Baupreise werden nicht nachgeben

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Für
viele Haushalte bedeutet die jetzt auch vom Bundesrat beschlossene

Streichung der Eigenheimzulage
zum 1. Januar 2006, dass es deutlich
schwieriger wird, eine entsprechende Finanzierung darzustellen und tragbar zu
gestalten. Nach Ansicht des Verbandes der Privaten Bausparkassen sollten die
Betroffenen versuchen, durch Abstriche bei den Wunschvorstellungen über das Haus
oder die Wohnung die durch den Wegfall der Eigenheimzulage entstandene
Finanzierungslücke zu kompensieren.



Andreas J. Zehnder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes: "Neben
den möglichen Einsparungen ist aber eine ausreichende Eigenkapitalbildung
unumgänglich. Eine Ausweitung der Fremdfinanzierung über den üblichen Rahmen von
60 bis 80 Prozent hinaus erhöht das Risiko für den Eigenheimerwerber und ist
letztlich nicht zu verantworten."



Der Verband rechnet im übrigen nicht mit sinkenden
Bauspreisen als Folge des Wegfalls der Eigenheimförderung
, was von
verschiedenen "Experten" prognostiziert worden sei. Zehnder: "Die Behauptung,
die Einführung der Eigenheimzulage im Jahr 1996 sei mit Preissteigerungen
verbunden gewesen und ihre Abschaffung führe dementsprechend zu sinkenden
Preisen, wird zwar immer wieder aufgestellt, sie ist aber durch nichts belegt.
Die Baupreise bewegen sich seit zehn Jahren auf dem Niveau von 1995! Die
Relation von Einkommen und Hauskosten hat sich in dieser Zeit sogar deutlich
verbessert."



<center>


<img src="http://www.baulinks.de/webplugin/2003/i/1050-bauen.gif" border="0" width="400" height="427" alt="Baukosten, Baupreise, Eigenheimzulage, Streichung der Eigenheimzulage, Baupreis, Finanzierung, Verband der Privaten Bausparkassen, Fremdfinanzierung, Eigenheimförderung">

<span style="font-size: 10px">Grafik aus der Meldung "kostengünstig
bauen - Einsparpotenziale beim Eigenheimbau
" vom 24.9.2003</span>
<hr>
</center>
Der Verband weist darauf hin, dass es eine ganze Reihe von
Möglichkeiten gibt, die Baukosten zu senken. Wer den Bau eines Hauses sorgfältig
und vorausschauend plane, könne viel Geld sparen. Bei einem Grundstückspreis von
z. B. 100 Euro je Quadratmeter ließen sich durch Reduzierung der
Grundstücksgröße um 100 Quadratmeter 10.000 Euro einsparen. Das sei genau so
viel wie die bisherige Eigenheimzulage in Höhe von 1.250 Euro über den gesamten
Förderzeitraum von acht Jahren gerechnet.



Als weitere Beispiele für Sparmöglichkeiten nannte der Verband:



  • Verzicht auf einen Keller: bis zu 20.000 Euro
  • Dachflächenfenster statt Erker oder Gauben: bis zu 15.000 Euro
  • Satteldach statt Walmdach: bis zu 5.000 Euro
  • Einfacher Standard für die Kellerräume: rd. 5.000 Euro
  • Eigenleistungen je nach Geschick: 5 bis 10 Prozent der Gesamtkosten.

<div align='right'>Siehe auch: ausgewählte weitere Meldungen:
 
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