Welchen Außenputz bei Teil-/Nichtunterkellerung und Naturstein

13.08.2006



Hallo,

stelle meine Frage hier noch einmal ein, war anderweitig vermutlich von mir falsch platziert...

...habe mir schon allerlei Beiträge zum Thema Bruchstein etc. an Außenwänden durchgelesen...
Unser Haus Bj 1853 (Hanglage) ist teilunterkellert, mit Bruchsteinen aus Granit (teilweise mit kleinen Ziegelstücken zum Ausgleich), welche in den Fugen unter der Erde mittlerweile stark vererdet oder lose waren, bzw. sich Strauchwurzeln eingenistet hatten. Diese Fugen habe ich mühselig ausgekratzt und ausgeblasen, neu verfugt, Steine aufgefüllt etc.-
Welcher Fugenmörtel ist bei Grantibruchstein zu empfehlen?

Normalerweise hat das Haus einen robusten Kellenwurzputz /Rauhputz- aber in dem Bereich unter der Erde, welchen Putz kann man dort ohne Bedenken einsetzen, bzw. wie sollte er aufgebaut sein (Bestandteile)??

Frage 2. Da jegliche Sperren fehlen- ist eine vertikale Sperre allein für sich sinnvoll (zum Schutz vor Oberflächenwasser), z.B. als Anstrich oder eine Drainage- oder besser gar nichts?
Der Teil des Hauses, um den es geht, ist nicht unterkellert und die Gründungssteine liegen in Lehm ,wie ich es sehen kann.
Wenn ich mir so alle Meinungen zum Thema Drainage durchlese, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob es hier sinnvoll ist.

Vielen Dank!

AndreasB.





Hallo,

bei verschiedenen Baustoffhändlern zu der Problematik nachgefragt, verweist man mich immer auf dort angebotene gängige Zementputze mit der Begründung, daß andere Putze die Feuchtigkeit direkt anziehen und anufnehmen würden.

Ein Denkmalpfleger, den ich fragte, meinte, daß Zementputze
alles andere als gut sein, weil diese die Feuchtigkeit aufnehmen und nicht schnell nach außen freigeben- am besten wäre eine Lösung ohne Putz- da Putzschichten unter der Erde nur zusätzlich Wasser speichern- deswegen evt. eine Noppenbahn

Nur ist eben unsere Bruchsteinaußenwand nicht eben gleichmäßig oder gerade, im Gegenteil, sehr starke Verwerfungen wegen der unterschiedlichen Steine sind gegeben, so daß eine Noppenbahn niemals überall gleichmäßig anliegen könnte...

Hat denn hier niemand ähnliche Erfahrungen gemacht, nur mit dem Unterschied, daß er sie erfolgreich lösen und beheben konnte? Über Hinweise, Hilfen oder Ratschläge würde ich mich schon sehr freuen. Vielen Dank!

MfG

AndreasB.





Hallo,

scheinbar ist das ein Thema, welches gerade durch Urlaub
nicht zu beantworten scheint- daß es jedoch auch andere interessiert, sehe ich ja am Stand der Betrachter.

Also ich habe einen Bekannten, welcher mit Bau und alten Häusern u.a. viel zu tun hat- und der schaute sich die sache vor Ort an und riet mir zu einem einfachen Streichputz, bestehend aus Sand und Zement. Am besten selber anrühren- 5 Teile Sand und einen Teil reinen Zement, dies anwerfen und nach dem Anziehen mit einem nassen Quast verstreichen...

Drainage kann- muß aber nicht zwingend- so werde ich es jetzt machen.

MfG

AndreasB.







wie jetzt...?



Hallo... Lutz,

habe nicht gewartet, bis es zu spät ist, sondern den Mist wieder abgehackt und nur die Noppenbahn davorgestellt, seit dem ist es wesentlich besser...

vG

AndreasB.

ansonsten, willkommen im Club- ich gehe mal davon aus, daß der Nulleintrag im Thread ein reiner Höflichkeitsbesuch war .-)