Neubau Sandsteinhaus....Worauf muß man achten?

12.03.2007


Hallo liebe Forumsnutzer....

Ich beabsichtige ein Haus aus Sandstein zu bauen ( Warum? Weil ich das Material quasi schon besitze ;) )

Ich habe nun schon den halben Tag hier mit durchforsten des Forums verbracht, bin aber leider nicht so ganz befriedigt was die Informationen angeht ( zumindest auf meinen Fall direkt bezogen ).Das Haus soll direkt neben dem Elternhaus entstehen.Problematisch könnte die ganze Sache durch die Hanglage hier werden.Ich würde gerne mein unteres Stockwerk etwas im Boden versenken und als Obergeschoß dachte ich an eine Holzkonstruktion und eine große Dachterrasse.

1.Sollte das unterirdische Mauerwerk auch aus Sandstein bestehn? Wäre durch die Feuchtigkeitsproblematik bei Sandstein vll ein anderes Material geeigneter?

2.Läßt sich ein Stockwerk aus Holz überhaupt ohne Probleme auf eines aus Sandstein bauen? Auch hier habe ich vorallem die Feuchtigkeit im Hinterkopf....

MFG Dirk Altrock





Erzähl mal mehr.
Soll das ein Wirtschaftsgebäude werden?

Wenn ein steinsichtiges Wohngebäude geplant wird,
wie soll die EnEv eingehalten werden können?

Hast Du wirklich 100+ Kubikmeter verwendbaren Stein?
Das sind 200 Tonnen, eine Menge 40t-LKW.
Was ist die genaue (geologische) Bezeichnung des Steines?

Keller/Fundament würde ich in Beton machen,
aber nicht wegen der Wasseraufnahme des Steines,
da tut sich zwischen Beton und dem Stein nichts,
wenn Außen nichts gemacht wird.

Viele Grüße,
Philipp Kawalek



Als Sandsteinhausbewohner



rate ich zu besonders sorgfältig ausgeführten Abdichtungen gegen aufsteigendes Wasser und zu einer überlegten Dämmung. Falls die Außenwand sandsteinsichtig sein soll, wäre es sinnvoll, über eine Wandheizung nachzudenken; ich empfinde Sandsteinwände als recht kalt.

Das Holzstockwerk ist natürlich möglich. Eine schnelle und wunderbar gedämmte Variante findest Du unter "www.thoma.at" unter Holz 100.

Grüße

Thomas



Neubau Sandsteinhaus



Für einen Planer sicher eine interessante Aufgabe, mit diesem Material einen Neubau zu planen und den Wärmeschutznachweis zu bringen. Machbar ist dies sicherlich, wenn man nicht auf die Kosten achten muß.
Zum Material selber: Sind die vorhandenen Steine bereits zugerichtet (Lager- und Stoßfugen min. 12 cm tief bearbeitet) oder nur gebrochen?
Wenn die Steine nur gebrochen sind, also unregelmäßige, nicht bzw. kaum parallele Außenflächen haben, müssen sie noch zugerichtet werden. Das ist langwierig und teuer.
Die Steine so wie sie sind, also im wilden Verband als Bruchsteinmauer zu setzen, ergibt eine zweischalige Wand von beträchtlicher Stärke (ca. 50 cm).
Vielleicht nehmen Sie den Sandstein da, wo er am besten hinpasst, als Gestaltungselement für Trockenmauern und als Stützmauer für die Terrasse?
Auch im Innenbereich kann man z.B. eine Wand damit gestalten!

Viele Grüße
Georg Böttcher