ZWISCHENDECKENDÄMMUNG MIT ZIEGELN

31.08.2006



hallo, wir renovieren ein altes Bauernhaus und werden auch das dg bewohnbar machen - wir haben eine neue Zwischendecke mit 16/24 kantholz und rauhschalungen gemacht.
betr. Dämmung haben wir an 1 lage grünlinge und darüber 1 lage alte mauerziegel (sind vorhanden: gebrannte ton-lehmziegel) ausgefugt mit einer Mischung aus Kalk und Sand gedacht. auf die Decke im eg kommt lehmputz, der boden im dg wird mit geölter Diele genagelt - spricht etwas gegen diese form der schalldämmung, gibt es anregungen, tips, infos was dabei zu beachten ist, ob wesentliches von uns übersehen wurde,.... ?!
ich bedanke mich schon jetzt für eure meinungen/anregungen und wünsche noch einen angenehmen tag
lg sandra



Wichtig



ist, dass der Dielenboden des Oberbeschosses schwimmend auf einer Trittschalldämmplatte verlegt wird. Hier gibt es fertige Systeme von Pavatex, Gutex oder anderen Herstellern.
Zwei Lagen "Gewicht" habe ich bisher noch nicht gesehen und ob das wirklich nötig ist (... ?) muß man selbst entscheiden.
Werden die Balken mit verputzt, oder wird es eine abgehängte Decke? In den Hohlraum zwischen den Balken gehört natürlich eine Dämmung. Z.B. Jute oder Flachsmatten oder Zellulosedämmplatten oder aber mit Zellulose ausblasen. Ein Fehlboden ist vermutlich nicht geplant, da ja schon eine Rauhspundschalung aufgebracht ist.

Aber das Wichtigste dabei: NICHT OHNE STATIKER! Alleine die Ziegel und die Grünlinge dürften um die 250-300 kg/m² wiegen.



Als Österreicher...



... bestenfalls gleich einen guten österreichischen Partner kontaktieren.
In der Fa. EMOTON könntet Ihr einen solventen Partner finden.
Kontakt unter: 07217-8004, Herr Harals Weihträger.

Grüße Udo Mühle