Welche Heizung für Altbauwohnung

30.08.2007



Hallo,

bin im Begriff eine Altbauwohnung zu kaufen!
Die Wohnung ist ca. 70qm gross!
Als Heizung diente bisher, in der Küche ein Holzofen und im Wohnzimmer ein Kerosinofen! Somit wurden bisher auch nur diese zwei Räume beheizt!...und die weiteren drei 2 Zimmer + Bad blieben kalt!
Wollte fragen ob es eine Möglichkeit gibt das man vom Wohnzimmer aus auch die anderen Räume irgendwie mit Holz beheizen könnte! Also zuerst im Wohnzimmer einen Holzofen montieren und von dort aus irgendwie die Wärme in die anderen Räume transportieren könnt? Hat jemand Erfahrung oder eine Idee, habe leider keinerlei Ahnung?!
Wenn jemand schon so etwas hat, kann man da auch die Temperatur in den anderen Räumen regulieren, so dass wenn man dort nicht die Wärme bleibt es auch einen Regulierer gibt oder sowas?

Dank mal im Voraus
-Andrea-



Holzheizung



Hallo

die Frage ist, wie die Wohnung aufgeteilt ist, welche Lagermöglichkeiten für welche Menge Vorrat vorhanden ist...
Es gibt Möglichkeiten, mit einer Holzscheitheizung zentral von einem Raum alle Räume zu beheizen, es gibt die Möglichkeit, vom Flur aus über einen Kachelofen zwei oder 3 Räume gleichzeitig zu beheizen. Der Möglichkeiten sind in den letzten Jahren die Grenzen genommen worden...


MfG Andreas





Hallo,

danke erstmal.
Also Lagermöglichkeiten für Holz denk ich meinst Du jetzt, wär der Keller!Hat so um die 60qm, wo ich davon nur 20qm für sonstiges benötige. Somit 40qm!
Wichtig ist das ich keine Verbindung zwischen Keller und meiner Wohnung benötige, da diese nicht gleich oberhalb des Kellers liegt!

Mfg
-Andrea-



Feuerholz



ist kaminfertig zu teuer.

Zum Selbertrocknen ist aber der Keller ungeeignet, das frische Holz sollte 2 Jahre in Freien lagern können. Hinzu kommen Kosten für Transporte, Zeit und Kraf für Sägen, Spalten, Stapeln...

Ich rate Euch,eine moderne Brennwerttherme mit Gas zu installieren und den Holzofen in der Küche zusätzlich nach Lust und Laune zu betreiben oder zu erneuern,oder aber statt des Küchenofens im Wohnzimmer einen Holzofen zu betreiben.

Grüße

Thomas



Vieles wurde bereits gesagt,...



... und trotzdem stellt sich noch die Frage:
"Welcher Aufwand steht zum Nutzen und wie sehen die dazugehörigen finanziellen Mittel aus?"
Davon hängt der weitere Sachverhalt für Lösungsfindungen ab.
Komplettsanierung oder eben nur punktionale Veränderungen.
Fußleistenheizung wäre auch eine sinnvolle Alternative, hängt aber eben von einer zentralen Versorgungslösung (Gas/Öl/Wärmepumpenmöglichkeit/Holzzentralfeuerung etc.).
Und wie groß ist das Haus?
Gibt's da mehrere Wohneinheiten, die ähnliche Probleme haben?
Und und und!!!

Freundliche Grüße in den Süden

Udo Mühle



Mensch...



Herr Böhme und ich mal (fast) einer Meinung?

Ich rate auch zu einer (allerdings einfachen Gastherme).
Zusätzlich dazu könnte ein kleiner Kaminofen mit Wassertasche installiert werden. Dazu benötigen Sie dann auch noch einen Pufferspeicher im Keller, denn sonst "weiß der Kaminofen nicht wohin mit der Leistung".
Allerdings läuft das aber nicht mehr unter einfach-gut-gebaut.
Ich persönlich habe in unser Haus eine einfache Gastherme installiert, im Wohnzimmer einen offenen Kamin und in der Küche einen kleinen Grundofen.
Die beiden Schornsteine sind massiv, und verlaufen im OG durch die dort befindlichen Zimmer, und heizen diese mit.

Sollten Sie dann noch eine Heizleistenanlage zu Ihrer Gasheizung installieren, genügt es vermutlich, einen Heizkreis einmal um das Haus zu ziehen. Günstiger geht es wohl kaum noch! Alles ist auf Putz zu installieren, damit immer im Blick und auch später bei weiteren Um- oder Ausbauten anpassbar!
Wir fertigen ständig und kostenlos für solche Bauvorhaben Projekte an, daraus gehen dann auch gleich Stücklisten und Preise hervor.


Mit den besten Grüßen von der Ostsee


Der Ingo von www.einfach-gut-gebaut.de

Foto:
Grundofen mit Vollziegeln vom Ziegelkontor



@ Ingo



Warum, wenn man sowieso eine neue Therme installiert, eine einfache statt Brennwert?

Höhere Kosten stehen auch einem höheren Wirkungsgrad gegenüber, und auch erweiterte Regelmöglichkeiten können sparen helfen.

Grüße

Thomas



Geld nicht ausgeben spart!



Brennwertthermen kosten deutlich mehr und sind aufwändiger in Wartung und Reparatur.
Auch weiß ich, daß die Brennwertthermen bei Volllast und im Warmwassermodus nichts brennwertiges mehr an sich haben.

Ob sie das in Anschaffung/Wartung und Reparatur mehr aufgewandte Geld einsparen vermag ich nicht zu beurteilen, ich bin aber für einfach.

Auch finde ich es nicht angenehm, wenn die das Abgasrohr nur mit Unterstützung eines Ventilators verlassenden Abgase(und seien sie noch so sauber) gleich wieder in das Dachfenster oder das gekippte Schlafzimmerfenster fallen und nicht eben zur Luftverbesserung beitragen.

Bei weiteren Regelmöglichkeiten ist die Angelegenheit im Grunde genauso, nur kommt dann immer noch der Druckabfall hinzu. Sie benötigen größere Pumpen.
Eine einfache Heizleistenanlage kommt mit minimaler Pumpenleistung aus, dann muß die Pumpe im Sommer auch nicht ausgeschaltet werden, denn im Herbst springen die vorübergehend stillgelegten Pumpen oftmals nicht mehr an, und müssen ersetzt werden. Das spart auch nicht eben.

Wenn man etwas besseres/genaues installieren möchte, dann einen atmosphärischen Gaskessel. Der hält ewig, und braucht keine extra Ventilatoren. Aber dafür benötigt man einen richtigen Schornstein, und auch noch mitten durchs Haus.
Wir selbst wollten weder in Küche Bad noch im Wohnzimmer einen (wenn auch noch so weißen) Gaskessel und mussten deshalb auf eine Therme ausweichen.


Der Ingo von www.einfach-gut-gebaut.de

Foto: einfachster Gaskessel, der bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, und hervorragend funktioniert.



Halbwahrheiten, Vermutungen und Skurriles



Lieber Ingo, was Du hier so schreibst, empfiehlt Dich nicht gerade als Berater in Sachen Energie.

Das erinnert mich ein bisschen an Frau Cyba, die sich hier vor Monaten leidenschaftlich in's Knie schoß.


Amüsierte Grüße

Thomas