Haus wird Ruine

03.11.2011



Hallo in die Runde.


Zuerst möchte ich allen Danken, solch ein tolles Werk erstellt zu haben, es macht mir Spaß hier zu lesen und vor Allem doch immer wieder Neues zu erlernen.

Jeder kennt das Problem, man kauft sich ein altes Haus und die Probleme/Herrausforderungen beginnen.

Wir haben uns ein Minibruchsteinhaus gekauft, vor mehr als einem Jahr ... der 3. Architekt ist nun dran, aber das Haus ist keines, nur Wände, schief und Krumm.

Daher... fange ich mal an...

Wir möchten dieses Bruchsteinhaus (50cm dicke Wände) von Innen neu aufmauern, mit Styrosteinen. Das Haus soll also im ersten Schritt eine neue "Bodenplatte" erhalten, da wir nur ein 25cm tiefes Fundament der Bruchsteine haben, kommt kein Ringfundament in Frage. Grundsätzlich ist es doch möglich, in einer Ruine ohne Dach und mit "außenliegenden" Bruchsteinwänden, die niediger werden, als der Neubau der 1 geschossigen Hauses, eine Fundamentplatte gießen zu lassen?

Unser Architekt ist hervorragend, ich möchte mir nur andere Ratschläge einholen.

Abreppen einer Fundamentplatte außerhalb des Bestandsgebäudes ist nicht notwendig? (Setzungen wegen geniger gut verdichtetem Boden der alten Baugrube)

Weitere Idee, aus einem Minikeller, einfaches Loch in den Lehm gegraben und mit 60cm breiten, aus Tonziegeln gemauerten Wänden (Wasserwerke waren erstaunt über fehlende Wand, ich auch), mit Styrosteinen innen vormauern und als Tauchbecken im Wohnraum nutzen, natürlich soll der Keller ebenfalls ein Fundament erhalten, Abdichtungen für den Poolbau gibt es viele, aber welche ist ratsam? Ich würde gerne den Charakter eines Betonlochs haben, genau die gleiche Oberfläche wie im Wohnraum... schwimmend sozusagen!

Geplant ist ein Passivhaus, klein, Bruttogrundfläche 120m² ein-bis eineinhalbgeschossig.

Aber es bezieht sich erst einmal auf die Frage der Gründung, mit einer ca. 4m² großen Ausbuchtung als Tauchbecken. Wie mache ich das?
Welchen Beton kann ich nutzen und vor Allem, wie kann ich das im Winter herstellen, das wäre das Beste.

Sage ich mal so; Geld spielt weniger eine Rolle, da tausende bereits jetzt schon weg sind, ohne überhaupt drinne zu wohnen. Und wichtiger noch, wir brauchen das Gefühl, dass ich was tut.



Vielen Dank im Vorraus



Unrast ist der Arbeit's Tod



Hallo

erst mal tief durchatmen!

Sie sollten eher zu einem Psychologen gehen als sich Gedanken machen ob man da ein abtreppendes Fundament oder Styrosteine in Lehm bettet oder passiv auf das Wunder hofft.

Ihr Wunsch:

Und wichtiger noch, wir brauchen das Gefühl, dass ich was tut.

ist zwar verständlich aber daraus wird nur Nix g'scheids werden.

Auch wenn der 3. super ist - wie waren dann die anderen 2?
am Anfang - mein ich!

Es ist oft schick sich um die Optik zu kümmern und in Wolkenkuckucksheim zu schweben und ein Ideechen und noch ein Detailchen das so cool ist, und im "Schdöhner Wohnen" so "geil" hindrappiert wurde …

Meist wird dabei das Konzept vergessen und die Gesamtheit aus dem Auge verloren. Das wird modernistischer Mischmasch, der nicht Hand und Fuss hat und dadurch weder billiger noch besser wird.

Ohne Konzept, ohne Planung wird das nix auch, wenn jetzt schon "fest steht" dass da ein Tauchbecken reinkommt.

Erst Radfahren lernen - dann Rad kaufen - dann trainieren - dann die Tour de France mitmachen.

