Steuererklärung 2008

08.02.2009 Marcel



Hallo liebe Fachwerkgemeinde,
in den letzten Jahren habe ich meine Steuererklärung immer selber mit Hilfe eines PC-Programmes erstellt und hatte auch keine Probleme damit.
Jetzt habe ich im Oktober 2007 meine Fachwerkhofreite (Denkmal) erworben und letztes Jahr wurden nun die ersten Sanierungsmaßnahmen durchgeführt (natürlich in Abstimmung mit der Denkmalbehörde).
Es stellt sich mir nun die Frage ob ich wegen der Komplexität einen Steuerberater damit beauftrage oder die Steuererklärung wieder selber erstelle?
Wie habt Ihr das gemacht? Was kann man alles absetzen (Hauskauf wohl nicht mehr oder?)? Worauf ist zu achten? Was kostet ein Steuerberater im Duchschnitt?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Grüße aus Hessen,
Marcel



Ooohhh...



...Wasser auf meine Mühlen ;-))

Ich habe die letzte Steuererklärung, aufgrund der Komplexität, von einer "Fachkraft" machen lassen. Im Ergebnis durfte ich knapp 500 Euro an das Steuerbüro zahlen und soviel an das Finanzamt nach zahlen wie ich es eh schon immer getan hab.

Summasummarum war die Aktion ne Mogelpackung.
Wie ich es in Zukunft mache weiß ich noch nicht. Vermutlich aber wieder selbst, mit dem Risiko eines Herzkaspers.

In jedem Fall, ob nun selbst gemacht oder durch den Steuerberater, brauchst du vom Landesamt für Denkmalpflege eine Steuerbescheinigung über die absetzbaren Kosten. Dass heißt alle relevanten Belege dorthinschicken. Dort wird dann eine Aufstellung der absetzbaren Kosten angefertigt. Kostenpflichtig versteht sich!
Die Höhe der Kosten für die Bescheinigung ergibt sich aus der Höhe der absetzbaren Kosten.

Hilfreiche Tips zur Thematik gibt es hier:

Denkmalpflege Hessen

Schönen Sonntag noch
Martin





Hi Martin,
dann werde ich gleich morgen mal in Wiesbaden bei der oberen Denkmalbehörde anfragen...danke schonmal...
Wie es weiter geht folgt.
Schönen Abend,
Marcel



Stimmt...



...das vergaß ich zu erwähnen ;-)

Hallo Marcel,

Nachfragen bei der zuständigen Behörde ist immer hilfreich.

Da habe ich in Marburg (für uns zuständig) immer beste Erfahrungen gemacht.

Die Entscheidung ob du die Steuererklärung selbst machst oder machen lässt, werden die dort aber auch nicht beantworten können.
Da ist vermutlich der "Selbsttest" angesagt.

Gruß
Martin





Hallo nochmal,

habe im Internet folgenden Kommentar gefunden:

"Die Kosten abschreiben: Auch an den Anschaffungskosten beteiligen Kapitalanleger den Fiskus:40Jahre schreiben Sie 2,5 Prozent ab (bis Baujahr 1924) oder 50 Jahre 2 Prozent (ab Baujahr 1925). Sie dürfen nur die anteiligen Anschaffungskosten des Gebäudes geltend machen, nicht die fürs Grundstück. Häuser mit geringen Anschaffungs- und hohen Sanierungskosten sind durch Denkmalschutz-Abschreibung besonders lukrativ."

Bezieht sich das auch auf eigens genutzten Wohnraum?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Gruß,
Marcel