Risse in der Bodenplatte

10.01.2016



Guten Tag, Sie können mir bestimmt helfen. Wir haben in unseren erworbenen Haus aus den 50er Jahren Risse in der Kellerbodenplatte. Durch diese dringt Wasser ein. Der Aussenbereich wurde fachmännisch isoliert und eine Drainage gelegt. Der Wassereinfluss ist nicht weniger geworden. Bei starken Regen kommt immer noch Wasser. Nun haben schon viele "Fachleute" das Problem in Augenschein genommen. Jeder !! hat eine andere Idee. Zur Ursachenforschung haben wir nun ein Loch in den Kellerboden gegraben und dabei festgestellt, dass die Bodenplatten zwischen die Fundamente gelegt wurden. Nur Schotter und darauf eine dünne Estrichschicht. In diesem Loch sammelt sich nun bei starken Regen das Wasser und es fließt auch schnell wieder ab.
Was können wir tun?. Es sind mehrere Kellerräume, nicht überall sind Risse. Vielen Dank. Bettina Bürger



Dränung



Ich vermute die Dränanlage stammt aus der Zeit der Errichtung des Hauses.
Haben Sie oder einer der Fachleute die Dränanlage überprüft?
Also mal die in die Spülschächte und in den Übergabeschacht geschaut? Wie sieht es innen aus?
Wo sind die Fallrohre der Dachentwässerung eingebunden? Wie sehen die Grundleitungen aus? Wurden die mal überprüft?
Der Kelleraufbau entspricht der damals üblichen Bauweise. Streifenfundamente, dazwischen eine Kies- oder Schotterlage als kapillarbrechende Schicht und Flächendrän, ein paar Zentimeter Unterbeton und /oder Estrich als Kellerboden.
Verlaufen die Risse in etwa diagonal in den Kellerräumen?



Feuchtigkeit am Kellerboden



Hallo Bettina,
meinst du Risse entlang der Ränder-
beim Übergang zu den Wänden oder quer/diagonal im Boden?

Risse können verpreßt werden- ob das aber hier bei relativ dünnem Betonboden/Estrich sinnvoll ist ist fraglich.

Habt ihr selbst die Kellerabdichtung und das Verlegen der Drainageleitung beauftragt?
Auf welche Höhe wurde die Drainage gelegt- Unterkante Kellerfundament?
Hast du Bilder davon und eine genaue Auftragsbeschreibung
- wie waren die Bodenverhältnisse vor den Abdichtungsarbeiten?
Wurde mit Schotter verfüllt?
Steht das Wasser auf dem Betonboden oder nur in dem Loch?
Was haben die Fachleute zur Ursache und zur Behebung geäußert?
Wurden die Verhältnisse genauer untersucht?
Wie soll der Keller genutzt werden?
Davon hängen primär die Maßnahmen ab.
Bilder etc kannst du auch gerne an meine angegebene emailadresse schicken.

Andreas Teich