Sockel für Holzhaus

09.09.2009



Hallo zusammen,
ich habe ein Frage bezüglich dem Übergang der untersten Holzbalken auf den Mauersockel, auf dem das Haus steht.
Es handelt sich um ein Blockbohlenhaus, bei dem die untersten Bohlen getauscht wurden, weil verfault.
Orginal waren Abrinnbleche am untersten Balken an genagelt,
die waren zum Teil auch in die Fuge zwischen vorletztem und letzen Balken gesetzt.
Der Mauersockel schliesst nicht bündig mit der Hausfassde ab, sondern ist ca. 5-10cm breiter.
Aktuell sieht der Aufbau so aus:
Mauersockel, Teerbahn, neue Holzbalken.
Der Spalt zwischen Holzbalken und Teerbahn ist mit Silikon abgedichtet und die Balken mit Halböl schon mehrfach eingelassen.
Reicht das so, oder muss unbedingt wieder so ein Ableitblech dran?
Gelegentlichem Shlagregen sollte das so doch stand halten, oder nicht.
Bei "normalem" Regen bleibt die Wand eigentlich trocken.

Ich hoffe ich hab das einigermassen vorstellbar beschrieben.
Vielleicht könnt ihr mir da ein paar Informationen geben.
Vielen Dank schon mal!

Grüsse
Tom



Hallo Tom,



im Spritzwasserbereich hab ich mit Wurzelholzteer bessere Erfahrungen gemacht, kann dir grad aber keine Bezugsquelle nennen. Dem Silikonstreifen gebe ich keine lange Lebenserwartung, da er weder auf Teer noch auf geöltem Holz wirklich haftet und beides arbeitet.
Ist der Sockel waagrecht oder wenigstens angeschrägt, damit das Wasser vom Holz wegläuft?

Gruss, Boris





Früher hat man solche Wände geschindelt.
Mach doch auf der am stärksten beanspruchten Seite eine Schalung aus senkrecht angeordneten Lärchenbrettern drauf. Muss man nicht über die ganze Wandhöhe führen, nur so hoch, dass es nicht oben drauf regnen kann.
Wenn die waagrecht verlaufenden Fugen sich mit Wasser füllen, nützen alle Mittelchen aus Tube oder Farbkübel auf Dauer nichts.