Eines nach dem Anderen!

Ich sag ja nix - ich mein' ja bloß!

Viel Erfolg!

FK

P.S.
Nicht persönlich nehmen - den Text könnte man fast tagtäglich hier posten!
:-)



Ruine



Mißtrauen Sie Ihrem Architekten?
So ein paar einfache Fragen wie ein Wasserbecken herstellen kann er Ihnen sicher beantworten. Er kennt, im Gegensatz zu uns, Ihre Wünsche und die Örtlichkeit.
Mit Ihrer Beschreibung kann ich nämlich nichts anfangen.
Was wollen Sie denn nun?
Ein Passivhaus oder eine Ruine?
Warum wollen Sie innen eine weitere Gebäudehülle mauern?
Was verstehen Sie unter "Styrosteinen"?
Soll das "Tauchbecken" Bestandteil des Bades werden, z.b. als bodengleiche Badewanne?
Soll es Bestandteil einer Sauna werden?
Oder ein Ritualbad?
Warm oder kalt?
Soll der vorhandene Teilkeller dafür genutzt werden?
Wie groß soll es werden?
Das Grundsätzliche hat schon Florian Kurz beschrieben.

Viele Grüße





@FK

Wie kann man denn ohne Fahrrad lernen damit zu fahren?



sich eines ausleihen



bevor man investiert sollte man sich Gedanken machen …
und nicht gleich "Kaufen"

FK



man muss nur Fantasie haben



Entschuldigung, aber ich hab gar nix von dem verstanden was Sie da geschrieben haben,aber ich glaub verstanden zu haben das sich bei Ihnen gut Geld verdienen lässt,lassen Sie sich nicht vera.......Der dritte Architekt ist hervorragend.....

Grüße Martin





'Was verstehen Sie unter "Styrosteinen"?'

vielleicht meint Frauke dieses: http://styrostone.de/

die richtigen Schlagwörter findet man ja auf der Seite.



eine erste Reaktion



Guten Tag die Herren,


eigentlich habe ich mir Ihre Reaktionen anders vorgestellt, aber man sollte mit dem Fessen vorlieb nehmen, was einem vor die Füße geworfen wird.

Nun denn, sich Architekten anzuschauen und auch ggf. gegen welche zu entscheiden ist unser Recht.
An die Architekten in die Runde, die vermeindlich nicht wissen, dass zwischen Bauherren und Architekt zumindest ein vertrauenartiges Verhältnis vorherrschen sollte. Auch ist uns die menschliche Art eines Architekten sehr wichtig und wie jeder weiß, gibt es nicht nur hervorragende Menschen, sondern auch welche, die einfach studiert haben, Kunst in Bauform herstellen wollen... aber grundsätzlich weniger aus der Sicht des Bauherren handeln..... das sollte in solch einem Forum bekannt sein!

Zudem muss ich sagen, dass wir nicht wegen einem Mangel an fachlicher Kompetenz, sondern wegen einem fragwürdigen "partnerschaftlichen Verhältnis" einen anderen Architekten an uns gebunden haben.


Es erstaunt mich, dass Herr Kurz und Herr Struve Ihr eigenes Fach in die Pfanne hauen wollen.
Meinen Sie allen Ernstes, dass man sich ohne fachlichen Rat ein altes Haus kauft, zumal die gesamte "Kaufangelegenheit" ein Jahr angedauert hat?

Nonsens. Ich finde, dass sich hier gerade sehr fragwüdige Personen (oben genannt), einen Spaß draus machen, Ihr Fachgebiet unseriös zu behandeln.


Soll ich Ihnen hier genau schreiben, wie ich, eine einfache person dieses Haus plane?

Denken Sie daran meine Herren, es gibt Bücher, Zeitschriften und nicht zuletzt das Internet und es gibt Vereine und Verbände, die fachfremden Menschen Details erklären und so weiter und sofort....

Es liegt mir fern über Menschen zu urteilen, die ich nicht kenne und möglicherweise war meine "Frage" undeutlich formuliert worden, aber bitte urteilen Sie nicht über mich...


