Innendämung

26.11.2005



Hallo, habe im Forum herumgelesen und nichts zu meinen Fragen gefunden.
Frage 1 Ich habe ein 24 cm Ziegelmauerwerk das ich von außen leider nicht dämmen kann. Jetzt beabsichtige ich von innen eine 40 mm Luftschicht(die alte Wand ist ziemlich krumm) und dann eine 120 cm Ständerwerkwand aus 120 mm Brettern herzustellen. Die Ständerwerkwand soll mit Dämmwolle ausgefüllt werden. Dann eine Dampfsperre und dann Rigips 12 mm. Klappt sowas??
Frag e 2
Ein anderer Gebäudeteil besitzt eine Klinkerschale dann Luftschicht ca 50 mm, dann kommt eine art grauer Schwämmstein als Mauerwerk. Die alten Balken sind dort einfach aufgelegt. Dieses Problem soll durch das Vermauern von Ytongsteinen 17,5 cm (natürlich eine Luftschicht zu dem Schwämmstein) damit auch sofort ein Tragfähiges Mauerwerk geschaffen wird. Auf den Ytong Stein bin ich gekommen, damit ich nicht zusätzlich eine Wärmdämmung aufbringen muss. Verliere jetzt schon soviel Raum. Auf einer Giebelwandseite soll die Ytongwand gleiche stärke als Wärmedämmung hinter ein 24 cm Ziegelmauerwerk gemauert werden.



Innendämmung



So wie beschrieben geht es nicht: Kondensat wird sich auf der Innenseite des Ziegelmauerwerks bilden, die Miwo nimmt nichts auf und alles wird naß.
So geht es:
In doppelt Fliesenkleber (einmal mit dem Glätter auf die Wand auftragen, einmal mit der Zahnkelle auf die Dämmung) eine 40 mm Holzweichfaserplatte (Putzträgerplatte z.B. von GUTEX oder PAVATEX)ansetzen. Zwei Tage anziehen lassen, Kalkinnenputz MG Ia aufziehen.

Sie haben danach auch mehr Platz im Haus als bei der angedachten Lösung.

Probleme gibt es auch mit Ytong, weil das Zeug nicht genügend kapillaraktiv ist.

Gutes Gelingen



Innendämung



Danke für die Antwort, tja, habe ich mir dann doch etwas einfacher vorgestellt. Die Konstruktion der Inneständerwand habe ich von der Rigipsseite. Da wird die Konstruktion so beschrieben.
Vielleicht ist es ratsam, die Ziegelwand zu hinterlüften.( In beiden Fällen. nur so eine Idee.

Jetzt mal was anderes. Habe natürlich vorher noch mehrer "alte Hasen" gefragt und da ist die Konstruktion mit dem Ytong rausgekommen.
gruß Ludger



Honlzfaserplatten



Hallo,
wenn ich es richtig verstanden habe, braucht mann bei der Dämmung mit Holzfaserplatten keine Dampfbremse!
Stimms?
Wenn es so ist, dann hat mann damit ja,
1. mehr platz im Raum,
2. weniger aufwendig als mit Dampfbremse
3. sicherer für zukunft wegen Schimmel befall.

Mfg


Mfg



Innendämung



Ja, ich glaube ich habe bei der Sache mit dem Ytong vergessen zu sagen, das die Wand aus dem Schwämmstein nur so ca.max 10 cm ist. Das bedeutet, die ist viel zu dünn, damit sie die neuen Decken trägt. daher habe ich gedacht, mit dem Ytong 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
Gruß Ludger



Innendämmung mit Holzfaserdämmplatten



Hallo aus NRW,

Heute haben wir unsere Gasabrechnung bekommen, trotz 15% weniger Verbrauch, müssen wir 5% mehr zahlen.
Daher werde ich dieses Jahr, auf jedenfall meine Aussenwände Dämmen, geplant mit Holzfaserdämplatten 40mm.
Durch die Beiträge vorher, denke ich, habe ich das zwar etwas verstanden, aber möchte mich vergewissern das ich die Sache auch richtig ausführe.

Richtig oder Falsch?
1- an die Wand Fließenkleber (mit Zahnkelle)anbringen, und auch an die Dämmplatte
2- Dämmplatten an die Wand kleben
3- ca.2 Tage einziehen lassen
4- Kalkputz ca. 1cm
5-Bei dieser vorgehensweise, benötigt mann keine
Dampfbremse/Dampfsperre?!

Dann noch eine letzte Frage,
muß ich auf die Dämmplatten Putz aufbringen, oder kann ich auch evtl. Spannplatten 19mm/Rigips nehmen?
Der Hintergrund ist der, das ich mir das Verputzen sparen wollte.

Super danke im vorraus für eure Antworten und Mühe.

Mfg