Innendämmung von Fachwerkwand

16.01.2010



Hallo,
Ich beabsichtige ein Zimmer neu zu Dämmen. Die Fachwerkausenwand ist teilweise mit Bims ausgemauert und der Rest ist noch Orginal mit Lehm.
Mein Plan war eine Holzständerkonstruktion vor zu schrauben, die 4 cm stark sein soll. Dann die Hohlräume bis auf die 4 cm zu putzen, 4 cm Weichholzfaser einzukleben, dann eine schicht OSB und eine Rigipsplatte vorschrauben.
Das ganze weil wir etwas im Zeitdruck sind.
Meine Frage an die Fachleute wäre jetzt:
1. ist das so ok?
2. Was für einen Putz nimmt man am besten für die vorarbeit und was zum ankleben der Dämmplatten
3. Ist das mit der OSB so ok?

Ich habe das so geplant weil ich mir das so auf einer Baustelle angeschaut habe, wo es so von Architekt und Fachfirma ausgeführt wurde.
Vielen Dank für Antworten
MfG: S.Hallenberger





alles in Lehm

Die 4 cm "Hohlraum" mit Lehm/Stroh gemisch verputzen, Holzfaserplatte drauf und dann einen Lehmfeinputz auftragen. Wenns dir Farblich zu dunkel ist, gibt es genügend Lehmfarben oder Kalkanstriche.

Eigentlich ist ja schon ein schöner Aufbau vorhanden, Mit der OSB und der GK-Platte würdest du alles zunichte machen.



"Alles in Lehm",



ein schönes Motto ;-)).
Mein Tip: die Holzweichfaserplatte gleich mit dem Ausgleichsputz anbappen, und statt OSB und GK eine Lehmbauplatte mit anschliessendem Lehmfeinputz. Das ist für den im Putzen ungeübten die beste Lösung. Anstriche siehe Vorschreiber.
MfG
dasMaurer



Innendämmung von Fachwerkwand



Nochn Tipp zum Geld sparen:

Lehmbauplatte weglassen !

Sie haben dann eigentlich alles was eine Wand ausmacht.

Grüße vom Niederrhein