Regenwasser

08.12.2010



Hallo
Ich habe ein wenig bedenken . Ich habe einen Anbau mit Flachdach . Dies sind ca 60m2 . Ausserdem kommt noch das Regenwasser von der einen Dachhäfte des Haupthauses mit dazu . Fläche ca 100m2 . Nun läuft das RW durch 2 Fallrohre am Flachdach in eine vom Vorbesitzer erstellten Sickeschächte . Ich will sie mal so nennen . Er hat diese selber ausgegraben und mit Kies verfüllt . Sie befinden sich 3 Meter vom Anbau entfernt . Durchmesser ca 80cm und tiefe ca 1,2 Meter . Ich habe bis heute immer bedenken bzw kann es mir nicht richtig erklären , das wenn es einen Wolkenbruch gibt und zb. 20Liter prom2 fallen , wo diese auf die Schnelle bleiben . Mir kommt es immer vor , als wenn die Schächte zu klein sind , aber es kommt kein Wasserrückstau oder es ist auch nichts nass im Bereich der Schächte.Ich hatte auch schonmal am Fundament des Anbaus direkt in Nähe Fallrohr gegraben . Bis Unterkante Fundament und das Fallroh 12 Stunden geflutet . Nichts Nass im Bereich des Fundaments . Das ist auch meine Grosse Sorge . Wo bleibt das ganze Regenwasser ? Geht es direkt senkrecht nach unten oder oder oder ..... Der Boden ist bis 30cm Mutterboden , danach kommt schöner gelber Sand .
Vielleicht kann mir ja jemand erklären mit dem versickern von Regenwasser.
Vielen Dank
Otto



Warum Sorgen machen?



Es versickert sein Sie doch froh.



Moin



das Regenwasser in Rigolen versickern zu lassen ist eine durchaus übliche und auch vernünftige Art das Regenwasser dem Grundwasserkörper zuzuführen. Bei einem sandigen Boden sehe ich da auch keine Probleme, wichtig ist das die Rigolen richtig bemessen sind.



Die Bemessung



soll wohl stimmen wie man liest.
Wünschte ich hätte auch sowas bei meinen Flächen.





Hallo
Ja das wundert mich ja gerade mit den Bemessungen .Ich finde 80cm durchmesser und 1,20 meter tief nicht gerade gross.ich habe an einem fallrohr so eine lippe welche ich öffnen kann . bei einem Gewitterscheuer strömt das Wasser dort mit über einem Meter raus . Und das war einmal so um eine halbe Stunde . Da finde ich es schon merkwürdig , in welcher Schnelle das Wasser versickert ....
Meine ANgst liegt darin , das bei den 3 Metern entfernung das Fundament eventuell unterspült wird .



Das könnte man



prüfen lassen bestimmt.Kostet nur was.
Gibt es in der Nachbarschaft noch so eine Entwässerung?
Wenn ja würde ich mal da fragen, ob das da genau so schnell geht.



zur



Entwässerung scheint es im Sommer ja zu reichen, interessanter wäre die Situation im Frühjahr. Da steht bei unseren Lehmböden das Wasser bis zur Graskante und mancher hat einen See vor der Tür über 1 bis 2 Wochen. Trotzdem hgabe ich 5o m Drainrohr in etwa 60x60 Splitt als Dachrinnenentwässerung für eta 150 m2 gewählt. Im Sommer reicht es und im Früjahr steht es halt im Sammelschacht und läuft dort maximal über und auf der Wiese zum nächsten Entensee.
Bei den 1,20 Höhe - und das voll Wasser wird wohl genug Druck entstehen, um im Sandboden sich zu verteilen. Den Gärtner wire es freuen, dass es dem Grundwasser zugeführt wird statt in Schleusen davonzuschwimmen.



Moin,



wie du doch schreibst hast du sandigen Boden vor Ort, auf deinem zuständigen Katasteramt kannst du den kf-wert deines Bodens erfragen und der gibt Aufschluss wieviel Wasser der Boden durchlässt. natürlich muss die Sandschicht entsprechend mächtig dein. Ich kann von hier nicht sagen ob das bei dir ausreichend ist, aber es gibt durchaus Böden da kann man das so machen. Ich habe schon mehrere 18 bzw. 24 Familien Wohnblöcke über Rigolen entwässert (Hanauer Ecke) ebenfalls sehr sandiger Boden und dieser gibt es ohne Probleme her



Also,



wenn ich keine Probleme hätte, würde ich mir bei Mangelerscheinungen was anderes suchen.

Wenn die Klappe als Überlauf der Rigole funktioniert, ist das doch nichts als eine zusätzliche Sicherheit.

Grüße

Thomas





wie gesagt , die klappe würde funktionieren aber hat noch nie "ausgelößt".
ich finde es nur komisch , wie zwei im durchmesser relativ kleinen sickergruben , soviel wasser aufnehmen/abgeben koennen ....



Otto



, das Wasser läuft im Sand schneller ab als es nachlaufen kann----->kf-Wert sehr gross. Was ist denn daran komisch bzw. so schwer zu verstehen, du kannst das Rohr auch ohne Grube direkt in den Sand stecken, dann hast Du aber kein Puffer---> deshalb Grube.





na ich bin sicher etwas vorbelastet . bei meinen eltern damals hatten sie auch diese rohre mit kies usw verlegt . ich glaube an die 300 meter . und wenn es mal etwas länger geregnet hatte , dann Spritze es nur so aus der Dachrinne raus . daher eben ... also danke euch allen .



vielleicht



war im Fallrohr auch nur Laub, so daß es in der Dachrinne rausspritzte. Ansosnten hätte ja der Schacht überlaufen müssen.



Da ist ja...



...hoffentlich irgendwo ein Laubfangkörbelein zwischengeschaltet?

Ich muß die meinigen mindestens 2x im Jahre reinigen, mir schleppen die Krähen Walnüsse auf's Dach...

Grüße

Thomas