"Polyurethan-Hartschaum bietet die effizienteste Wärmedämmung aller marktgängigen Materialien"

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In
den Ländern des Nahen Ostens kommt der Wärmedämmung zum Zweck der
Energieeinsparung eine immer größere Bedeutung zu. Die Dämmung gegen in Gebäude
eindringende Wärme verringert die Investitionskosten in Klimaanlagen und die
dafür benötigten Kraftwerke. Einige dieser Länder haben effizientere
Wärmedämm-Maßnahmen inzwischen verbindlich vorgeschrieben.



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<img border="1" src="http://www.baulinks.de/webplugin/2004/i/1756-bayer.jpg" vspace="2" alt="Wärmedämmung, Fassadendämmung, WDVS, Polyurethan-Hartschaum, Wärmedämmung, Dämmung, Gebäudedämmung, Klimaanlage, Dämmschutzplatten, PUR-Dämmung, PUR-Hartschaum, PUR-Wärmedämmschicht, Dämmmaterial, PUR-Wärmedämm-Verbundsystem, PUR-WDVS">

<span style="font-size: 10px">Eine optimale Wärmedämmung bieten
Dämmschutzplatten aus Polyurethan-Rohstoffen von Bayer MaterialScience im
luxuriösen Hotelkomplex Dubai Marina in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate.</span>
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Auf der Annual Insulation Conference 2004, einer von insgesamt
fünf verschiedenen Konferenzen im Rahmen der Gulf Construction Conference Week
2004 in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, berichtete Joachim Kleser,
Wärmedämmexperte bei der Bayer MaterialScience AG, kürzlich über neue
Entwicklungen bei Dämmstoffen aus Polyurethan (PUR). Feroz Saleem, Direktor von
Pearl Insulation Materials Industries, LLC mit Sitz in Dubai, gab einen
generellen Überblick über die vielseitigen Möglichkeiten für PUR-Anwendungen im
Bausektor sowie die ausgefeilte Maschinentechnologie zur Herstellung von
PUR-Dämmstoffen. Unter allen gebräuchlichen (!) Materialien weist PUR-Hartschaum
demnach die niedrigste Wärmeleitfähigkeit und damit die effizienteste
Wärmedämmung auf. Das bedeutet auch, dass eine PUR-Wärmedämmschicht bereits bei
wesentlich geringerer Dicke die örtlichen Spezifikationen erfüllt als Schichten
aus anderen Dämmmaterialien (vergleiche aber mit
Meldung
über Vakuum-Isolations-Paneel
 vom 30.11.2004). "Nach Jahrzehnten stetig
steigenden Wachstums ist der weltweite Verbrauch an Polyurethanen in diesem Jahr
im Begriff, weltweit die Marke von zehn Millionen Tonnen zu überschreiten. Rund
ein Viertel davon wird im Bereich Wärmedämmung verwendet", ergänzte Saleem.



Zur Wärmedämmung von Außenwänden kann beispielsweise ein
PUR-Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) eingesetzt werden. Bei einem
Wärmedämm-Verbundsystem wird zunächst der Dämmstoff auf die Außenwand eines
Gebäudes geklebt oder darauf mechanisch befestigt. Dann wird ein Grundputz in
ca. fünf bis acht Millimeter Stärke aufgetragen. Ein eingebettetes
Armierungsgitter hilft, die Spannungen aufzunehmen, die aufgrund der
Temperaturschwankungen im Tageslauf entstehen. Der anschließende Oberputz - in
ca. zwei bis fünf Millimeter Stärke aufgetragen - ist der dekorative Abschluss
der Fassade. "Wenn die Außenmaße des Gebäudes festgelegt sind, gewinnt der
Bauherr durch die hohe Leistungsfähigkeit des Wärmedämm-Verbundsystems Innenraum
hinzu. Das bedeutet eine entsprechende Wertsteigerung. Gleiches gilt auch für
die Sanierung von Altbauten, wobei sich ein zusätzlicher Vorteil dadurch ergibt,
dass in aller Regel auf große bauliche Veränderungen verzichtet werden kann",
sagt Kleser.



In Europa gibt es langjährige Erfahrungen bei der Gestaltung von
Außenwänden mit PUR-Wärmedämm-Verbundsystemen. Um herauszufinden, ob sich die
positiven Erfahrungen in Europa auf die klimatischen Verhältnisse in den
arabischen Ländern übertragen lassen, hat Bayer MaterialScience das
Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW) beauftragt, thermische und
feuchtetechnische Berechnungen durchzuführen. Das FIW hat das
PUR-Wärmedämm-Verbundsystem sowie vier weitere PUR-Dämmkonstruktionen anhand der
Jahres-Wetterdaten von Abu Dhabi geprüft. Ergebnis: Es gibt keine
Einschränkungen durch Feuchtigkeit. Alle fünf Systeme, darunter auch ein mit
Dachspritzschaum gedämmtes Flachdach, bleiben im feucht-warmen Meeresklima voll
funktionsfähig. Sowohl das Wärmedämm-Verbundsystem als auch das mit
Dachspritzschaum gedämmte Dach erhielten FIW-Zertifikate. Ferner ergaben
umfangreiche Simulationsrechnungen, dass eine optimale Befestigung dann gegeben
ist, wenn ein Meter mal ein Meter große Dämmplatten möglichst lückenlos montiert
werden.



<div align='right'>Siehe auch:

Bayer MaterialScience AG
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