sommerlicher Wärmeschutz optimieren

17.12.2009



Hallo,

werde die Decke zum Spitzboden mit 240mm MiWo WLG 035 dämmen.
Der Spitzboden ist nicht beheitzt und wird "gut" gelüftet (Über Firstentlüftung; USB oben 10cm offen).
Die Decke zwischen den Mittelfetten ist nur ca. 2m breit. Länge ca. 11m. Die Bodentreppe kommt neu (luftdicht und besser gedämmt wie die Bestehende).

Zum beheizten Raum wird die Intello Dampbremse eingebracht. Sonst bis ich frei!!
Zwischen den Mittelfetten sind schmale Sparren (60x100mm) zur Aufnahme untenbündig im Abstand von ca. 60cm angebracht.

Welche zusätlichen Maßnahmen kann ich treffen, um den sommerlichen Hitzeschutz zu optimieren?
Im Prinzip hilft wohl nur mehr Masse mit Holzplatten, aber welche und wo am Besten anzubringen?

viele Grüße
Roddy

P.S. Ich habe länger über Zellulose nachgedacht und mich dann doch für MiWo im Zusammenhang mit der Dachschrägendämmung fest entschieden!



Wenn



es schon fest entschieden ist, wofür die Fragen?



Sich für den



schlechteren Dämmstoff fest entscheiden, um dann mühsam dessen Nachteile nachzubessern....wo hast du da was gedacht?

Gruss, Boris



Wie wäre es



mal mit diesem Beitrag: Zur Dämmerei zum Nachlesen?



wenn



Du Solarzellen aufs Dach montierst, bleibt es unter drunter schön kühl ...... das wäre eine mögliche Maßnahme.



vielleicht gibt es doch noch praktische Ideen,



denn leider liegt das Dach nicht in optimaler Solarpanelausrichtung :-))
Aber ernsthaft:
Ein Dämmstoff ist OK, wenn die im EINZELFALL zu prüfenden Primärfunktionen erfüllt werden. Dieses ist bei mir mit MiWo am Besten zu gewährleisten. Soviel dazu.
Trotzdem versuche ich die Schwächen zu minimieren. Ist doch wohl legitim; also Fragen stellen und zusätzliche Infos suchen und bewerten.
Der sommerliche Hitzeschutz ist nun mal hier am Standort eher sekundär. Trotzdem suche ich nach Optimierungen im konkreten Deckenaufbau...
Meine Überlegungen sind:
a) Mehr Masse hilft den vom Spitzboden ausgehenden Wärmestrom durch die Dämmung in die bewohnten Räume zu reduzieren.
b) wenn schon mehr Masse (Holzplatten), dann eher zum Wohnraum hin eingebaut.
c) verbesserte Strömung im Spitzboden (First hat Nord/Süd Ausrichtung) reduziert die Temperaturen im Spitzboden
d) Welches direkt verputzbares Plattenmaterial könnte man dann wohnraumseits an eine Konterlattung (Abstand ca.30-40cm) anbringen? Bleibt mir da nur doppellagige GKB?

viele Grüße
Roddy



als



direkte Maßnahme gegen die Wärme aus der Sonneneinstrahlung ist eine durchgehende Lüftungszohne zwischen Dämmung und Dacheindeckung, die am Dachkasten beginnt, am First endet und durch nichts gebremst wird. Das verhindert das wesentliche, als Speichermasse brauchst Du nicht dämmende, dichte Baustoffe, z.B. massive Innenwände.
Und zum Putzen kann man HWL-Platten auf einer Schalung verwenden.



ja, habe ich



Hallo Olaf,

eine schöne zweite Hinterlüftungsschicht habe ich nun eingebaut. (siehe auch Dach > Allgemein

---Forenreferenz-----------
Detailfrage zweite Hinterlüftungsebene -
Hallo,

ich muß im Abstand von ca. 25mm zur bestehenden USB eine zweite Hinterlüftungsebene schaffen. Die alte USB erfordert dieses. In der Traufebene befinden sich Lüftungsgitter. Diese zweite Hinterlüftung wird im ungedämmten und gut belüfteten Spitzboden enden (ca. 40cm oberhalb Kehlbalken).

Dazu werde ich eine diffusionsoffene UDB Klasse-A mit Sd~0,02 verwenden. Diese wird zwischen den Sparren genagelt bzw. angetackert. Hier scheinen mir zwei Varianten sinnvoll (?!) siehe Bild:
Variante A mit einer dünnen Holzleiste genagelt und anschließender Kartuschenklebung oder als Variante B direkt an eine Abstandsleiste getackert und mit anschließender Raupe abgedichtet.

Frage 1: Welche Variante wäre vorzuziehen?

Desweiteren ist es schwierig mittig zwischen den Sparren eine Abstandslatte zu befestigen. Ich könnte an die Traglattung gehen, müßte dazu aber die bestehende USB zu stark dehnen. Ich denke über eine ca. 30mm dicke Styroporleiste, die ich mit doppelseitigem Klebeband an die bestehende USB befestige als Abstandshalter nach.

Frage 2: Ist dieses sinnvoll bzw. notwendig.

Frage 3: Gäbe es Alternativen? Die Möglichkeit eine bituminierte Weichholzfaserplatte einzusetzen, ist beim Anschluß unten am Lüftungsgitter nicht sinnvoll.

viele Grüße
Roddy mehr ...
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).
Sieht echt gut aus und es zieht super von den Lüftungsgittern an der Fußfette in den Spitzboden, wenn ich im Spitzboden stehe :-)

Mir geht es hier ganz speziell um die Decke zum Spitzboden.
240mm MiWo WLG035 reicht als Dämmung sicherlich. Kann ich denn die HWL-Platten auf Lattung mit Abstand 30-40cm befestigen oder benötige ich eine flächige Ebene? Kenne mich mit den Holzplatten noch nicht gut aus. Sie sollen nur "schwer" sein und sich direkt Verputzen lassen...

viele Grüße
Roddy



die



HWL-Platten gibt es in verschiedenen Stärken und dazu sicher auch eine Verlegeanleitung. Eine vollflächige Schalung muß es mit Sicherheit nicht sein. Vielleicht findest Du im Netz unter HWL oder Heraklitt, hier eine Tabelle: http://www.fibrolith.de/holzbalkendecke.html