Kellerwände verputzen.

18.08.2008



Guten Tag,

ich besitze ein Haus von 1936. Die Maurn des Keller stehe direkt im Lehmboden (also Keine Sockelplatte). Die Mauern besitz etwa 10cm unterhalb der Kellerdecke eine Feuchtigkeitssperre (Teerpappe). Die Wände haben fast immer eine gewisse Grundfeuchte.

Ich habe nun vor die Kellerwände zu verputzen. Nicht schön sondern zweckmäßig, da es weiter ein Keller bleiben soll.

Meine Frage!
Welchen Putz nehme ich am besten?
Ist Lehmputz für solch ein vorhaben geeignet?


MfG
A.Scheidereiter





Hallo Herr Scheidereiter,
Lehm ist hier denkbar ungeeignet!
Verwenden Sie einen Kalkputz.

gruß jens



Kellerputz



Kalkputz ist richtig.
Die Fugen vorher auskratzen, bis 3 cm tief und mit grobem Material verfugen.
Mehrlagig arbeiten:
- Vorspritz
- Unterputz grob
- Oberputz fein.

Beim Bj 1936 ist anzunehmen, daß die Pappe aus Rohfilz als Träger besteht und mittlerweile hin ist.

Grüße vom Niederrhein



Kalkputz



ist schon das richtige, Lehm würde wieder von der Wand fliessen. Bei erhöhten Anforderungen an die Oberflächenfestigkeit einen Kalkzementputz nehmen, aber keine fertigen Putzmörtel mit Kunstharzvergütung.
Wenn Fertigmörtel, dann den ganz einfachen Putz- und Mauermörtel nehmen. Ist auch der preiswerteste.
MfG
dasMaurer



Diffusionsoffen



Sollte/Muß der Putz diffusionsoffen sein?

Gruß

Andreas





riccccchtig!



Der Putz mus diffusionsoffen sein,



damit der Feuchteaustausch zwischen Wand und Luft stattfindet. Wenn der Putz dicht ist (Zementputz, kunstharzvergütete Fertigputze z.B.), wird dieser Austausch unterbunden und der Dampfdruck sorgt dafür, dass der Putz reisst und abplatzt.
MfG
dasMaurer