Ein Haus ist ein Haus, es kann abgerissen werden, aber ein Grundstück in 1a Lage, ein sog. Filetstück verliert seinen Reiz nicht... nur durch ein schlecht gedacht und gemachtes Haus eines Architekten, der da nicht leben wird, sondern nur sich selbst verwirklichen möchte ... Danke.

Ich mache übrigens keine Werbung auch nicht für Steine aus Styropor.


P.S.
Es soll nicht allzu langweilig oder gar erniedrigend klingen, was ich hier schreibe, aber die Unverfrohrenheit einiger Schriftsteller hier kann und möchte ich nicht dulden, Anstand ist Anstand, eine Frage zu stellen, wäre besser gewesen, oder gar nicht erst zu reagieren!

Und es führt so bestimmt nicht zu dem Ergebnis, was sich der ein oder Andere wünscht.


An die Schnöder Wohnen Fraktion, ich lese die Detail. Aber nur aus Interesse um zu verstehen, wie ein Haus funktionieren sollte.

Frage umformuliert.

Ich wollte Ihnen mitteilen, dass ich sehr stolz auf mein Haus bin, auch wenn mir da das Dach auf den Kopf fallen kann, weil es meins ist und ich möchte darin leben und in vielen Jahren darin sterben, und ich bin durchaus in der Lage über technische Details zu sprechen

Wissen Sie was? Ich habe ein Haus, wir haben ein Haus. Es ist mein Leben, das Haus und Architektur



Wer lange fragt geht lange irr!



Wenn Sie mich schon persönlich angehen, gehe ich zurück.

Sie schreiben eigentlich keine Frage sondern - ich weiss es nicht … ?

Das erste Fragezeichen ist kein eFrage und die richtige Frage ist von Herrn Böttcher aufgedröselt worden.

Gegenfrage:
Warum den 3. Architekten?

Ich liebe krumme Wände, Böden, Decken und schiefe Fragen.

Ich würde halt erst Fragen klären und dann ein Haus kaufen.

Wenn ich mich in ein Haus verleibt habe meckere ich nicht rum an krummen Wänden und falschen Konzepten!

Ich glaube: SIe glauben Ihrem 3. Architekten auch nicht und fragen deshalb hier nach.

Vielleicht hilft der beiliegende Link etwas Licht in die Sache zu bringen:

http://www.slow-house.de/slow-house/I-3_files/Hochbauschäden%20und%20Fehler-Auszüge.pdf

Entspannung ist angesagt!

keep cool

FK



Ruine



Liebe Frauke,
Sie haben ein großes Talent Fragen zu beantworten die niemand gestellt hat und Informationen zu geben die (was die Beantwortung ihrer eingangs gestellten Fragen betrifft) völlig unerheblich sind.

Viele Grüße

p.s. vergessen Sie das mit den Styroporsteinen!



Danke Georg



Du hast mir die Augen geöffnet:

Schon in der Überschrift steht das Mantra:

Haus wird Ruine

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FK



Ich kann Ihnen nur raten...



...das "Bauen" umgehend zu stoppen, und umgehend einen vertrauenswürdigen Planer zu finden, mit dem Sie dann das Projekt planen und ausführen. Für Details hat hier jeder ein offenes Ohr - solange Sie aber nicht mal eine konkrete Frage stellen können, sollten Sie nicht beleidigt sein, wenn Ihnen die Antworten nicht passen.

Grüße

Thomas





Ruine ohne Dach....das ich sehr stolz auf mein Haus bin,auch wenn mir das Dach auf den Kopf fallen kann.....das zwischen Architekt und Bauherrn ein vertrauenartiges Verhältniss herrschen sollte...ich möchte mir nur andere Ratschläge einholen...Ein Haus ist ein Haus es kann abgerissen werden....Ich habe ein Haus ,wir haben ein Haus,es ist mein Leben.
Nonsens???
Ich frag mich eher wer sich hier lustig macht?

Grüße Martin

Ps,Sie haben hier wirklich gute Ratschläge bekommen!