde sagen, es kommt darauf an, ob der Dielenboden auch kaputt ist - wenn nicht würde ich das Zeugs von unten entfernen - möglichst großflächig, weil man ja von Außen nicht sieht wie weit das Myzel wächst. Der Deckenbalken sieht ziemlich morsch aus - der gehört eigentlich ausgewechselt ... Grüsse,
würde sagen, es kommt darauf an, ob der Dielenboden auch kaputt ist - wenn nicht würde ich das Zeugs von unten entfernen - möglichst großflächig, weil man ja von Außen nicht sieht wie weit das Myzel wächst. Der Deckenbalken sieht ziemlich morsch aus - der gehört eigentlich ausgewechselt ... Grüsse,
Es geht immer weiter - außer einmal ...
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Ing.-büro Böhm | Niko Böhm | 20.09.10
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Ing.-büro Böhm | Niko Böhm | 20.09.10
Hallo,
ich rate Ihnen die Dielen aufzunehmen, nur so können Sie die Art des Befalls genau bestimmen, oder durch einen Fachmann bestimmen lassen.
Grüße aus Schönebeck
anonymus | 20.09.10
Schimmel
Ja, das kenne ich auch.
Den Kalkputz (der schon lose war) ganz entfernt und schon kamen die kleinen Pilzchen zum Vorschein.
Der Aufbau sah auch ähnlich aus. Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
Von unten erst mal raus was ich gesehen habe. Mußte feststellen, das auch die Schalhözer (Schalscheitle in fränkisch) angegriffen waren. Also ab nach oben den Boden aufgemacht (sehr vorsichtig, sollten ja wieder rein).
Mußte dann feststellen dass der Deckenbalken auch raus muß und somit mußte der gesamte Boden raus.
Aus dem einen Balken wurden dann insgesammt drei, so dass sich das öffnen auch wirklich lohnte. War ne riesen Sauereit, Staub...., etc.
Hat sich aber gelohnt, denn ich konnte in den geöffneten Boden einiges (Lehhrohre) verpacken.
ch habe lieber ein wenig mehr aufgemacht asl vielleicht ein Sparbrenner gemacht hätte aber es ging ja um Pilz und nicht nur um "Feuchte".
Übrigens die Dielen waren von unten auch leicht angegriffen und somit (für Mich) nicht mehr verwertbar.
Eine Artenbestimmung habe ich nicht durchgeführt, da es sich nur um eine relativ kleine Stelle handelte und der Schaden hauptsächlich ein "Feuchteschaden" mit minimaler Pilzkultur war.
Tschau und viel Spaß (hat man in jedemfall dannach) und nicht die Staubmaske vergessen.
Günter
Ja, das kenne ich auch.
Den Kalkputz (der schon lose war) ganz entfernt und schon kamen die kleinen Pilzchen zum Vorschein.
Der Aufbau sah auch ähnlich aus. Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
Von unten erst mal raus was ich gesehen habe. Mußte feststellen, das auch die Schalhözer (Schalscheitle in fränkisch) angegriffen waren. Also ab nach oben den Boden aufgemacht (sehr vorsichtig, sollten ja wieder rein).
Mußte dann feststellen dass der Deckenbalken auch raus muß und somit mußte der gesamte Boden raus.
Aus dem einen Balken wurden dann insgesammt drei, so dass sich das öffnen auch wirklich lohnte. War ne riesen Sauereit, Staub...., etc.
Hat sich aber gelohnt, denn ich konnte in den geöffneten Boden einiges (Lehhrohre) verpacken.
ch habe lieber ein wenig mehr aufgemacht asl vielleicht ein Sparbrenner gemacht hätte aber es ging ja um Pilz und nicht nur um "Feuchte".
Übrigens die Dielen waren von unten auch leicht angegriffen und somit (für Mich) nicht mehr verwertbar.
Eine Artenbestimmung habe ich nicht durchgeführt, da es sich nur um eine relativ kleine Stelle handelte und der Schaden hauptsächlich ein "Feuchteschaden" mit minimaler Pilzkultur war.
Tschau und viel Spaß (hat man in jedemfall dannach) und nicht die Staubmaske vergessen.
Günter
Wer am Leben teilhaben will, muss am Leben arbeiten.
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Günter Kreuzpaintner | 20.09.10
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Günter Kreuzpaintner | 20.09.10
Wie sich die Bilder doch gleichen............
Das gleiche Problem hatten wir auch an der Spitzbodendecke.
Ich würde zunächst auch erst versuchen, den Lehm von unten am befallenen Bereich zu entfernen, um zu sehen, inwieweit die Staken/Lehmwickelhölzer angegriffen sind und ob die Dielen von unten etwas abbekommen haben.
Von oben die Dielung abnehmen kann man dann immer noch.
Der Deckenbalken sieht tatsächlich ziemlich marode aus, auf den ersten Blick. Evtl. nur Splintbefall? Läßt sich schlecht sagen. Wie haben Sie denn getestet, ob der Balken noch stabil ist? Manches, was bei uns so aussah, brauchte nicht entfernt werden, das meiste mußte aber raus. Vielleicht lassen Sie ggf. das mal einen Zimmermann begutachten.
Viele Grüße
Achim Hecke
Das gleiche Problem hatten wir auch an der Spitzbodendecke.
Ich würde zunächst auch erst versuchen, den Lehm von unten am befallenen Bereich zu entfernen, um zu sehen, inwieweit die Staken/Lehmwickelhölzer angegriffen sind und ob die Dielen von unten etwas abbekommen haben.
Von oben die Dielung abnehmen kann man dann immer noch.
Der Deckenbalken sieht tatsächlich ziemlich marode aus, auf den ersten Blick. Evtl. nur Splintbefall? Läßt sich schlecht sagen. Wie haben Sie denn getestet, ob der Balken noch stabil ist? Manches, was bei uns so aussah, brauchte nicht entfernt werden, das meiste mußte aber raus. Vielleicht lassen Sie ggf. das mal einen Zimmermann begutachten.
Viele Grüße
Achim Hecke