Ausfachung verputzen

18.10.2004



Ich möchte gern einen ehemaligen Stall ausbauen. Das Fachwerk der oberen Etage besteht aus Kiefernbalken und die Ausfachungen aus luftgetrockneten Kalksteinziegeln und diese sind mit Lehm vermauert.
Da die Ausfachungen nicht mehr gut aussehen, möchte ich sie gern verputzen. An die Außenseiten der Balken möchte ich dünne Latten als Putzschienen nageln. In die Gefache soll ein Drahtgitten genagelt werden und die Gefache sollen mit einem mineralischem Putz ausgefüllt werden. Die Latten will ich dann wieder abnehmen.
Worauf muss ich dabei achten?
Geht das überhaupt? Oder gibt es da irgendwelche bauphysikalischen Probleme?
Welcher Putz ist empfehlenswert?
Wie mache ich dass mit der Farbgebung?
Mir geht es beim Ausbau nicht darum, dass denkmalschützerische Belange beachtet werden. Die Baumaßnahmen sollen preisgünstig und einfach umzusetzen sein. Ich möchte aber auch nicht, dass mir in 5 Jahren der Putz wieder herausfällt oder die Balken Schaden nehmen.
Dämmen möchte ich dann von innen mit Mineralfasern und Gipskarton.



bauphysikalische Probleme



gibt es mit Sicherheit bei einer Innendämmung aus Mineralwolle mit einer Gipskarton-Beplankung.
Zur Frage Innendämmung gibt es im Forum bereits jede Menge Informationen. Innendämmung in die Suchfunktion eingeben. Wenn dann noch Fragen bleiben konkret nachfragen.



Probleme



wird es auch geben, wenn mit Hilfe der außen angebrachten Leisten ein Putz aufgebracht wird, der dann kassettenförmig vorsteht?! Das hat noch nie dauerhaft funktioniert. Ich dachte, diese in der Vergangenheit übliche Art, möglichst gerade Gefachverputze hinzubekommen, sei endlich verschwunden. Das kann dann wirklich später teuer werden (in 5 Jahren oder so).
Viele Grüße Johannes Prickarz